Formel 1: Bilder vom Abu Dhabi GP

Formel 1: Hamilton baut Motorrad-Unfall

Hamilton stürzt mit Superbike

Alle wichtigen Formel-1-News im Überblick. NEU: Lewis Hamilton ist bei einem Superbike-Test gestürzt. Der Brite ist aber unverletzt geblieben und konnte danach weiterfahren.
+++ Hamilton stürzt mit Superbike: Lewis Hamilton hat sich nach der Formel-1-Saison aufs Motorrad geschwungen und ist gestürzt. Bei einem Superbike-Test mit den Yamaha-Werksfahrern Alex Lowes and Michael van der Mark ist der fünfmalige Formel-1-Weltmeister mit einer Yamaha zu Boden gegangen. Aber der Brite ist unverletzt und konnte den Test anschließend noch beenden.
Auf Instagram schreibt Hamilton nach dem Test: "Ich vermisse es jetzt schon, dieses Motorrad zu fahren. "Ich habe Motorräder schon immer mehr geliebt als Autos. Schon als kleines Kind wollte ich immer ein Motorrad haben. Ich bin meinem Vater sehr dankbar dafür, dass er mich damals zum Kartsport gebracht hat, meine neue große Liebe ist aber das Motorradfahren auf der Rennstrecke."
+++ Ehrung für Jean Todt: Auf der Race Night von AUTO BILD MOTORSPORT wurde FIA-Präsident Jean Todt mit dem Lebenswerk-Award ausgezeichnet. Alle Preisträger finden Sie HIER
+++ Verstappen rächt sich an Ocon: Bei Servus TV gibt Max Verstappen zu: Beim harten Überholmanöver in Abu Dhabi hat er Esteban Ocon absichtlich aggressiv über die Innenseite attackiert. „Ich habe gesehen, wie er einlenkt. Da dachte ich mir: Wenn er die Tür zumacht, schiebe ich ihn einfach von der Strecke“, gibt Verstappen bei Servus TV zu. „Das war vielleicht die Rache für Brasilien.“ Der nachtragende Holländer weiter: „Das hat mir gefallen, das hat sich gut angefühlt.“ Hätte der Franzose nicht nachgegeben, wären beide kollidiert. Wie schon in Brasilien, als Ocon den führenden Holländer beim Entrunden von der Bahn schob.
+++ Jean Todt ledert gegen RTL: Der FIA-Präsident kritisiert die Formel-1-Übertragungen des Kölner Privatsenders. "Ich habe durch Zufall kürzlich die Übertragung des Großen Preises von Brasilien bei RTL gesehen und wurde dadurch zum maximal frustriertesten Fernsehzuschauer, den man sich vorstellen kann", kritisiert der Präsident des Automobil-Weltverbandes in der "Welt am Sonntag". Todt erklärt seine harsche Kritik dabei so: "Weil ich mehr Werbung geliefert bekam als ein Formel-1-Rennen. Wenn ich ein deutscher Formel-1-Fan wäre und RTL sehen würde, sorry, dann wäre ich über die Formel 1 frustriert."
+++ Pirelli bleibt bis 2023 F1-Reifenlieferant: Der italienischen Reifenhersteller Pirelli hat seinen Ende 2019 auslaufenden Vertrag mit der Königsklasse um vier weitere Jahre bis einschließlich 2023 verlängert. Das teilten die Italiener und die F1 am Sonntag vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi gemeinsam mit. Gerade für den großen Regelumbruch 2021 ist damit maximale Konstanz bei den Gummis gewährleistet - die Formel 1 setzt dann auf 18-Zoll-Felgen, ein Projekt das Pirelli bereits seit geraumer Zeit vorantreibt. Die Marke aus Mailand ist bereits seit 2011 offizieller Reifenhersteller der F1.
+++ Neue Pirelli-Pneus: Erleichterung für die Fans. 2019 gibt es für die Formel-1-Reifen nur noch drei Bezeichnungen: hart, mittel, weich. Zwar verstecken sich dahinter erneut insgesamt sieben verschiedene Mischungen, aber die jeweils weichste wird an den Wochenenden mit weich, die jeweils härteste mit hart und die mittlere mit mittel gekennzeichnet. Soweit bekannt.
Doch Pirelli will auch an der Konstruktion der Reifen etwas ändern. Die Lauffläche wird um 0,4 Millimeter reduziert, um die Überhitzungsgefahr einzudämmen. Das war 2018 bereits bei den Grands Prix von Spanien, Frankreich und England der Fall – und erwies sich als Vorteil für Mercedes. Hat Mercedes 2019 mit den neuen Pneus also wieder einen Vorteil? Möglicherweise ja. Aber nicht nur die Autos verändern sich aerodynamisch 2019, sondern auch die Reifenmischungen werden sich unterscheiden von denen aus dieser Saison. Der Unterschied zwischen den einzelnen Stufen soll größer ausfallen, um mehr strategische Vielfalt zuzulassen und für spannendere Rennen zu sorgen.
