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Ratgeber

Action-Cam Vergleich 2018

Das Test- und Vergleichsportal von AUTOBILD.de präsentiert Ihnen die besten Action-Cams.

Schon seit einigen Jahren dauert der Siegeszug von Action-Camcordern an. Ursprünglich nur von Sportlern genutzt, werden die Action-Kameras mittlerweile auch an Drohnen geschraubt oder mit zum Tauchausflug in den Urlaub genommen. Manche nutzen die handlichen Kameras auch als Ersatz für deutlich größere Video-Aufnahmegeräte und erstellen so erstaunlich gute Kurzfilme.

Je nachdem, wofür Sie eine Action-Cam nutzen wollen, sollten Sie auf eine gewisse Ausstattung und das entsprechende Zubehör achten. Erfahren Sie in unserem Ratgeber mehr über unverzichtbare Funktionen und optionale Extras sowie Tests von Actionkameras.

Action-Cams-Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Action-Cam-Test bzw. -Vergleich

  • Action-Cams sind vielseitig einsetzbar. Sie gehören längst nicht nur zur Grundausstattung vieler Outdoor-Sportler, sondern kommen auch auf Reisen und im Urlaub zum Einsatz.
  • Mit einer großen Auswahl an Zubehör lassen sich Action-Cams fast überall anbringen und in jeder Situation nutzen. Oft werden die Camcorder am Helm befestigt.
  • Günstige Geräte müssen nicht schlecht sein und auch unter 100 Euro erhalten Sie gute Modelle. Gute Aufnahmen benötigt aber vor allem eines – passende Lichtverhältnisse.

action-cam-test

Auf dem Videomarkt haben die traditionellen Digitalkameras eine Konkurrenz bekommen. Denn auch wenn eine Spiegelreflexkamera gute Bilder macht, so ist diese beim Skateboardfahren oder Klettern doch eher unpraktisch. Die hier zum Einsatz kommenden Action-Cams sind klein, handlich und robust genug, um auch auf offener See bedenkenlos verwendet werden zu können.

Zwar handelt es sich bei Action-Cams schon um einen sehr spezialisierten Typ von Videokamera, doch macht die große Anzahl an Herstellern und verfügbarem Zubehör die Entscheidung für ein bestimmtes Modell nicht einfacher. Mit unserer Kaufberatung erhalten Sie einen guten Überblick zur Grundausstattung und was Sie selbst von günstigen Geräten erwarten können, wenn Sie eine Action-Cam kaufen.

1. Einsatzgebiete für Action-Cams: Nicht nur für Sport-Fans geeignet

Die Entwicklung der Action-Cam ist eng mit der Geschichte des Unternehmens GoPro verknüpft. Ursprünglich waren die kompakten Video-Kameras für das Filmen auf einem Surfbrett gedacht gewesen. Schnell entdecken jedoch auch andere Outdoor-Sportarten die Vorzüge der kleinen Kamerageräte.

Mittlerweile gibt es kaum einen Sport oder eine Freizeitaktivität, die keine Verwendung für Action-Cams findet. So werden diese nicht nur an Helmen, Skateboards, Surfbrettern oder Fallschirmen befestigt, sondern sind auch ständige Begleiter auf Feiern, in Urlauben oder als Bordkameras im Modellflug. Durch massenhafte Zubehörteile wie Halterungen, Stative und Gehäuse sind den Nutzungsmöglichkeiten kaum noch Grenzen gesetzt.

Kreative Köpfe können die kleinen Kameras auch als Dashcam oder Webcam zweckentfremden. Selbst Filmemacher und Künstler nutzen Action-Cams und können so vergleichsweise günstig Aufnahmen umsetzen, die mit anderem Equipment kaum finanzierbar wären. Egal, ob als wichtiges Werkzeug zur Videoanalyse oder als reiner Zeitvertreib, Action-Camcorder sind und werden immer beliebter.

Wie werden Action-Cams genutzt?

Kleine Action-Kameras gibt es erst einige Jahre und wurden Anfang der 2000er für Filmaufnahmen beim Surfen entwickelt. Aktuelle Action-Cams können für unterschiedlichste Outdoor-Aktivitäten oder auch hochwertige Amateurfilme eingesetzt werden. Beispiele sind:

  • Videoaufnahmen bei Outdoor-Sportarten wie Surfen, Klettern, Biken, etc.
  • Filmen auf Reisen und im Urlaub
  • Ausstattung von Drohnen und Modellflugzeugen
  • alternative Ausstattung für Hobby-Filmer

2. Ausstattung und Extras: 4K-Aufnahmen auch mit günstigen Action-Cams

Der Funktionsumfang der aktuellen Modelle auf dem Markt wird stetig erweitert. So gehören viele Features, die vor zwei Jahren nur bei hochpreisigen Actionkameras zu finden waren, mittlerweile zur Grundausstattung. Neben unterschiedlichen Aufnahmeoptionen wie Serienmodus, Zeitlupe oder Zeitraffer unterstützen selbst günstige Einsteigermodelle Aufnahmen in der 4K-Qualität.

