Formel 1: Hamilton lobt Vettel

So holt er am Sonntag Fangio ein

Lewis Hamilton steht auf seiner Paradestrecke in Austin die nächste Krönung bevor - zum Fünfach-Champion und einem der größten F1-Fahrer aller Zeiten.
Lewis Hamilton schwebt derzeit auf einer Wolke des Erfolgs, der Selbstsicherheit und der Zufriedenheit. Er hat einen Lauf, nennt man das auch in der Formel 1. Hamilton selbst spricht ganz oft auch vom berühmten Momentum.

Lewis Hamilton steht die nächste Mega-Sause bevor

Am kommenden Sonntag schon kann er seinen fünften Titel holen und damit mit dem Langzeit-Rekordweltmeister Juan Manuel Fangio (ARG) gleichziehen, der erst 2003 von Michael Schumacher entthront wurde. Hamilton: „Fangio ist wie der Pate unserer Sports. Es ist verrückt, daran zu denken, dass ich so viele Titel haben könnte wie er.“
Einerseits schiebt er den Gedanken an den nächsten Erfolg weg, andererseits denkt er ständig dran. „Ich glaube fest daran, dass ich das Beste noch vor mir habe“, so Hamilton in einem DPA-Interview. Auf der Strecke, aber auch außerhalb, als Rennfahrer, Geschäftsmann und als ganz privater Lewis Hamilton - er will mehr. 
„Mehr Rennen, mehr Erfolge mit diesem Team, mehr Erlebnisse mit meiner Familie, neue Geschäftsfelder, selbst eine Familie gründen - es gibt so viele großartige Dinge, die mich noch erwarten“, sagt der 33-Jährige.
Auch den achten WM-Titel, also einen mehr als Rekordweltmeister Michael Schumacher, trauen ihm die Experten zu. Hamilton zahle das Mercedes-Vertrauen „mit Leistungen zurück, die an Ayrton Senna erinnern“, analysiert Gerhard Berger in der aktuellen SPORT BILD. „Deshalb wird er weiter sehr schwer zu schlagen sein und auch an Michaels Denkmal rütteln.“

In den letzten Rennen hat Hamilton Vettel abgehängt

Auch Mercedes-Sportchef Toto Wolff lobt seinen Starpiloten: „Lewis hat mit sechs Siegen aus den letzten sieben Rennen bewiesen, welche Extraklasse er besitzt. Er ist sowohl auf der Strecke als auch abseits davon ein kompletterer Fahrer denn je zuvor. Er zeigt im Auto überlegene Leistungen und fordert gleichzeitig das gesamte Team, um das Niveau noch weiter anzuheben.“
Den nächsten Schritt kann der Mercedes-Star am Sonntag machen. Ein Sieg von Hamilton in Texas ist statistisch mehr als wahrscheinlich: Von den letzten sieben USA-GP hat der Brite sechs gewonnen (einschließlich Indianapolis 2007). Von den sechs Rennen in Austin allein fünf. Nur 2013 gewann Sebastian Vettel, damals noch im Red Bull.
Seinen Ferrari-Rivalen redet Hamilton vorm vielleicht entscheidenden Rennen dieser WM aber noch mal stark: "Ferrari wird hart zurückschlagen dieses Wochenende, wir können uns nicht zurücklehnen. Freitag und Samstag wird es nass werden, das macht es schwierig. Wir dürfen nichts als gegeben hinnehmen.“ 
Das Duell gegen Vettel scheint etwas Besonderes für den Mann zu sein, der schon einen Fernando Alonso oder Nico Rosberg schlug: „Es ist bislang das intensivste Jahr, der intensivste Kampf, den wir haben. Seb war mir gegenüber immer respektvoll, deshalb habe ich ihn zuletzt auch verteidigt.“
Und so wird Hamilton (derzeit 67 Punkte mehr als Vettel) bereits am Sonntag Fünffach-Weltmeister:
- Hamilton gewinnt: Vettel wird maximal Dritter
- Hamilton wird Zweiter: Vettel wird maximal Fünfter
- Hamilton wird Dritter: Vettel wird maximal Siebter
- Hamilton wird Vierter: Vettel wird maximal Achter
- Hamilton wird Fünfter: Vettel wird maximal Neunter
- Hamilton wird Sechster: Vettel holt keine Punkte

Der USA-GP im TV

Freitag, 19. Oktober
16.55 Uhr: n-tv  1. Freies Training
20.55 Uhr: n-tv  2. Freies Training
Samstag, 20. Oktober
22.05 Uhr: n-tv  3. Freies Training Zusammenfassung
23.00 Uhr: n-tv  Qualifying
Sonntag, 21. Oktober
19.05 Uhr: RTL Rennen Countdown
20.00 Uhr: RTL Rennen
21.55 Uhr: RTL Siegerehrung und Highlights

Autor: Bianca Garloff

Fotos: Picture-Alliance

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