Mit dem Cupra Born schickt der Sportableger von Seat sein erstes Elektroauto bis Ende 2021 an den Start. Die Produktion soll bereits in der zweiten Jahreshälfte anlaufen. Der 2019 als Seat-Studie gezeigte Kompaktwagen erhält die typischen Cupra-Insignien und ist mit kupferfarbenen Anbauteilen übersät. An der Karosserieform ist die Ähnlichkeit zum VW ID.3 unverkennbar, dabei wirkt der Spanier aber deutlich extrovertierter als das E-Auto der VW-Kernmarke.

Leistung: Spezielle Überholfunktion im Born

Cupra-Geschäftsführer Wayne Griffiths hat im Gespräch mit Top Gear verraten, dass der Born eine spezielle Überholfunktion haben wird: Auf Knopfdruck stellt der elektrische Antrieb für kurze Zeit mehr Leistung als regulär zur Verfügung. Zudem soll der Cupra ein neu entwickeltes adaptives Fahrwerk haben, das für ein sportlicheres Handling als beim ID.3 sorgen soll. Zu guter Letzt kündigte Griffiths an, dass die Marke eine noch stärkere Version des Born entwickeln will. Bislang galt als gesetzt, dass Cupra die Antriebe des ID.3 übernimmt. Also zunächst ein 150 kW (204 PS) starker E-Motor für Vortrieb an der Hinterachse sorgt und später zwei schwächere Antriebe mit 107 kW (145 PS) und 110 kW (150 PS) folgen.

Reichweite: Cupra gibt bis zu 420 Kilometern an

Der Sportableger von Seat hält sich bei den technischen Daten noch ziemlich bedeckt. Klar ist allerdings, dass der serienreife Born wohl 420 Kilometer nach WLTP mit einer Akkuladung schaffen sollte. Demnach wird auch der Spanier anfangs mit einem 58-kWh-Akku angeboten werden. Später könnten wie auch beim ID.3 noch eine kleinere Version mit 45 kWh und eine größere mit 77 kWh erhältlich sein. Vermutlich wird es zwei Ladeleistungen geben, mit deren Hilfe der Akku wieder geladen werden kann. Standard wird ein Ladegerät mit 100 kW sein. Es soll den Akku in maximal 45 Minuten bis rund 80 Prozent aufladen können. Das Topmodell dürfte sogar 125 kW schaffen und entsprechend schneller die Elektronen in die Stromspeicher schicken. Konkrete Daten nennt Cupra allerdings noch nicht.

Innenraum: E-Cupra mit eigenständigem Interieur

Der Cupra bekommt einen beinahe eigenständigen Innenraum mit Dekoren im Cupra-Stil spendiert, Digitaltacho und Lichtbedienung stammen aus dem ID.3. Im Born gibt es zudem – anders als beim Wolfsburger – eine praktische Mittelkonsole, in der Dinge verstaut werden können.