Unterschiedliche Action-Cam-Tests fanden jedoch Schwachstellen bei der Umsetzung des 4K-Modus mit den verbauten Displays. Bei manchen der günstigen Cams reicht die Auflösung des Displays nicht, um die Auflösung auch angemessen darzustellen. In den schlimmsten Fällen kommt es dadurch zum Bildrauschen, wodurch die Funktionalität erheblich eingeschränkt wird.

Doch nicht nur die Auflösung ist wichtig. Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht zu der Ausstattung, mit der Sie bei zeitgemäßen Geräten rechnen können:

Ausstattung/Zubehör Informationen
Aufnahme
  • Wählbare Qualitätsstufen bis 4K und 60 fps
  • Modi wie Zeitraffer und Zeitlupe
  • Eingebaute Displays
Sicherheit
  • Spritzwasserschutz
  • Schlagfestes Gehäuse
  • Optionale Schutzhüllen für Unterwasseraufnahmen, etc.
Handhabung
  • GPS-Unterstützung
  • Verschiedene Halterungen für Helme u.ä.
  • Mehrachsige Schwebestative

2.1. Wichtige Funktionen: Bekannte Hersteller bieten eigene Editor-Programme

Neben der eigentlichen Video-Funktion, die bei vielen aktuellen Action-Cams 4K unterstützt, sind die Möglichkeiten verschiedener Anschluss-Arten sehr wichtig. Action-Cams mit WiFi und die App-Unterstützung für das Smartphone sind bei vielen Modellen fast schon Grundfunktionen. Gerade für lange Dreharbeiten ist außerdem eine gute Akkulaufzeit unverzichtbar.

Tipp: Die meisten Action-Cams sind sehr empfindlich bei direktem Gegenlicht. Um die Aufnahmen nicht zu verderben, sollten beim Filmen immer auch der Stand der Sonne und der Einstrahlwinkel berücksichtigt werden. Geübte Filmer können die Reflexionen aber auch nutzen, um ein Motiv in Szene zu setzen, oder im späteren Clip für eine besondere Atmosphäre zu sorgen.

Viele Hersteller koppeln ihre Software direkt an eigene Bearbeitungsprogramme. Sony hat hier den „Action Cam Movie Creator“, GoPro den Editor „GoPro Quick“. Nicht selten sind in der Software oder der Kamera selbst Social-Media-Funktionen integriert, um Aufnahmen in sozialen Netzwerken bequem teilen zu können.

2.2. Passendes Zubehör: Schutzgehäuse nicht immer praktisch

Das Angebot an Zubehör für die Kameras ist relativ unübersichtlich geworden. Fast jeder Hersteller bietet eigene Halterungen, um beispielsweise eine Action-Cam am Helm befestigen zu können. Neben Halterungen, Ersatz-Akkus und Stativen sind wasserdichte Action-Cam-Gehäuse die wohl meist verkauften Artikel.

Auch unter erfahrenen Filmern ist die Verwendung von Schutzgehäusen umstritten. Zwar sind diese für Aufnahmen unter Wasser absolut notwendig, sofern die Actioncam nicht wasserfest ist, aber die Frage nach dem „wann und wieso?“ bleibt unbeantwortet. In der folgenden Übersicht finden Sie die wichtigsten Vor- und Nachteile der Verwendung eines Schutzgehäuses:

  • Schutz bei Stürzen und Kollisionen
  • Schutz vor dem Eindringen von Staub und Wasser
  • Einfachere Montage an Halterungen
  • Bildqualität verringert sich abhängig von der Qualität und dem Zustand des Gehäuses
  • Ton-Qualität leidet teils enorm

Wir raten Ihnen, die Verwendung eines Schutzgehäuses nicht zum Standard, sondern von der Situation abhängig zu machen. Für Landschaftsaufnahmen beim Wandern sollten Sie wohl besser auf ein Gehäuse verzichten. Sobald eine Gefahr für einen Schaden besteht, ist es jedoch ratsam, auf ein Schutzgehäuse zu setzen.

3. Aktuelle Action-Cam-Vergleiche: Auch Preise für Top-Modelle fallen

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Auch unter Wasser sind die Cams ein guter Begleiter.

Wenn Sie mehr über ein bestimmtes Modell oder die Qualität eines Herstellers erfahren möchten, sind Sie mit seriösen Tests von Action-Cams gut beraten. Besonders gefragt sind dabei große Testportale wie Stiftung Warentest und daher lohnt sich ein Blick auf einen der letzten Tests von Action-Cameras, der besagten Verbraucherschutz-Organisation. Allgemein positiv wird die Preisentwicklung beurteilt. Gute Geräte und die neuesten Versionen von großen Herstellern sind tendenziell immer günstiger zu haben.

In den höheren Preis-Kategorien sind die Qualitätsunterschiede häufig auch nur sehr gering. Bei den sehr günstigen Kameras bis 60 Euro fallen die Ergebnisse unterschiedlich aus. Die Technik weist hier häufig einige Mängel auf, während die Laufzeit des Akkus und das mitgelieferte Zubehör großzügig ausfallen. Ein günstiges Modell für 66 Euro schaffte es hingegen aber unter die Liste der Action-Cam-Testsieger.

