Die spektakulärsten E-Autos

Extreme Elektroautos: Tesla Sand Truck

Die spektakulärsten E-Autos

Dieser Elektro-Buggy geht ab wie ein Gepard auf Speed: Der Tesla Sand Truck pflügt mit 646 PS durch die Wüste und lässt alles stehen. E-Autos der Extreme!
Er buddelt sie alle ein! Mit unfassbarem Speed rast der Dünen-Buggy eines amerikanischen Tüftlers durch die Steppe. Er zeigt: Elektro-Power greift auch auf Sand. Denn in dem Spaßmobil steckt der bis zu 475 kW (646 PS) starke Heckantrieb eines Tesla Model S, aufbereitet von Elektro-Tuner HSR Motors. Wie viel Spaß das Gefährt macht, zeigt sich auf diversen Videos auf der Instagram-Seite von Tesla Sand Truck. Weit kommt der Dünen-Flitzer allerdings nicht: Der Saft aus der 22-kWh-Lithium-Ionen-Batterie reicht nur für 32 bis 40 Wüstenkilometer, auf dem Drag Strip sollen es noch etwas weniger sein. Zur Not kommen zwei mitgeführte Honda-Generatoren zum Einsatz, die den Akku in gut anderthalb Stunden wieder aufladen sollen.

Extrem-Beschleunigung auf dem Hinterhof

Das Aspark Owl wurde tatsächlich auf dem Hof einer Fabrikhalle bis auf Tempo 100 beschleunigt.

In weniger als zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen: Was für ein Auto bisher unmöglich erschien, haben die Macher hinter dem japanischen E-Sportler Aspark Owl jetzt einfach mal auf den Asphalt gebracht. Und zwar weder auf einem Dragstrip noch auf einer Teststrecke, sondern auf dem Hof einer Montagehalle! Dabei halfen sicher die Hoosier-Rennslicks, und auch das Aufwärmen der hinteren Reifen per Burnout. Dennoch: Auf staubigem Parkplatz-Asphalt mit einer felsigen Wand vor Augen in 1,921 Sekunden den Prestigesprint absolvieren – das muss den Tüftlern erst mal jemand nachmachen. Und das war offenbar noch nicht alles: Dem Vernehmen nach will Aspark den Owl so lange weiterentwickeln, bis er die zwei Sekunden auch auf Straßenreifen knackt. In Kürze soll er in einer Kleinserie von 50 Einheiten für rund 3,5 Millionen Euro pro Stück gebaut werden.

Komatsu e-Dumper größtes E-Auto der Welt

Der Elektroantrieb des e-Dumper ist dort untergekommen, wo vorher der Diesel saß.

Das größte Elektroauto der Welt – nicht weniger als genau das will ein Schweizer Firmenkonsortium mit dem Komatsu e-Dumper auf die Räder stellen. Die Daten des elektrischen Muldenkippers deuten auf gewaltige Dimensionen hin. Der Prototyp basiert auf einem 45 Tonnen schweren, einst dieselbetriebenen HD-605-7-Muldenkipper, der 65 Tonnen Zuladung erlaubt. Sein Akkupaket verfügt laut einem der beteiligten Unternehmen über 700 kWh Speicherkapazität. Das entspricht der Leistung von acht Tesla Model S! Das Paket wiegt 4,5 Tonnen und besteht aus 1440 Nickel-Mangan-Kobalt-Zellen. Die Besonderheit: Wenn der E-Lkw Material aus einem Steinbruch zu Tal befördert, soll er dabei nicht nur bei jeder Fahrt seinen Akku aufladen, sondern zehn Kilowattstunden Überschuss produzieren.

Gebrauchtwagensuche: Elektroautos

  

E-Geländewagen Bollinger B1

Noch ein Einzelstück: der Land-Rover-ähnliche E-Geländegänger Bollinger B1.

Robert Bollinger präsentiert mit dem B1 seinen Traum vom E-Geländewagen. Das Fahrzeug ist noch ein Einzelstück und soll je nach Akku-Kapazität rund 190 beziehungsweise 320 Kilometer weit kommen. Unter den durchweg geraden Alu-Blechen steckt ein E-Motor geheimer Herkunft, im Interieur finden Fahrer und Beifahrer Minimalismus in seiner reinsten Form. Das ist aber gar nicht schlecht, denn so soll der Wagen besonders pflegeleicht und praktisch sein: Beim Besuch von AUTO BILD schob Robert Bollinger eine drei Meter lange Holzlatte durch den kompletten Wagen. Das ist dank einer leicht zu entfernenden Mittelkonsole möglich. Vier Rundinstrumente lenken beim Fahren nicht ab, der Gangwechsel erfolgt an der Nabe. Die Preise sollen bei unter 100.000 Dollar (rund 85.000 Euro) starten. AUTO BILD zeigt weitere extreme E-Autos in der Bildergalerie!

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Autoren: Maike Schade, ,

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