Bildergalerie Porsche Taycan (2019)

Bildergalerie Porsche Taycan (2019)

Porsche Taycan (2019): Test, Preis, Reichweite, Bilder

Neue Infos zum Porsche Taycan

2019 kommt der über 600 PS starke Elektro-Porsche Taycan, der mit einer neuen Schnellladetechnik ausgestattet ist. AUTO BILD hat neue Infos!
Vorstellung
Innenraum
Fahren
Technische Daten (Update!)

Vorstellung: Elektro-Porsche kommt Anfang 2020 zu den Kunden

Es dauert nicht mehr lange, bis der Porsche Taycan präsentiert wird. Porsche zeigt die Serienversion des Elektrosportlers voraussichtlich auf der IAA 2019, bevor die ersten Kundenfahrzeuge Anfang 2020 ausgeliefert werden.

So ähnlich wird die Serienversion des Porsche Taycan auf den Markt kommen.

Um die Wartezeit zu verkürzen, hat Porsche potenziellen Kunden zwei neue Illustrationen der vermeintlichen Serienversion des Taycan geschickt. Speziell die Heckansicht orientiert sich optisch deutlich am neuen Porsche 911 der Generation 992. Auch beim Preis könnte es eine Überraschung geben. Der Taycan soll günstiger werden als gedacht und preislich zwischen Cayenne und Panamera liegen, so Taycan-Projektleiter Robert Meier zu Automotive News Europe. Damit läge der Einstiegspreis zwischen 75.000 und 90.000 Euro, also deutlich unter den ersten Schätzungen. Bislang galt es als gesetzt, dass der Taycan die 100.000-Euro-Marke knacken würde. Nach oben ist aber weiterhin Luft: Das Topmodell mit viel Ausstattung und großer Reichweite dürfte rund 200.000 Euro kosten.

Taycan entsteht CO2-neutral

Die Produktion des Porsche Taycan soll CO2-neutral ablaufen.

Die Produktion des Taycan ist Porsche bereits gestartet. Dafür wurden 1200 neue Arbeitsplätze geschaffen und die Fertigung umgestellt. Denn der erste Elektro-Porsche entsteht nicht mehr in klassischer Fließbandarbeit. Autonom fahrende Transportsysteme erlauben mehr Fertigungsschritte an einem Ort. Außerdem soll die gesamte Produktion CO2-neutral ablaufen, also unter Berücksichtigung einer ressourcenschonenden Fertigung.
Ziel sei laut Porsche eine sogenannte "Zero-Impact-Factory", also eine Fabrik ohne Umweltauswirkungen.
Der Name Taycan stammt aus dem orientalischen Sprachraum und bedeutet sinngemäß "lebhaftes, junges Pferd" – ein Verweis auf das Porsche-Logo, in dessen Mitte ein springendes Pferd zu sehen ist.
Beim Außendesign orientiert sich Porsche offenbar recht nah an der 2015 vorgestellten Studie Mission E – das zeigen Fotos der AUTO BILD-Erlkönigjäger. Die gegenläufig öffnenden Türen der Studie sind demnach aber Geschichte, auch verfügt der Erlkönig über eine klassische B-Säule. Die Rückleuchten nach Vorbild der Studie Mission E sind verhältnismäßig flach gezeichnet und mit separaten LED-Einheiten ausgestattet. Die Auspuffblenden in der hinteren Stoßstange des Erlkönigs dienen nur der Täuschung: Bei flüchtiger Betrachtung soll nichts auf einen voll elektrischen Porsche mit über 600 PS hinweisen. Marktstart ist Anfang 2020.

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Innenraum: Viel Platz dank fehlendem Getriebetunnel

Die Batterien hat Porsche unter der Fahrgastzelle auf ganzer Länge zwischen den Achsen platziert.

