Dacia hat den Fünfjahres-Plan für die Marke vorgestellt. Bis 2025 sollen drei neue Modelle kommen, eins davon ist ein Kompakt-SUV, das größer als der Duster werden wird. Eine Studie mit dem Namen Bigster gibt einen Ausblick auf den größten Dacia, der wohl ab 2024 für weniger als 20.000 Euro durchstarten wird. Der AUTO BILD-Illustrator zeigt, wie der Serien-Bigster aussehen könnte.

Offroadtaugliches SUV mit Ecken und Kanten

Dem Concept-Car wird in der Serie wohl etwas von seiner Aggressivität genommen. Das SUV dürfte leicht abgerundet, aber noch immer kantig daherkommen. Statt eines durchgehenden Front-Leuchtenbandes haben wir dem Bigster einen normalen Grill im Dacia-Stil verpasst, der von einer weiteren großen Kühlluftöffnung in der Schürze ergänzt wird. Die gepfeilten LED-Leuchten dürften aber bleiben und den Auftritt aufwerten. Viel unlackierter Kunststoff an Schürzen und Radhäusern bringt Robustheit und senkt die Produktionskosten. Was ebenfalls bleibt, ist die Größe. Der Serien-Bigster – der Name wird von der Studie wahrscheinlich übernommen – dürfte rund 4,60 Meter messen. Damit ist er ganze 28 Zentimeter länger als ein Duster und auf Augenhöhe mit dem Toyota RAV4.
Hinweis
Dacia Duster bei carwow.de mit einer Ersparnis bis 898 Euro
Möglicherweise dürfen sich Dacia-Kunden auf ein überarbeitetes Logo freuen. Die Marken-Schriftzüge an Front, Seiten und Heck sind beim Concept deutlich expressiver gestaltet. Offizielle Informationen dazu gibt es jedoch noch nicht.
Dacia Bigster Concept
Ganz so kantig wie das Concept (Bild) wird die Serie nicht. Möglicherweise ist hier ein neuer Dacia-Schriftzug zu sehen.

Hybrid-, Gas- und Elektromotoren sind möglich

Der Bigster soll wie sein Plattformspender Renault Captur als Hybrid angeboten werden. Auch Antriebe mit alternativen Kraftstoffen sollen zu haben sein. Wenn Dacia in diesem Bereich seine bisherige Strategie fortführt, dürfte letzteres vor allem Gasantriebe, also CNG und LPG, bedeuten. Rein theoretisch wäre sogar ein reiner E-Antrieb möglich. Wann der Marktstart ansteht, lässt man noch offen. Wir gehen aber davon aus, dass es frühestens 2024 soweit sein wird. Dafür betonen die Rumänen, dass der Preis gewohnt günstig ausfallen wird. AUTO BILD rechnet mit einem Einstiegspreis von knapp unter 20.000 Euro.

Dacia und Lada arbeiten zusammen

Auch von der Markenzukunft gibt es Neues zu vermelden: Zukünftig soll Dacia enger mit Lada zusammenarbeiten. Die russische Marke ist ebenfalls Teil der Renault-Gruppe. Dazu gibt es die Dacia-Lada-Geschäftseinheit. Die Rollen sind klar verteilt: Dacia soll für hemdsärmelige Autos mit einem Hauch Coolness stehen, während bei Lada eher raue und robuste Modelle zu Hause sind. 
Hinweis
Gebrauchte Dacia mit Garantie 
Alle Fahrzeuge beider Marken werden zukünftig auf der CMF-B-Plattform stehen. Sieben Karosserietypen fallen bei Dacia und Lada weg, sodass es noch insgesamt elf sind. Und auch bei der Kernmarke der Renault-Gruppe gibt es Neuigkeiten: Der R5 wird als Elektroauto wiederbelebt.

Fazit

Dacia tritt in den noch immer boomenden Markt der Kompakt-SUVs ein. Damit mischen die Rumänen künftig bei Toyota RAV4, VW Tiguan und Co mit. Dank Hybrid- und Gasantrieben wird der zukünftig größte Dacia motorentechnisch auf Höhe der Zeit sein, in Sachen Ausstattung wird man wohl wie gewohnt Abstriche machen müssen. Auch dank Einheitsplattform und gestrafftem Modellportfolio wird es deshalb markentypisch günstig bleiben.