Schon seit der Präsentation des neuen A3 wartet eigentlich alles auf die stärkste Variante – den RS 3. In Sachen Performance wird sich Audi nicht lumpen lassen. Es bleibt beim Fünfzylinder-Turbo. Das hat Frank Michel, Sales- und Marketing-Chef von Audi Sport gegenüber Auto Express durchscheinen lassen. Der 2,5-Liter-Motor könnte mit 420 PS und 500 Nm jeweils 20 PS und 20 Nm im Vergleich zum Vorgänger zulegen. Geschaltet wird wohl nach wie vor über ein Siebengang-DSG. Für den Standardsprint könnte die Drei vor dem Komma stehen. Aktuell benötigt der RS 3 noch 4,1 Sekunden um aus dem Stand auf 100 km/h zu rennen. Die Höchstgeschwindigkeit dürfte weiter  – elektronisch begrenzt – bei 250 km/h liegen und gegen Aufpreis auf 280 km/h angehoben werden. Außerdem wird darüber spekuliert, ob der RS 3 ein neues Allradsystem von VW bekommt. Genauer das aus Golf 8 R und Tiguan R. Dort wird per Hinterachsgetriebe das Drehmoment nicht nur zwischen Vorder- und Hinterachse, sondern auch zwischen den Hinterrädern verteilt.

Optisch deutlich aggressiver als die Basis

Auch optisch dürfte Audi bei dem Kompaktsportler eine Schippe drauflegen und ihn extra böse designen. Grund genug für den AUTO BILD-Zeichner, auf Basis von Erlkönigen eine Illustration des RS 3 anzufertigen. Die Front dürfte deutlich größere Lufteinlässe und einen rahmenlosen Singleframe-Grill wie der RS Q3 erhalten. Außerdem bekommt der Sport-A3 deutlich breitere Kotflügel, was ihn bulliger dastehen lässt. Der Dachkantenspoiler am Heck wächst ebenfalls und wird wie bei den anderen RS-Modellen stärker ausgeformt, sodass eine mittige Einbuchtung entsteht. Auch der Farbton der Rücklichter orientiert sich an RS 6 und Co: Das Glas ist einen Tick dunkler als beim regulären Modell. Ein richtiger Hingucker dürfte die neue Schürze mit eingelassenem Diffusor und zwei großen ovalen Endrohren sein.

Marktstart und Preis

Audi dürfte den neuen RS 3 im Herbst 2021 vorstellen, bei den Händlern könnte er zum Ende des Jahres stehen. Preislich wird der Power-Kompakte vermutlich etwas weniger als 60.000 Euro kosten, in der Basis.