Bildergalerie Audi Q4 e-tron concept (2019)

Bildergalerie Audi Q4 e-tron concept (2019)

Audi Q4 e-tron concept (2019): Test, Elektro-SUV, Reichweite, Technik

Alle Infos zum Audi Q4 e-tron concept

Audi gibt mit dem Q4 e-tron concept einen Ausblick auf ein voll elektrisches Kompakt-SUV. AUTO BILD hat alle Infos zu Reichweite und Technik. Plus: Sitzprobe!
Audi erweitert die e-tron-Palette. Mit dem Q4 e-tron concept geben die Ingolstädter einen konkreten Ausblick auf ein voll elektrisches Kompakt-SUV auf der neuen MEB-Plattform des VW-Konzerns. Neben dem bereits im Serientrimm vorgestellten e-tron und der für 2021 geplanten Sport-Limousine e-tron GT soll der Q4 e-tron ab Ende 2020 die dritte elektrische Modellreihe von Audi werden. Die Studie debütiert auf dem Autosalon in Genf (7. bis 17. März 2019).

Bildergalerie: Autosalon Genf 2019

Design: Ausgestellte Radhäuser und durchgehende Rückleuchten

Stämmiges Kompakt-SUV: Der Audi Q4 e-tron concept steht auf 22-Zoll-Felgen.

Die Formensprache des Q4 e-tron concept lehnt sich stark an seinen großen Bruder e-tron an. Das Innenleben des Singleframe-Grills ist beim Q4 e-tron jedoch weniger martialisch gezeichnet. Es kommt ohne die vertikalen Chromstreben aus, was der Studie ein harmonischeres Aussehen gibt. Ein schwarzes Deko-Element umrahmt den Grill und geht optisch nathlos in die flachen LED-Matrix-Scheinwerfer und in die großen Lufteinlässe der Schürze über. Im Gegensatz zum e-tron verzichtet die Q4-Studie auf Kameras und hat konventionelle Spiegel. Typisch für das aktuelle Audi-Design sind die ausgeprägten Radhäuser. Der stark ausgeformte Schweller soll laut Audi die Lage des Akkus optisch hervorheben und betonen. An der nach hinten abfallenden Dachlinie fällt speziell der Übergang zur C-Säule auf. Die nach hinten unterm Dach auslaufenden Fensterrahmen lassen die C-Säule wie eine in den Fahrtwind geneigte Haifischflosse wirken. Am Heck trägt der Q4 e-tron concept ein durchgehendes Leuchtenband und eine sportlich gestaltete Heckschürze mit einem großen Diffusor-Einsatz. Die beleuchteten e-tron-Schriftzüge an Front- und Heckstoßstange dürften es in dieser Form nicht in die Serienfertigung schaffen. Mit seinen Abmessungen ordnet sich der Q4 e-tron genau zwischen Q3 und Q5 ein: Die Studie ist 4,59 Meter lang (Q3: 4,48 m; Q5: 4,66 m), 1,90 Meter breit und mit 1,61 Meter Höhe nur geringfügig höher als ein Q3 (1,59 m). Der Radstand beträgt 2,77 Meter.

Innenraum: Nächste Ausbaustufe des e-tron-Cockpits

Dank des Lacks "Solar Sky", der kurzwellige Sonnenstrahlung absorbiert, soll sich die Fahrgastzelle weniger aufheizen.

Die Cockpit-Struktur des Q4 e-tron entspricht im Wesentlichen der des e-tron, ist aber in der Studie optisch deutlich weiterentwickelt worden und wirkt luftiger. Der zentrale Monitor sitzt merklich höher als im e-tron und ist stark zum Fahrer geneigt. Darunter sitzt die reduzierte Klimabedienung. Anstelle eines klassischen Gangwahlhebels wählt man die Fahrstufe über einen Slider, der auf einer in den Innenraum ragenden Konsole sitzt. Der gewonnene Platz auf der Mittekonsole wird als Smartphone-Ablage mit induktiver Ladefläche genutzt. Das beinahe sechseckige Lenkrad ist aus dem e-tron GT bekannt und trägt Touchflächen für die wichtigsten Bedienfunktionen. Auffallend ist die Fahrerorientierung im Q4. Der erwähnte Monitor ist auf den linken Platz ausgerichtet und die Zierspange des Instrumententrägers pfeilt sich in Richtung Fahrersitz. Neben den digitalen Instrumenten und einem 12,3 Zoll großen Touchscreen kommt ein großes Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion zum Einsatz, das Infos (beispielsweise Abbiegepfeile) direkt ins Sichtfeld des Fahrers projiziert.

Auch lange Lulatsche finden auf den einzelnen Rücksitzen des Q4 e-tron concepts Platz. Voll reisetauglich!

Sehr gut sind die großzügigen Platzverhältnisse im Q4 e-tron concept. Vorne wie hinten sitzen auch Großgewachsene äußerst bequem. Im Fond ist von der leicht abfallenden Dachlinie der Karosserie nichts zu spüren – mit 1,95 Meter kann man hinten noch aufrecht sitzen. Auch der Knieraum ist üppig bemessen. Die hellen Materialien verstärken den positiven Raumeindruck noch. Wie bei Audi-Studien mittlerweile üblich, sollen die verwendeten Materialien nachhaltig sein: Der Bodenbelag ist aus Recycling-Stoffen hergestellt, statt Leder sind die vier Einzelsitze mit Alcantara bezogen. Neu sind Deko-Teile aus gefrostetem Plexiglas.

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Reichweite und Technik: 450 Kilometer sollen drin sein

Das Gesamtgewicht des Batteriesystems beträgt 510 Kilo. Die tiefe Einbauposition soll für einen ähnlichen Schwerpunkt wie in einer Limousine sorgen.

Der Audi Q4 e-tron concept besitzt zwei E-Motoren mit einer Gesamtleistung von 225 kW (306 PS). An der Vorderachse arbeitet ein 75 kW starker Asynchronmotor mit bis zu 150 Newtonmetern Drehmoment, an der Hinterachse schiebt eine E-Maschine mit 150 kW und 310 Nm den Q4 e-tron voran. Da beide Achsen angetrieben werden, spricht Audi von einem quattro-Antrieb. Dieser kommt technisch bedingt jedoch ohne Kardanwelle aus, da die beiden E-Motoren unabhängig voneinander jeweils eine Achse antreiben und bedarfsgerecht Kraft an die Räder abgeben. Der Akku im Fahrzeugboden hat eine Speicherkapazität von 82 kWh, was nach WLTP-Standard für eine Reichweite von mindestens 450 Kilometern reichen soll. Für eine 80-prozentige Ladung des Akkus werden laut Audi "kaum mehr als 30 Minuten" benötigt (Ladeleistung: bis zu 125 kW). Die Angaben zu den Fahrleistungen sind – typisch für Studien – spärlich. Audi spricht dem Q4 e-tron concept eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,3 Sekunden zu. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 180 km/h begrenzt.

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Autor: Peter R. Fischer

Stichworte:

Kompakt-SUV

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