+++ Wirbel bei Renault: Schlechte Nachrichten für Renault: Am Montag ist der Konzernchef von Renault-Nissan, Carlos Ghosn, kurz nach der Landung mit dem Privatjet in Tokio festgenommen und verhört worden. Der Vorwurf: Er soll Firmengelder veruntreut und damit Luxus-Immobilien gekauft haben. Ghosn hat Kooperation angekündigt. In Japan und Frankreich wächst aber nun der Wiederstand. Ein neuer Konzernchef soll her. Der Aktienkurs von Renault ist am Montag eingebrochen.
Welche Auswirkungen hat das auf das Formel-1-Team? Erstmal keine. Mittelfristig aber möglicherweise sehr wohl. Ein neuer Konzernchef könnte ein solch teures und bisher auch recht erfolgloses Programm jederzeit in Frage stellen.
+++ Formel-1-eSports-Meister steht fest: Der Brite Brendon Leigh hat seinen Titel in der eSports-Meisterschaft erfolgreich verteidigt. Sieben der zehn Läufe konnte der Mercedes-Spieler für sich entscheiden. Wie die Deutschen abgeschnitten haben, lesen Sie HIER
+++ Alonso-Team steigt auf: Fernando Alonsos FA-Racing-Team wird immer größer. Neben Mannschaften im E-Sports-Bereich, in der Kartszene und in der spanischen Formel 4 kommt der Rennstall 2019 auch in eine der besten Nachwuchsserien Europas, dem Formel-Renault-Eurocup. „Von hier kommen einige Gegner, die mir das Leben in der Formel 1 schwergemacht haben“, erklärt der Spanier. Meister im Eurocup wurden unter anderem Pedro de la Rosa, Felipe Massa oder Valtteri Bottas. Geleitet wird das Projekt von Alonsos langjährigem Kartmentor Marco Genis. Alonsos Team trifft dort unter anderem auf Arden (Rennstall von Gary Horner, Vater von Red-Bull-Formel-1-Teamboss Christian Horner) und Josef Kaufmann (einziger deutscher Rennstall). 2019 kommen neue, rund 300 PS starke Tatuus-Renault-Rennwagen zum Einsatz, mit einem 1,8-Liter-Turbomotor. Fahrer stehen noch keine fest.
+++ Kubica steht vor Formel-1-Comeback: 2019 könnte Robert Kubica sein Formel-1-Comeback geben. Sein letztes Rennen fuhr der Pole in Abu Dhabi 2011. Nächstes Jahr könnte er wieder am Start stehen. Alle Infos dazu
+++ Nächster Alonso-Anlauf in Indy: Viel war seit der Verkündung seines F1-Abschieds mit Saisonende spekuliert worden, nun ist klar: Fernando Alonso stellt sich 2019 erneut der Herausforderung Indy 500. Das gaben der Spanier und sein McLaren-Team am Samstag bekannt. 2017 hatte sich Alonso schon mal beim Klassiker versucht, führte damals sogar zeitweise das Rennen an, ehe ihn ein Motorschaden stoppte. Alonso wird wieder mit einer Kombination aus McLaren und den Mannen von Andretti Autosport auf die Jagd nach der Triple Crown des Motorsports gehen. Nach seinem Sieg bei den diesjährigen 24h von Le Mans ist der Indy-Triumph für Alonso der letzte fehlende Zacken an der Krone.
+++ Alonso und Johnson tauschen Autos: Am 26. November kommt es in Bahrain zum Aufeinandertreffen zweier Weltstars des Motorsports. Fernando Alonso nimmt dann Platz in einem Hendricks-Chevrolet von Jimmie Johnson. Und Johnson steigt in den McLaren-Renault von Alonso. Johnson ist neben Richard Petty und Dale Earnhardt der einzige Fahrer, der sieben Titel im NASCAR-Cup holen konnte. Damit ist er Rekordchampion. In diesem Jahr ist er allerdings nicht mehr im Titelrennen. Alonsos Zukunft steht derweil in den Sternen. Klar ist: Er fährt die aktuelle Saison für Toyota in der Sportwagen-WM fertig, die bis Juni 2019 (24 Stunden von Le Mans) geht. Außerdem soll er auch wieder beim Indy 500 dabei sein. Sogar mit dem größten aller NASCAR-Rennen, dem Daytona 500, wird der zweimalige Formel-1-Weltmeister in Verbindung gebracht.
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+++ Formel 1 kommt nach Vietnam: Verträge mit Rennstrecken aushandeln war immer das große Steckenpferd von Bernie Ecclestone. Doch jetzt hat auch der neue Formel-1-Besitzer Liberty Media sein erstes neues Rennen an Land gezogen: Ab April 2020 fährt die Königsklasse für mehrere Jahre in Vietnam. In der Hauptstadt Hanoi wird ein 5,565 Kilometer langer Stadtkurs mit vielen langen Geraden entstehen. Ziel des Vietnam-GP ist neue Fans für den Sport zu begeistern. Motorsport ist in Vietnam bisher ein ungeschriebenes Blatt. Selbst in regionalen asiatischen Rennserien gab es bis heute noch keinen einzigen vietnamesischen Rennfahrer.
