Für Lotus verlief die Saison 2014 alles andere als optimal

Formel 1 2014

Grosjean: Renault hat in diesem Jahr "versagt"

Ein Teil der Lotus-Probleme hing in diesem Jahr mit dem Renault-Antrieb zusammen - Romain Grosjean hofft, dass die ersten Wintertests mit Mercedes besser laufen
Trotz der schwierigen Wintertestfahrten Anfang des Jahres konnte Renault gegen die übermächtigen Mercedes drei Grands Prix gewinnen. Dieses Kunststück gelang im Gegensatz dazu Ferrari nicht. Dennoch hatten sich die Renault befeuerten Teams den Beginn der neuen Turbo-Ära anders vorgestellt. Lotus kehrt nun dem französischen Hersteller den Rücken und wird 2015 mit Mercedes-Antrieb an den Start gehen. Für das Team aus Enstone ist es ein großer Bruch in der Geschichte, denn einige Jahre lang firmierte man als Renault-Werksteam.
Fernando Alonso gewann 2005 und 2006 als Renault-Werksfahrer die Weltmeisterschaft. Bei Lotus war aber nicht nur der Renault-Antrieb in diesem Jahr eine Schwachstelle. Auch das Chassis verhielt sich unkonstant. Zehn WM-Punkte waren eine magere Ausbeute. "Sie werden sich verbessern. Sie haben immer gute Motoren gebaut", meint Romain Grosjean bei 'Autosport' über Renault. "In diesem Jahr haben sie versagt."
"Der Motor war zu Saisonbeginn nicht gut, aber sie haben sich im Rahmen der Möglichkeiten verbessert. Renault hat hart gearbeitet, aber Mercedes war besser, obwohl auch sie sich noch steigern können. Mercedes wird weiterhin die Messlatte sein." Aber auch Lotus muss einiges tun, um ein besseres Paket auf die Beine zu stellen. Vorbild ist Williams. Der britische Rennstall erlebte 2013 eine Seuchensaison. Mit dem Wechsel zum Mercedes-Antrieb waren Valtteri Bottas und Felipe Massa wieder vorne dabei.
Ein Wechsel des Motorenpartners ist im ersten Jahr immer eine große Aufgabe, denn der Antrieb muss optimal im Chassis untergebracht werden. Dazu müssen Parameter wie die Kühlung angepasst werden, was wiederum Auswirkungen auf das Aerodynamikkonzept des Autos hat. Deshalb unterstreicht Grosjean die Bedeutung der ersten Wintertestfahrten Anfang Februar in Jerez (Spanien). "Beim ersten Test müssen wir alles verstehen. In diesem Jahr war das erst im August der Fall", so der Franzose.
"Wir müssen die Charakteristik des Autos verstehen und müssen sofort wissen, wo wir uns steigern können. In diesem Jahr wussten wir bei den Tests nicht, wo wir uns verbessern können. Dann fanden wir heraus, dass unsere Kühlung schlecht war", schildert Grosjean im Rückblick das Dilemma. "Dann zeigte auch der Windkanal nicht unsere Probleme auf. Wir wissen, dass wir das Auto jetzt schneller verstehen können und auf welche Bereiche wir uns konzentrieren müssen." Lotus wird auch 2015 mit Grosjean und Pastor Maldonado an den Start gehen.
Fotoquelle: xpbimages.com

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