Citroën C5 Aircross (2019): Test, alle Infos

Citroën C5 Aircross (2019): Test, alle Infos

Citroën-SUV mit Komfortfederung

Das Mittelklasse-SUV Citroën C5 Aircross kommt Anfang 2019 mit einer speziellen Komfort-Federung auf den Markt. AUTO BILD ist schon mitgefahren!
Citroën hat die europäische Version des SUV C5 Aircross vorgestellt. Die Variante für den chinesischen Markt wurde bereits im April 2017 in Shanghai vorgestellt und unterscheidet sich in Details von der europäischen. Das 4,50 Meter lange Mittelklasse-SUV basiert auf der konzerneigenen Plattform EMP2-Plattform und ist somit technisch eng mit dem Peugeot 5008, Opel Grandland X und dem DS 7 verwandt. Bei der Entwicklung des bisher größten Aircross-Modells diente laut Projektleiter Jean-Philippe Lamy der Hyundai Tucson als Maßstab. Die "Advanced Comfort"-Federung mit hydraulischen Anschlägen soll den C5 Crossback zum Klassenbesten in Sachen Komfort machen. Und tatsächlich konnte das Fahrwerk bei der ersten Mitfahrt überzeugen. Der Franzose rollt serienmäßig wie über einen flauschigen Teppich und federt deutlich sanfter als die straffere Konkurrenz.

Der variable Innenraum wurde konsequent auf Komfort getrimmt

Unterhalb des Touchscreens befinden sich Festtasten und eine induktive Ladeschale für Smartphones.

In der Seitenansicht des SUVs fällt vor allem das dritte Fenster auf, das beim Einparken behilflich sein soll. Insgesamt wirkt das Design eher zurückhaltend. Die hoch aufbauende Front mit den Doppelscheinwerfern ist allerdings ziemlich markant. Die Tagfahrleuchten wirken wie Augenbrauen. Am vorderen Stoßfänger und den seitlichen Kunststoffleisten sind Airbumps angebracht, die beim C5 Aircross aber eher der Offroadoptik und weniger dem Karosserieschutz zu Gute kommen. Die Kunden können das SUV vielseitig personalisieren. Auch der Innenraum wurde konsequent auf Komfort getrimmt. Die Sitze sind ebenfalls Bestandteil des "Advanced Comfort"-Programms und sollen laut Citroën besonders bequem sein. Familien kommt die dreigeteilte Rückbank zu Gute, deren Lehnen neigungsverstellbar sind und um je 15 Zentimeter vor und zurück geschoben werden können. Das kommt auch dem Kofferraumvolumen zu Gute. Mit 580 bis 720 Litern soll der Franzose das größte Gepäckabteil in seiner Klasse haben. Das Infotainmentsystem wird über einen Touchscreen bedient, zur Direktwahl sind jedoch unterhalb Festtasten angebracht. Außerdem können im C5 Aircross Smartphones induktiv geladen werden. Insgesamt hat das SUV zwanzig Assistenzsysteme an Bord, darunter zum Beispiel einen adaptiven Tempomaten und einen Notbremsassistenten.

Bei Marktstart beginnen die Preise bei rund 25.000 Euro

Das SUV wird im nordfranzösischen Rennes produziert und später auch als Hybrid angeboten.

PSA folgt auch beim C5 Aircross der Strategie, lieber die Traktionskontrolle "Grip Control" statt einem vollwertigen Allradantrieb anzubieten. Alle Motorisierungen werden von den Vorderrädern angetrieben. Die Motorenpalette besteht aus zwei Benzinern und zwei Dieseln. Der kleine Benziner hat 1,2 Liter Hubraum und leistet 130 PS, während das Aggregat mit 1,6 Litern Hubraum 180 PS hat. Die beiden Selbstzünder haben genauso viel PS wie die Benzinmotoren. Alle Motoren sind je nach Ausstattung mit dem bekannten EAT8-Automatikgetriebe erhältlich. Ende 2019 soll ein 300 PS starker Plug-in-Hybrid folgen. Anfang nächsten Jahres rollt der in Rennes (Frankreich) gebaute C5 Crossback zu den deutschen Citroën-Händlern. Der kleine Diesel wird rund 25.000 Euro kosten, während für den stärkeren Benziner mit 180 PS wahrscheinlich mindestens 34.000 Euro fällig werden.

Neue Peugeot/Citroën/DS (bis 2020)

Peugeot 2008 IllustrationCitroën C5 IllustrationPeugeot 508 Illustration
 
Joachim Staat

Joachim Staat

Fazit

Citroën will's uns bequem machen. Der große Aircross zeigt, wie: Er ist ein komfortables SUV ohne Sport-Allüren, geräumig und leise. Dann her damit. Aber warum müssen wir so lange auf den C5 warten?

Autoren: Elias Holdenried, Joachim Staat

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