Bildergalerie Formentor

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Cupra Formentor (2019): Test, Studie, Motor, Serie, SUV

Alle Infos zum Cupra Formentor

Cupra bringt 2020 den Crossover Formentor – das erste eigenständige Cupra-Modell. AUTO BILD hat alle Infos und die Sitzprobe in der seriennahen Studie!
Vorstellung
➤ Design (Update!)
Innenraum (Update!)
Motor und Technik (Update!)

Formentor wird erste reine Cupra

Mit der Crossover-Studie Formentor gibt Cupra einen Ausblick auf seine erste eigenständige Baureihe. Auf der Basis des neuen MQB Evo soll er neben dem Cupra Ateca das zweite Modell von Seats Sport-Ableger werden. Die Messe-Premiere findet auf dem Autosalon in Genf (7. bis 17. März 2019) statt. Das von der Studie inspirierte Serienmodell des Formentor soll 2020 auf den Markt kommen.

Vorne etwas Tarraco – hinten komplett eigenständig

Trotz aller Eigenständigkeit ähnelt der Formentor optisch stark dem Mittelklasse-SUV Tarraco. Vor allem die Scheinwerfer und die Form des Kühlergrills erinnern an das bereits erhältliche Seat-Modell. Allerdings trägt der Formentor vorne eine deutlich aggressivere Schürze und große Lufteinlässe. Die Nebelscheinwerfer sind kreisförmig neben dem Grill angeordnet und lassen den Formentor deutlich aggressiver dreinschauen als den braveren Tarraco. Seitlich fällt vor allem die coupéartige Linie auf, die nach hinten stark abfällt und in einem mächtigen Dachkantenspoiler endet. An der höchsten Stelle des Dachs misst der Formentor gerade einmal knappe 1,54 Meter – die seriennahe Studie ist trotz des Crossover-Labels erstaunlich flach und breit (rund 1,83 Meter ohne Spiegel).

Bildergalerie: Autosalon Genf 2019

Stämmiges Heck mit vier Endrohren

Mächtiges Heck: Über vier Endrohre atmet der Formentor aus.

Von den Scheinwerfern bis in die hintere Seitentür zieht sich eine markante Blechfalz, die durch die mattblaue Lackierung noch betont wird. Auch von der C-Säule wächst eine auffällige Ausbuchtung in die hintere Tür und lässt den Formentor sehr stämmig wirken. Am Heck trägt der Formentor ein durchgehendes Leuchtband – ähnlich wie der Tarraco. Unterhalb des Cupra-Logos und dem Schriftzug sitzt eine sportlich gestylte Schürze mit einem großen Diffusor-Einsatz und vier Endrohren. Besonderheit: Die Innenseiten der Endrohre sind kupferfarben – Cupras Hausfarbe. Insgesamt erinnert das stämmige Heck des Formentor eher an den Lamborghini Urus als an ein Seat-Derivat.

Neue Seat und Cupra (2019, 2020 und 2021)

Sportlenkrad, Schalensitze und Touchslider

Das Cockpit der Studie soll bereits zu 98 Prozent dem Serienstand entsprechen.

Ähnlich kraftvoll wie das Heck präsentiert sich der Innenraum des Formentor. Das Sportlenkrad mit dem Carbondekor und dem großen Cupra-Logo schreit förmlich: Ich bin etwas Besonderes! Dahinter leuchten digitale Instrumente mit schicken Grafiken. Für die Bedienung des Infotainments – AUTO BILD tippt darauf, dass die Serienversion des Formentor den neuen MIB 3 nutzen wird – steht ein freistehender 10-Zoll-Monitor zur Verfügung. Gut platziert thront er leicht zum Fahrer geneigt über den zentralen Luftausströmern. Sowohl die Klimabedienung als auch die Lautstärke wird über eine Touchslider-Leiste unterhalb des Displays geregelt. Dank der unteren Kante findet der Zeigefinger einfacher sein Ziel als bei den bisherigen konturlosen Touchfeldern.

Herzstück des Cockpits ist das 10 Zoll große Touchdisplay. Darunter die Touchleiste für Klimabedienung und Lautstärkeregelung.

Durch die Touchslider-Flächen konnten die Designer Knöpfe einsparen, so dass das Cockpit des Formentor einen reduzierten Eindruck macht. Fahrer und Beifahrer sitzen gut eingebaut zwischen Türen und dem recht hohem Mitteltunnel in stark konturierten Sportsitzen. Seitenhalt-Faktor: Hoch! Sportlich ist auch der neugestaltete Gangwahlhebel des DSG. Wie beim Porsche 992 ist er auf ein Minimum reduziert und lässt die Mittelkonsole wesentlich luftiger wirken. So ist das große Smartphone-Fach mit induktiver Ladefläche vor dem Gangwahl-Stummel sehr gut erreichbar.

245 PS und 50 Kilometer Elektro-Reichweite

Optisch wirkt die Studie wie eine Coupé-Version des Tarraco.

Unterm Blech des Formentor steckt ein Plug-in-Hybrid-Antrieb bestehend aus einem 150-PS-Benziner und einem 115 PS starken E-Motor, der zwischen Verbrenner und Getriebe verbaut ist. Die ausschließlich auf die Vorderräder wirkende Systemleistung von 245 PS reicht für eine Null-auf-Hundert-Zeit von glatten fünf Sekunden. Wer nur den E-Motor nutzt, soll mit dem Formentor bis zu 50 Kilometer rein elektrisch fahren können (nach WLTP), was einer Reichweite von 70 Kilometern nach NEFZ entspricht. AUTO BILD rechnet fest damit, dass Cupra den Formentor noch mit anderen Motorenoptionen anbieten wird. Denkbar ist eine Kombination aus dem bekannten Zweiliter-Vierzylinder wie im Cupra Ateca und einem E-Motor oder auch reine Verbrennerversionen mit Leistungen um 300 PS und Allradantrieb. Sportliches Handling versprechen im Formentor außerdem eine Differenzialsperre und ein DCC-Fahrwerk mit einstellbaren Dämpfern.

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