Alle Beiträge zu Erste Hilfe

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Gut muss nicht teuer sein

Verbandskästen im Test

Gut muss nicht teuer sein

Der Erste-Hilfe-Kasten ist in jedem Auto Pflicht – GTÜ und ACE haben zehn Sets getestet. Außerdem: Was im Verbandskasten drin sein muss!

Unfall auf der A2: Zeugen gesucht!

"Unbeschreiblich"

Statt zu helfen, sollen mehrere Autofahrer auf der A2 bei Magdeburg Unfallopfer umkurvt und sich auf dem Standstreifen vorbeigedrängelt haben.

Die Angst vorm Helfen

Erste Hilfe

Die Angst vorm Helfen

Kaum ein Autofahrer wagt im Notfall eine Herzdruckmassage. Um die Hemmschwelle zu senken, hilft nur regelmäßige Schulung – von Kind auf.

Erschreckend hilflos

DRK-Umfrage zu Erste-Hilfe-Kenntnisse

Erschreckend hilflos

Nur die wenigsten Autofahrer in Europa wissen, was sie im Unglücksfall tun müssen. Das hat eine aktuelle DRK-Umfrage ergeben.

Wann ist Hilfe Pflicht?

Unfallhilfe: Ratgeber

Wann ist Hilfe Pflicht?

Ein schwerer Unfall, drohende Gefahr für Leib und Leben anderer – wohl niemand wünscht sich, damit konfrontiert zu werden. Doch man muss handeln.

Falsche Hilfe gibt es nicht!

Erster an der Unfallstelle

Falsche Hilfe gibt es nicht!

Hilfe beim Unfall? Eigentlich selbstverständlich. Die Realität ist anders – jeder Zweite fährt vorbei! Ein Test.

Erste Hilfe

Hand aufs Herz – wie lang ist Ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs her? Womöglich im letzten Jahrtausend? Dann wird es höchste Zeit für eine Auffrischung. Denn irgendwann ist es soweit, man kommt als Erster an einen Unfallort und das Leben der Verletzten hängt vielleicht von einem ab. Dann sollte man genau wissen, was zu tun ist.

Wobei Erste Hilfe am Unfallort nicht zwangsläufig Straßenverkehr meint, auch zuhause, auf Arbeit und überall sonst können Unfälle passieren. Der erste Schritt ist dabei der wichtigste:

1) Unfallstelle absichern. Eigenes Fahrzeug zehn bis 20 Meter davor abstellen, Warnblinkanlage einschalten, Warnweste anziehen. Anschließend Warndreieck aufstellen, rund 100 Meter vor der Unfallstelle. Das kann auch ein Mitfahrer erledigen. Wichtig: Warndreieck aufklappen, sichtbar vor die Brust halten und so am besten hinter der Leitplanke dem Verkehr entgegen gehen, dabei an den Leitpfählen die Strecke abschätzen.

2) Verletzte Personen feststellen. Wenn nötig, aus Unfallwagen befreien. Prüfen, ob die Person bei Bewusstsein ist, laut ansprechen, eventuell leicht an der Schulter rütteln. Ist der Mensch ansprechbar, beruhigen, trösten und beobachten, dann Notruf 112 wählen.
Ist keine Regung zu erkennen, Atmung und Puls kontrollieren. Ist beides vorhanden, Person in stabile Seitenlage bringen, dann Notruf 112 wählen.

3) Ist keine Atmung festzustellen, sofort Notruf 112 wählen, anschließend die Person auf den Rücken legen und Herzdruckmassage durchführen. Dazu in 20 Sekunden 30-mal zwischen den Brustwarzen fest auf den Brustkorb drücken. Ein Fernseharzt hat mal dazu gesagt, der richtige Rhythmus dabei sei „Staying Alive“ von den Bee Gees. Anschließend zwei Mal beatmen (Mund-zu-Mund-Beatmung), dazu den Kopf des Opfers in den Nacken strecken und vorher die Atemwege kontrollieren. Diesen Vorgang im Wechsel wiederholen, bis der Rettungswagen eintrifft.

Unsicher geworden? Kein Problem, das Rote Kreuz, die Johanniter, Malteser und andere Organisationen bieten verschiedene Kurse an. Der schnellste nennt sich „Sofortmaßnahmen am Unfallort“, das ist der Grundkurs für Führerscheinbewerber, dauert acht mal 45 Minuten und kostet rund 25 Euro. Wesentlich umfangreicher ist jedoch ein echter Erste-Hilfe-Kurs, der doppelt so lang dauert und um 40 Euro kostet, aber auch deutlich mehr Wissen vermittelt. Es werden aber auch Auffrischungs-Trainings angeboten, die teilweise in 90 Minuten die Inhalte des Sofortmaßnahmen-Kurses wieder ins Gedächtnis rufen sollen, mit rund 25 Euro aber nicht preiswerter sind.

Übrigens: Wer glaubt, an einer ungesicherten Unfallstelle vorbeifahren zu können, weil er es eilig hat oder sich nicht die Klamotten einsauen will, sollte eines wissen: Unterlassene Hilfeleistung kann mit Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr geahndet werden. Also besser anhalten und anderen helfen, eventuelle Schäden an Kleidung und verbrauchtes Verbandmaterial zahlt sowieso die Haftpflicht des Unfallverursachers.

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