Leak beweist: Der BMW 3er bekommt keine XXL-Nieren

2022 gibt es ein Facelift für den BMW 3er (G20). Die gute Nachricht für alle BMW-Traditionalisten: Wie schon beim kürzlich vorgestellten 2er Coupé verzichtet BMW offensichtlich auch beim frischen 3er auf die XXL-Nieren, die der M3 seit 2020 trägt. Das zeigt jedenfalls ein Leak, das Ende Juli 2021 auf der Instagramseite von Wilco Blok aufgetaucht ist.
BMW 3er Facelift
Das Leak zeigt offenbar einen M340i – darauf deuten beispielsweise die schwarzen Außenspiegelkappen hin.

Neue Scheinwerfer und vom X3 inspirierte Schürze

Auf Basis des Leaks hat AUTO BILD eine Illustration angefertigt. Die zeigt: Ein kleines bisschen dürften die Nieren mit dem Facelift aber doch wachsen, und zwar in die Breite. Dadurch verändert sich die Grundform des Grills leicht. Die Scheinwerfer werden offenbar eine neue Form bekommen; aktuell verlaufen sie am unteren Rand nicht gerade, sondern haben einen kleinen Einschnitt. Den gibt es offenbar nach der Modellpflege nicht mehr. 
Hinweis
BMW 3er Vorfacelift G20 mit Rabatt bei carwow.de
Auch die Lichtsignatur verändert sich, hier sind nun zwei bumerangförmige Lichtelemente zu finden, jeweils mit der offenen Seite nach innen. Die neue Frontschürze mit prominenterem mittigem Lufteinlass erinnert an das gerade präsentierte X3-Facelift. Am Heck rechnen wir ebenfalls mit einer neuen Lichtsignatur und einer veränderten Schürze.

Im Innenraum mit Curved Display aus den vollelektrischen Modellen iX und i4

Ersten Erlkönigen zufolge könnte der überarbeitete 3er das große Curved Display aus BMW iX und i4 übernehmen – und würde damit zeitgleich das neue iDrive mit OS 8 erhalten. Die Implementierung des neuen Infotainments zum Facelift wäre ein klares Bekenntnis zur Baureihe. Für Fans der Marke sicher ein tolles Zeichen; immerhin ist BMW gerade dabei, das Stammwerk in München konsequent auf E-Antriebe auszulegen.

Mehr Elektrifizierung, wohl ähnlicher Einstiegspreis

Unter der Haube des BMW 3er wird wohl noch mehr als bisher elektrifiziert. Für genaue Angaben ist es zwar noch zu früh, allerdings dürften neben den bisherigen Plug-in-Hybriden auch mehr Mildhybride mit 48-Volt-Bordnetz eine Rolle spielen. Auch einen Diesel wird es wohl noch geben. Bei den Preisen wird sich das Facelift trotz der Neuerungen auf dem Niveau des Vorgängers bewegen. Das bedeutet für die Limousine einen Einstieg bei ungefähr 37.000 Euro und für den Touring bei ca. 38.500 Euro.