Die Studie Mission E zeigt: Auf einen Getriebetunnel mussten die Designer bei der Innenraumgestaltung keine Rücksicht nehmen – Elektroantrieb sei Dank. Die Batterien hat Porsche unter der Fahrgastzelle auf ganzer Länge zwischen den Achsen platziert. Die Insassen sitzen auf vier Einzelsitzen, deren Formgebung sich an Rennschalen orientiert. Die Bedienung des Concepts geschieht über Blick- und Gestensteuerung sowie über Hologramme. Infotainment, Navigation, Klimaanlage und Fahrzeugeinstellungen lassen sich über Apps anwählen – dafür steht auch, im Gegensatz zur Gestensteuerung fast schon traditionell, ein Touchscreen in der Mittelkonsole zur Verfügung. Eine Kamera überwacht die Blickrichtung und die Körperhaltung des Fahrers. Mit diesen Daten richtet das Auto die 3D-Darstellung der Instrumente auf das Sichtfeld des Fahrers aus.

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Fahren: Mehr als 250 km/h sind nicht möglich

Allradantrieb und Allradlenkung: Die Nordschleife soll der Mission E in weniger als acht Minuten umrunden.

AUTO BILD ist das Showcar Mission E bereits gefahren. Im Mikrokosmos des Mission E gelten ganz andere Gesetze als bei den üblichen Verbrennern. Carven und gleiten, nie räubern und hetzen, das ist sein Ding. Leise statt laut, dezent statt extrovertiert, verbindlich statt polarisierend. Und bei 250 km/h legt der Mission E ein Veto ein. Warum? Weil sonst ungesund hohe Temperaturen und unangenehm kurze Reichweiten drohen. Doch anders als der stärkste Tesla Model S gibt der Porsche auch bei der zehnten Beschleunigungsübung noch sein Bestes, flüchten sich die Batterien nicht vorzeitig in den Schleichmodus, hält der Wagen bei durchgetretenem Gaspedal das Tempo.
Das Chassis beherrscht schon recht überzeugend den Tiefflug dicht über der Bahn, die agile Lenkung findet auf Anhieb den Mittelweg zwischen wortkarg und geschwätzig, den Beißreflex hat sich die Bremse vom Weißen Hai abgeguckt. Das überfallartige Drehmoment verleiht dem Begriff Vortrieb eine ganz neue Bedeutung, der in den Untiefen des Hecks kauernde Elektromotor schiebt an, als hätten wir nicht hoch und heilig versprochen, spätestens bei 80 km/h vom Gas zu gehen. 

Technische Daten: 600 PS im Taycan

Alles Fake: Die Auspuffblenden in der hinteren Stoßstange des Erlkönigs dienen nur der Täuschung.

Der Porsche Taycan wird als erstes Elektro-Auto auf eine neue Schnellladetechnik ausgelegt sein. Das Joint-Venture Ionity stellt dafür Ladesäulen mit 800-Volt-Ladetechnik zur Verfügung. Bisher sind DC-Schnellladestationen für Elektroautos auf eine Spannung von rund 400 Volt ausgelegt. Die neuen Schnelllader werden zunächst nur beim Porsche Taycan ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Bisher hieß es, dass in 20 Minuten eine Laufleistung von rund 400 km nachgeladen werden könne. Der Technologiekonzern ABB, Hardware-Lieferant für Ionity, spricht sogar davon, den Taycan in acht Minuten für 200 Kilometer aufzuladen. Den hohen Energiedurchlauf ermöglicht ein sogenannter "Liquid Core" in den Ladekabeln. Später werden weitere E-Fahrzeuge folgen, die die neue Technologie umsetzen können.
Zwei Elektromotoren, ähnlich denen im Le Mans-Sieger 919 Hybrid, sorgen im E-Porsche für den Vortrieb. Sie erzeugen über 600 PS (440 kW). Die Leistung wird über einen bedarfsgesteuerten Allradantrieb mit Torque Vectoring auf die Straße gebracht. Für das Topmodell gibt Porsche eine Zeit von 3,5 Sekunden für den Sprint auf 100 km/h an. In weniger als zwölf Sekunden soll der Taycan aus dem Stand auf 200 km/h beschleunigen. Auf der Nordschleife unterbiete er die Acht-Minuten-Marke, so Porsche. Womöglich bringt Porsche zu einem späteren Zeitpunkt sogar ein Einstiegsmodell mit reinem Hinterradantrieb.

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Autoren: Peter R. Fischer, Jan Götze, , Georg Kacher

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