Im Januar 2020 hat der Gesetzgeber Autofahrern den Einstieg in die Motorradwelt erleichtert: 125er dürfen seitdem in Deutschland mit einer Zusatzschulung in der Fahrschule gefahren werden. Der Begriff "Zusatzschulung" überspitzt den Vorgang, klar. Es müssen sowohl Theorie- als aus Praxisstunden absolviert werden, und der Fahrlehrer beurteilt am Ende das Können. Aber es fällt die Fahrprüfung weg.

Nützliches für Motorradfahrer

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Die neue Regelung hat dazu geführt, dass das Interesse an spannenden 125ern zugenommen hat, und zwar merklich. Die Gründe dürften vielfältig sein. Der eine tastet sich mit der gesetzlich vorgeschriebenen Maximalleistung von 15 PS langsam ans Motorradfahren heran. Die andere pendelt bei gutem Wetter auf zwei Rädern ins Büro und kommt mit garantiert guter Laune an.
Nebenbei lassen sich solche 125er für herrlich kleines Geld unterhalten. Und sie helfen genauso beim Spritsparen wie bei der Reduktion des CO2-Fußabrucks, wenn das Familien-SUV in der heimischen Garage stehen bleibt. Hier kommen die interessantesten neuen 125er fürs Jahr 2023!

1. Benelli Leoncino 125

Benelli hat jetzt auch eine formschöne Leoncino für Motorrad-Einsteiger und B196-Umsteiger im Programm. Die Italo-Chinesin überzeugt mit ihrem angesagten Retrolook und zeitgemäßer Ausstattung. Leider reizt ihr Einzylinder mit 12,8 PS die Möglichkeiten der Fahrzeugklasse nicht aus. Dazu muss sich die Person hinter dem Lenker mit einer Kombibremse begnügen. Aber die Preise beginnen bei 3499 Euro.

Benelli Leoncino 125
Benelli Leoncino 125

2. Honda CRF 125F

Motocrosser und Geländefreunde kennen und schätzen die Honda CRF 125F. Die japanische Bergziege fährt 2023 in neuen Kleidern vor. Das frische Grafikdekor soll die Verwandtschaft zu den Schwestern Honda CRF 250R und CRF 450R unterstreichen. Technisch bleibt sich die Cross-Honda mit ihrem luftgekühlten Einzylinder und dem manuellen Viergang-Getriebe treu. Preis: ab 3160 Euro.

3. Honda ST125 Dax

Die Honda Dax kehrt 2023 als 125er-Verbrauchswunder auf den deutschen Markt zurück. Zunächst werden zwei Farben zur Wahl stehen. Die Japanerin versprüht jede Menge Retro-Charme, soll trotz ihrer auf den ersten Blick überschaubaren Größe aber problemlos zu zweit gefahren werden können. An Ausstattung mangelt es nicht: Beheizbare Griffe können auf Wunsch geordert werden. Preis: geschätzte 4500 Euro.
Honda ST125 Dax
Honda ST125 Dax

4. Keeway MBP F 125

Die chinesische Qianjiang-Gruppe kann man guten Gewissens als Spezialist für 125er bezeichnen. Kaum ein anderer Hersteller hat in dieser Fahrzeugklasse so viele Modelle anzubieten. Das neue Topmodell heißt Keeway MBP F 125. An Bord ist ein neuer Motor mit vollen 15 PS. Technisch werden alle Register gezogen. 110 km/h Höchstgeschwindigkeit sollen drin sein. Der Preis dürfte um die 4000 Euro herum liegen.

Handyhalterungen fürs Motorrad im Test

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1.
Testsieger
SP Connect Moto Bundle
1,4 (sehr gut)
2.
Interphone Master Pro
3,1 (befriedigend)
3.
Enoneo EO-M18
3,4 (befriedigend)
3.
Fyblossom Handyhalterung Motorrad
3,4 (befriedigend)
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3,4 (befriedigend)
6.
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3,5 (ausreichend)
7.
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3,9 (ausreichend)
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4,0 (ausreichend)
9.
Wehilion Handyhalterung Motorrad
4,5 (mangelhaft)
10.
Improgreen Handyhalterung Motorrad
4,5 (mangelhaft)

5. Suzuki Address 125

Der Suzuki Address 125 ist schon seit geraumer Zeit auf dem indischen Markt erhältlich und hat sich dort laut Hersteller super verkauft. Jetzt schafft er die Euro-5-Hürde und geht im Frühjahr 2023 auch bei uns an den Start. Interessant für Sparfüchse: Dank Suzukis Eco-Performance-Technologie soll der kleine Stadtflitzer mit 1,9 Litern auf 100 Kilometer fahrbar sein. Preis: ab 2700 Euro.
Suzuki Avensis 125
Suzuki Avensis 125

6. Suzuki Avensis 125

Der Suzuki Avensis 125 wird ebenfalls ab 2023 beim deutschen Suzuki-Händler stehen. Sein Motor ist identisch mit dem Suzuki Address 125 und sollte daher ähnliche Möglichkeiten bieten, was die Sparsamkeit angeht. Optisch zeigt sich der Avensis von seiner sportlichen Seite. Scharf geschnittene LEDs und ein hochgezogener Auspuff verleihen einen dynamischen Touch. 2800 Euro müssen mindesten angelegt werden.

7. Suzuki Burgman 125 EX

Roller-Kennern ist der Name Suzuki Burgman seit vielen Jahren ein Begriff. Ab 2023 will der Japaner mit Hilfe einer Start-Stopp-Automatik besonders sparsam werden. Im Stillstand wird der Motor automatisch abgeschaltet, beim Drehen am Gasgriff springt er wieder an. Verbräuche um die zwei Liter auf hundert Kilometer sollen so möglich sein. Der Einzylinder-Viertakter des Suzuki Burgman 125 EX leistet 8,6 PS, rechnerisch müssten sich aus dem 5,5 Liter großen Tank also 300 Kilometer Reichweite holen lassen. Der Preis steht noch nicht fest.

8. Yamaha XMAX 125

Der Yamaha XMAX 125 gilt als Luxusmodell. Der Grund: Der Roller teilt sich seine Karosserie mit dem großen Bruder XMAX 300 und überzeugt deshalb mit einer hervorragenden Ergonomie.
Yamaha XMAX 125
Yamaha XMAX 125
Die Modellpflege des 300ers kommt auch dem 125er zugute. Die bringt unter anderem ein LCD-Cockpit mit Smartphone-Anbindung. Motorseitig bleibt es bei den bewährten 12,2 PS. Die Preise dürften knapp jenseits der 5000 Euro liegen.

9. Yamaha XSR125

Wenn bei Yamaha an einem Motorrad XSR dran steht, dann steckt Hersteller-typisch zuverlässige Technik in schönen Retro-Kleidern.
Yamaha XSR125
Yamaha XSR125
Im Fall der XSR125 bekommt der potenzielle Kunde volle 15 PS und ein von der Yamaha R 125 abgeleitetes Fahrwerk mit Upside-Down-Gabel. Für 2023 stehen neue Lackfarben zur Wahl: "Heritage White", "Yamaha Blue" und "Impact Yellow". Bei 5499 Euro geht es los.