Liebe Leser, sind Sie im Sommer dem Alltagsstress entflohen und in den Urlaub gefahren? Mit dem eigenen Auto, wie so viele, die dem Gedrängel in der Bahn oder dem Eingepferchtsein im Flugzeug entgehen wollen? Dann haben Sie es sicher am eigenen Leib – beziehungsweise am eigenen Geldbeutel – erfahren: Die Corona-Flaute bei den Spritpreisen ist definitiv vorbei. Das günstigste E10-Benzin kostete zuletzt gut und gerne 1,60 Euro, der Preis für einen Liter Super Plus an der Autobahn-Tankstelle kratzt an der Zwei-Euro-Marke. Zugegeben, solche Preise hatten wir vor der Pandemie auch, und, ja, wir sind durch den rapiden Ölpreisverfall zu Beginn des vergangenen Jahres verwöhnt gewesen. Trotzdem ist es erstaunlich, in welchem Tempo die Preise für Benzin und Diesel wieder in die Höhe geschnellt sind. Und: Am oft gescholtenen CO2-Aufschlag der Bundesregierung allein liegt das nicht, der macht zwar sieben bis acht Cent des Literpreises aus, das Gros aber geht auf das Konto der Ölhändler. Immerhin: An jeder klassischen Tankstelle sehen wir in großen Zahlen den aktuellen Tarif angeschlagen und wissen, ehe wir den Rüssel in den Tank halten, worauf wir uns einlassen.
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Nicht so an den Stromladesäulen! Wer beispielsweise mit einem der drei Elektro-SUV aus unserem Konzernvergleich – Audi Q4 e-tron, Skoda Enyaq und VW ID.4 – in den Urlaub gestartet wäre, wäre auf die Anzeige in seiner Lade-App oder die abschließende E-Mail-Rechnung angewiesen gewesen, um zu wissen, was ihn das Laden gekostet hat. Das kann bei einer Urlaubsreise zu einer bösen Überraschung führen. Und das geht nicht! Wir brauchen an der Steckdose die gleiche Transparenz wie an der Zapfsäule und keine Geheimniskrämerei.
Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Ihr Michael Gebhardt (Redaktionsleiter)
Diese Themen finden Sie in der AUTO TEST 9/2021:
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