Ford Fusion Facelift (2018): Test, Motoren, Hybrid, Mondeo

Ford Fusion Facelift (2018): Test, Motoren, Hybrid, Mondeo

Ford Fusion Facelift (2018): Test

Fusion-Facelift: Ausblick auf Mondeo

Ford spendiert dem Mittelklassemodell Fusion erneut ein Facelift. Einige Neuerungen könnten es auch in den Mondeo schaffen. AUTO BILD saß schon drin!
Vorstellung
Innenraum (UPDATE!)
Motoren

Vorstellung: Mondeo-Facelift schon auf Testfahrt

Der hintere Stoßfänger ist in Schwarz gehalten, die Rücklichter bekommen LED-Technik.

Ford zeigt auf der New York International Auto Show (30. März bis 8. April 2018) das bereits zweite Facelift des Mittelklassemodells Fusion. Die aktuelle Generation ist seit 2012 auf dem Markt und erhielt bereits Anfang 2016 eine Modellpflege. Das europäische Pendant des Fusion, der Ford Mondeo, bekommt ebenfalls bald ein Facelift. In Schweden wurden bereits Prototypen auf Testfahrt erwischt. Die neueste Überarbeitung des US-Modells könnte also einen ersten Ausblick auf den gelifteten Mondeo geben.
Optisch hat sich der Fusion kaum verändert. Er bekommt unter anderem einen neuen Kühlergrill und LED-Tagfahrlichter. Die Nebelscheinwerfer wurden ebenfalls neu gestaltet. Das Heck wirkt jetzt insgesamt etwas kantiger. Der hintere Stoßfänger ist in Schwarz gehalten, und die Rücklichten bekommen LED-Technik.

New York International Auto Show NYIAS 2018

Innenraum: Umfangreiche Sicherheitsausstattung ab Werk (UPDATE!)

Auf den ersten Blick hat sich im Innenraum nicht viel getan.

Viel wichtiger ist aber, dass der Fusion den Fahrer zukünftig mit einer Armada an Assistenzsystemen unterstützt. Alle Fusion-Versionen erhalten serienmäßig das Technikpaket "Co-Pilot360" – es beinhaltet einen Notbremsassistent, Fußgängererkennung, Totwinkelwarner, Spurhalteassistent, automatisches Abblendlicht und eine Rückfahrkamera. Bei den niedrigeren Ausstattungen optional und bei den höheren Austattungsvarianten serienmäßig an Bord ist unter anderem ein Tempomat, der im Stau automatisch bremst und anfährt. Im Innenraum tut sich nicht besonders viel. Gleich geblieben ist die Anordnung der Instrumente und das weiterhin von Sony gelieferte Infotainmentsystem – ab dem Facelift des Fusion ist allerdings Alexa Bestandteil des Infotainments (gegen Aufpreis). Der Sprachassistent soll dafür sorgen, dass sich Insassen und Auto per Spracherkennung verständigen können. Bei den höherwertigen Fusion-Versionen ist außerdem das "Sync 3.5"-Infotainmentsystem Standard. Außerdem ist ab der Ausstattung "SE" WLAN für bis zu zehn Geräte gleichzeitig an Bord. Ja, und eine Änderung gibt Hoffnung darauf, dass der Mondeo auch in Deutschland ein Update bekommen dürfte: In den USA hat der Fusion mit Automatik einen Drehregler statt des Gangwahlhebels – wie beim Ford Edge. Und dessen Facelift kommt ja bekanntermaßen auch von den USA nach Europa. Für den Fusion heißt das: Das Cockpit wirkt ein bisschen aufgeräumter ohne den Hebel auf der Mittelkonsole. Ob das allerdings für alle Automatikversionen gilt, wollte Ford nicht verraten. Den Drehregler hatten sie bereits im ersten Facelift 2016 gezeigt – jedoch nicht für alle Motorvarianten.

Motoren: Die elektrische Reichweite der Hybridversion wächst

Die Motorenpalette wird weiterhin von einem 329 PS starken V6 gekrönt.

Unter der Motorhaube tut sich dagegen nicht viel. Der Plug-in-Hybrid Fusion Energi Titanium verfügt zukünftig über 20 Prozent mehr Reichweite und kommt rein elektrisch 40 Kilometer weit. So sollen die meisten Kunden ihren Arbeitsweg nahezu emissionsfrei zurücklegen können. Basismotor bleibt der 1,5 Liter große Ecoboost-Vierzylinder. Die Hybridversionen verfügen über einen 2,0-Liter-Vierzylinder. Die Motorenpalette wird weiterhin von einem 329 PS starken V6 gekrönt. Der ist allerdings nur für den Fusion Sport erhältlich und hat immer Allradantrieb. In den USA kommt der aufgefrischte Fusion im Spätsommer 2018 auf den Markt.

Neue Ford (2018, 2019 und 2020)

Autoren: Elias Holdenried, Peter R. Fischer

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