Helmut Marko und Sebastian Vettel feierten gemeinsam vier WM-Titel

Formel 1 2014

Vettel: Erster Red-Bull-Vertrag zu Weihnachten unterschrieben

Der erste Vertrag zwischen dem damals jungen Sebastian Vettel und Red Bull wurde ausgerechnet zu Weihnachten unterschrieben - Der Start einer Erfolgsstory
Die bisherige Rennkarriere von Sebastian Vettel war eng mit Red Bull verbunden. Schon im Kart wurde der Heppenheimer vom österreichischen Energy-Drink-Hersteller unterstützt. Der Weg führte schließlich in die Formel 1. Mit dem Sensationssieg im Toro Rosso in Monza 2008 sorgte Vettel zum ersten Mal für die ganz großen Schlagzeilen. Mit vier WM-Titeln in Folge schrieb der heute 27-Jährige ein Stück Formel-1-Geschichte. Nun schlägt der 39-fache Grand-Prix-Sieger mit dem Wechsel zu Ferrari ein neues Kapitel auf.
Sein Name wird dennoch mit Red Bull ewig in Verbindung bleiben. "1998 habe ich in meinem ersten Jahr 5.000 Euro von Red Bull Deutschland bekommen", erinnert sich Vettel bei 'Auto Bild motorsport' an die Anfänge der Zusammenarbeit zurück. "Den Red-Bull-Helm durfte ich noch nicht tragen, weil ich noch zu jung war." Es war der Beginn einer unglaublichen Erfolgsstory.
Red Bull setzte in der Nachwuchsförderung neue Maßstäbe, auch wenn einige Talente über die Jahre aussortiert wurden und es auch Kritik am System hagelte. In der Person Vettel hatte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko auf die richtige Karte gesetzt. "Damals gab es das Juniorteam noch nicht", erinnert sich der Österreicher an die ersten Kontakte mit der Vettel-Familie. Es war der Grundstein für das Nachwuchsteam in der heutigen Form. "In dem Moment, als dein Vater am 24.12. den Vertrag unterschrieben hat" fiel laut Marko der Startschuss dazu.
Und Vettel weiß, dass er Red Bull viel zu verdanken hat: "Mit Sicherheit wäre ich den Weg nicht gegangen, den ich gegangen bin, hätte es Red Bull nicht gegeben. Deshalb stehen Red Bull und der Helmut für mich für den Mut, immer wieder jungen Menschen die Chance zu geben, sich zu beweisen. Das war 2007 bei mir der Fall, als ich zu Toro Rosso kam. Das ist auch heute noch so." Die nächsten Talente heißen Daniel Ricciardo, Daniil Kwjat, Max Verstappen und Carlos Sainz.
Ob einer dieser vier Fahrer in Vettels Fußstapfen treten wird? Die Erfolge des Deutschen werden in der Historie dennoch einzigartig bleiben. "Mit Sebastian hat Red Bull einen Traum verwirklicht, den man gar nicht planen konnte", hält Marko zum Abschluss der gemeinsamen Ära fest. "Es hört sich fast schon kitschig an, aber da bilden wir ein Junior-Team, dann kommt die Formel 1 dazu und dann wird unser Junior im eigenen Auto nicht nur einmal, sondern gleich viermal Weltmeister. Das kann man doch noch nicht mal träumen."
Fotoquelle: GEPA/Red Bull

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