+++ Vettel auf Rekordkurs: 2018 wurde Sebastian Vettel bereits das dritte Mal Vizeweltmeister. Weit ist er jetzt nicht mehr von der Rekordmarke entfernt. Alle Formel-1-Vizeweltmeister im Überblick
+++ Haas-Disqualifikation bleibt: Der Kampf um Rang vier in der Konstrukteurswertung scheint zwei Rennen vor Schluss zugunsten von Renault entschieden zu sein. 30 Punkte beträgt der Vorsprung auf Haas. Und dabei bleibt es auch. Das Berufungsgericht hat heute entschieden: Die Disqualifikation von Romain Grosjean beim Italien-GP in Monza bleibt wirksam. Damals legte Renault einen Protest gegen Grosjean (im Ziel Sechster) ein – wegen eines nicht regelkonformen Unterbodens. Konkret ging es um den Radius der vorderen Kante. Dazu gab die FIA vor der Sommerpause eine technische Direktive heraus. Haas sah sich aber nicht in der Lage, in so kurzer Zeit darauf zu reagieren. Doch die Richter entschieden: Auto nicht regelkonform, Punkte gestrichen. Damit darf auch Sergey Sirotkin seinen WM-Zähler behalten, womit alle Fahrer 2018 Punkte sammeln konnten!
+++ Erster Weltmeister-Enkel in der Formel 1? Enzo Fittipaldi könnte der erste Enkel in der Formel 1 werden.
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+++ Vettel bald ohne Technikchef? Bei Ferrari herrscht derzeit ein Machtkampf zwischen Teamchef und Technikchef.
Ferrari-Machtkampf: Hier klicken
+++ Vettel beim Race of Champions: Auch wenn er den WM-Titel verloren hat ist Sebastian Vettel ein Champion. Immerhin gewann er vier Mal die Formel-1-WM. Am 19. und 20. Januar ist er daher wieder beim Race of Champions dabei, dieses Mal in Mexico-City. Vettel ist als zweiter Fahrer neben David Coulthard für das Event bestätigt.
2015 gewann er die Veranstaltung in der Einzelkategorie und von 2007 bis 2012 gemeinsam mit Michael Schumacher sowie 2017 alleine den Nationencup für Deutschland. Vettel: „Ich freue mich, wieder zum Race of Champions zurückzukehren, das seit meinem Einstieg in die Formel 1 ein fester Bestandteil meines Rennfahrerlebens ist. Alle Fahrer, die die Ehre haben, am RoC teilzunehmen, verlieben sich in die Veranstaltung. Das liegt daran, dass es uns daran erinnert, warum wir zum ersten Mal Rennen gefahren sind: reiner Wettbewerb in identischen Autos."
+++ Frau testet Formel 1: Tatiana Calerón hat gestern für Sauber einen Formel-1-Test absolviert.
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+++Kampf um letzten Cockpits: Wer macht das Rennen um die letzten drei Formel-1-Plätze 2019?
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+++ Verstappen knackt Irvine-Rekord: Die verrücktesten Zahlen aus Mexiko.
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+++ Haas bald in 'Black & Gold'? Bisher war Haas eher die graue Maus im Mittelfeld - zumindest, was die Lackierung betrifft. Das wird sich 2019 ändern. Wie das Team am Donnerstag vor dem Mexiko GP bekanntgab, hat man einen neuen Hauptsponsor an Land gezogen: den britischen Energydrink-Hersteller 'Rich Energy'. Der Teamname ändert sich ab kommender Saison in Rich Energy Haas F1 Team - und mit ihm auch die Lackierung, die künftig die schwarz-goldenen Farben des neuen Geldgebers repräsentieren soll. Erinnerungen werden wach an Lotus' legendäres John-Player-Farbschema...
+++ 2019er Testverbot in Abu Dhabi: Das dürfte den Formel-1-Teams nicht schmecken: Der Automobilweltverband FIA hat die neuen Frontflügel für die Saison 2019 beim Saisonabschlusstest im Anschluss an den Abu-Dhabi-GP verboten. Grund: Es handelt sich um Reifentests, die sollen nicht durch neue Komponenten verwässert werden. In Budapest haben Force India und Williams bereits die neuen Teile ausprobiert. 2019 gibt es größere Aerodynamikänderungen, unter anderem einen einfacher gestalteten und breiteren Frontflügel. In den letzten Jahren wurden in Abu Dhabi traditionell schon neue Teile für die darauffolgende Saison getestet. Jetzt muss das auf die Wintertests im Februar verschoben werden.