Aus verschiedenen online verfügbaren Action-Cam-Tests 2018 können Sie wichtige Kriterien für einen Kauf entnehmen. Um die beste Action-Cam für Sie zu finden, sollten Sie auf folgende Merkmale achten:

  • Videoqualität und Auflösung
  • Fotoqualität in Megapixel
  • Displaygröße in Zoll
  • Art der Anschlüsse
  • Akkulaufzeit
  • App-Kompatibel
  • WiFi-Kompatibel
  • Größe in cm
  • Gewicht in g

4. Führende Hersteller und Marken: Eine große Auswahl an Anbietern

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Für jede Menge Spaß am Strand.

Zu den eindeutig bekanntesten Marken im Bereich Action-Cams zählt GoPro. Anfang der 2000er Jahre entwickelte der Hersteller die ersten Kameras für den Einsatz im Sportbereich. Seit 2004 die erste „GoPro Hero Action-Cam“ auf den Markt gekommen ist, hat sich technisch einiges getan. Außerdem haben Kunden mittlerweile eine deutlich größere Auswahl an Herstellern aus aller Welt. Zu diesen zählen unter anderen Mobius, Contour, Drift, Shimano und Qumox.

Aber auch altbekannte Fabrikanten für den Foto- und Videomarkt sind vertreten. Action-Cams von Sony sind dabei nicht selten unter den Top-Modellen von Action-Cam-Vergleichen. Neben Sony stellen auch andere bekannte Marken wie Polaroid eigene Kameras her. Die Modelle dieser Anbieter findet man jedoch alle im oberen Preisbereich.

Etwas günstiger wird es hingegen bei Actionpro, Medion oder Pearl. Auch Action-Cams von Rollei gehören zu den günstigeren Produkten. Bei diesen Marken finden Sie Produkte für etwas über und teilweise auch unter 100 Euro im Sortiment. Die teureren Cams von GoPro oder Sony kosten häufig das Doppelte oder Dreifache. Beispielsweise liegt die GoPro Action-Cam Hero 4 Silver momentan bei 300 Euro. Ein weiterer Fabrikant, von dem Sie sowohl Actioncams als auch Zubehör kaufen können, ist Daily.

Tipp: Bei längeren Drehs sollten Sie immer genügend Speicherkarten mit dabei haben. Bei einer hohen Auflösung und einer entsprechenden Bildfrequenz kommt selbst eine Speicherkarte mit einer 64-GB-Kapazität nach zwei Stunden an ihre Grenzen. Da Sie immer mehr Material filmen werden, als Sie später im Video verwenden, lohnt sich die Anschaffung von mehreren Speicherkarten als Reserve.

5. Häufige Fragen zum Thema Action-Cam

5.1. Welche Action-Cams sind wasserdicht?

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Die besten Angebote überzeugen mit guten Aufnahmen bei allen Lichtverhältnissen.

Die wenigsten aktuellen Action-Cams sind wasserdicht. Trotzdem haben Sie kein Problem, wenn Sie Ihre Action-Camera mit in den Schnorchel-Urlaub nehmen möchten. Für fast alle Modelle gibt es entsprechende wasserdichte Gehäuse und Hüllen. Häufig gehören diese sogar bereits zum mitgelieferten Standard-Zubehör. Fast alle Action-Camcorder lassen sich so sehr leicht zur Unterwasserkamera umrüsten. Bis zu welcher Tiefe Sie diese nutzen können, hängt jedoch vom jeweiligen Produkt ab. Üblich sind hier Wassertiefen von 30 bis 60 Metern. Action-Cams von Icefox oder GoPro sind zwar grundsätzlich wasserfest, sollten jedoch Aufnahmen unterwasser ausschließlich mit entsprechendem Gehäuse verwendet werden. So bekommen Sie eine sichere, wasserdichte Action-Cam.

5.2. Welche Action-Cams kann man am Helm befestigen?

Die Verwendung einer Action-Cam mit Helm gehört zu den häufigsten Einsatzgebieten der kleinen Camcorder. Daher hat sich in manchen Kreisen auch das Synonym Helmkamera etabliert. Ob und wie sich ein Gerät an einem Helm befestigen lässt, ist von der Art des Helms abhängig. Die Helme der meisten Sportarten sind jedoch schon mit der Standard-Befestigung einer Action-Cam kompatibel, die heutzutage meistens sogar direkt mitgeliefert wird. Es lassen sich dabei jedoch drei Arten von Befestigungsmöglichkeiten und Halterungssystemen unterscheiden. Die Erste ist die Befestigung an Belüftungsschlitzen, wie man sie beispielsweise bei Fahrradhelmen findet. Eine weitere Möglichkeit ist die Befestigung mit Saug- oder Klebepads für glatte Helme und die letzte Variante ist eine Kopfbandhalterung. Sowohl für die Sicherheit als auch die Qualität der Aufnahmen ist die mittige Anbringung auf dem Helm die beste Variante. Dies wurde auch durch diverse Tests von Action-Camcordern bestätigt.

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