Formel 1: Die besten Alonso-Funksprüche

+++ Vettel nach seinem USA-Dreher: Sebastian Vettel hat auch beim USA GP wieder zwei Fehler gemacht. Wie er zu seinen Zwischenfällen steht und was er über Ferrari sagt, lesen Sie HIER
+++ Statistik zum USA GP: Die interessantesten Zahlen und Fakten zum USA GP. Kimi Räikkönen hat einen Schumacher-Rekord geknackt. Hier nachlesen
+++ Hamilton verteidigt Vettel: Sebastian Vettel bekommt nach seiner Kollision mit Max Verstappen in Suzuka mächtig auf die Mütze. Doch ausgerechnet Lewis Hamilton verteidigt den Ferrari-Star jetzt. „Die Medien sollten Vettel ein bisschen mehr Respekt zeigen“, erklärt der viermalige Weltmeister auf seinem Instagram-Account. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie hart es ist, was wir auf diesem hohen Level leisten. Das gilt für jeden Spitzenathleten, der sich am Limit bewegt.“

Formel 1: Die besten Alonso-Funksprüche

Hamilton weiter: „Es ist klar, dass wir Menschen Fehler machen. Aber es ist wichtig, wie wir damit umgehen. Das zählt.“ Starke Geste des Mercedes-Stars, der übrigens schon direkt im Raum vor dem Podium Mitgefühl für Vettel zeigte. Als er auf einem Bildschirm die Kollision sah, sagte er „Oh, Sch...“
+++ Das Mercedes-Budget: Wie viel Geld kostet ein Formel-1-WM-Titel? 307,9 Millionen Pfund, umgerechnet rund 350 Millionen Euro. So viel Geld gab das Mercedes-Team 2017 aus. Um weiterhin an der Spitze des Feldes zu bleiben erhöhte Mercedes das Budget um 45,9 Millionen Pfund (51,8 Millionen Euro). Daimler schießt aber nur 60 Millionen Pfund (68 Millionen Euro) bei, der Rest verteilt sich auf Sponsoreneinnahmen, Ausschüttungen aus dem Formel-1-Einnahmetopf und anderen Einnahmequellen. Das Budget bezieht sich allerdings nur auf das Rennteam. Die Motorenabteilung ist ausgeklammert. Dabei ist die Entwicklung der Hybridmotoren einer der größten Kostentreiber. Das Gesamtbudget liegt daher weit über 400 Millionen Euro!
Wie groß die Schere zwischen Arm und Reich in der F1 ist, zeigt im Vergleich das Beispiel von Mercedes-Kundenteam Force India. Das finanziell marode Team wanderte im August für 90 Millionen Pfund (101,7 Millionen Euro) Komplettpreis über den Ladentisch. Ein Konsortium aus Investoren, angeführt von Lance Strolls Vater Lawrence, griff gerne zu und taufte den Rennstall anschließend un Racing Point um.

Autor: ABMS

Fotos: Picture-Alliance

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