Formel 1: Hamilton verteidigt Vettel

Hamilton: „Mehr Respekt für Vettel!“

Lewis Hamilton nimmt Sebastian Vettel in Schutz. Er verteidigt seinen Kontrahenten vor der harten Kritik nach dem Verstappen-Crash.
+++ Hamilton verteidigt Vettel: Sebastian Vettel bekommt nach seiner Kollision mit Max Verstappen in Suzuka mächtig auf die Mütze. Doch ausgerechnet Lewis Hamilton verteidigt den Ferrari-Star jetzt. „Die Medien sollten Vettel ein bisschen mehr Respekt zeigen“, erklärt der viermalige Weltmeister auf seinem Instagram-Account. „Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie hart es ist, was wir auf diesem hohen Level leisten. Das gilt für jeden Spitzenathleten, der sich am Limit bewegt.“
Hamilton weiter: „Es ist klar, dass wir Menschen Fehler machen. Aber es ist wichtig, wie wir damit umgehen. Das zählt.“ Starke Geste des Mercedes-Stars, der übrigens schon direkt im Raum vor dem Podium Mitgefühl für Vettel zeigte. Als er auf einem Bildschirm die Kollision sah, sagte er „Oh, Sch...“
+++ Das Mercedes-Budget: Wie viel Geld kostet ein Formel-1-WM-Titel? 307,9 Millionen Pfund, umgerechnet rund 350 Millionen Euro. So viel Geld gab das Mercedes-Team 2017 aus. Um weiterhin an der Spitze des Feldes zu bleiben erhöhte Mercedes das Budget um 45,9 Millionen Pfund (51,8 Millionen Euro). Daimler schießt aber nur 60 Millionen Pfund (68 Millionen Euro) bei, der Rest verteilt sich auf Sponsoreneinnahmen, Ausschüttungen aus dem Formel-1-Einnahmetopf und anderen Einnahmequellen. Das Budget bezieht sich allerdings nur auf das Rennteam. Die Motorenabteilung ist ausgeklammert. Dabei ist die Entwicklung der Hybridmotoren einer der größten Kostentreiber. Das Gesamtbudget liegt daher weit über 400 Millionen Euro!
Wie groß die Schere zwischen Arm und Reich in der F1 ist, zeigt im Vergleich das Beispiel von Mercedes-Kundenteam Force India. Das finanziell marode Team wanderte im August für 90 Millionen Pfund (101,7 Millionen Euro) Komplettpreis über den Ladentisch. Ein Konsortium aus Investoren, angeführt von Lance Strolls Vater Lawrence, griff gerne zu und taufte den Rennstall anschließend un Racing Point um.
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+++ Kommt ein Q4? Derzeit diskutiert die Formel 1 über ein neues Qualifying-Format. Die Idee eines Quali-Rennens am Samstag ist vom Tisch. Dafür könnte es schon 2019 einen vierten Qualiabschnitt geben. Derzeit fallen in Q1 und Q2 die jeweils fünf langsamsten Autos raus. In Q3 fahren die zehn Top-Piloten um die Pole-Position. Mit einem Q4 würde das neu verteilt werden: In Q1, Q2 und Q3 würden jeweils vier Fahrer ausscheiden, die schnellsten acht kämpfen um die Pole.
+++ Dreistufenplan bei Budgetobergrenze: Die Formel-1-Topteams müssen bald sparen. Ab 2021 wird eine Ausgabengrenze eingeführt. Die meisten Details stehen schon. Im ersten Schritt wird das Budget 2021 auf 200 Millionen US-Dollar (rund 173 Millionen Euro) gedeckelt, berichtet „racefans.net“. 2022 dürfen die Teams dann nur noch je 175 Millionen Dollar (151 Millionen Euro) ausgeben, 2023 im letzten Schritt noch 150 Millionen Dollar (130.000 Euro). Ausgenommen sind Fahrergehälter, der Lohn für den bestbezahlten Mitarbeiter sowie Marketing- und Hospitality-Ausgaben. Noch unklar ist zum Beispiel, welche Strafe es bei Missachtung gibt.
Die Budgetobergrenze wird nötig, weil in den letzten Jahren ein Ungleichgewicht zwischen den Teams entstanden ist. Während Top-Mannschaften wie Mercedes und Ferrari rund 400 Millionen Euro jährlich ausgeben, haben andere Teams wie Force India oder Haas nur 100 Millionen Euro zur Verfügung. Das Resultat: Seit 2017 wurden 100 von 102 möglichen Podestplätzen von den drei Spitzenteams Mercedes, Ferrari und Red Bull abgeräumt!
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+++ Kampf um die letzten Cockpits: Elf von 20 Formel-1-Cockpits sind offiziell noch frei.
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+++ Großalarm in Spa-Francorchamps: In der Nacht auf Sonntag ist bei einer Routine-Verkehrskontrolle gegen zwei Uhr morgens mitten in der Stadt Spa ein Polizist erschossen worden. Der Beamte überprüfte ein Fahrzeug mit drei Insassen, als das Feuer auf ihn eröffnet wurde. Während sein Partner unverletzt blieb, kam für den 38-jährigen Familienvater aus Fagnes jede Hilfe zu spät. Der laut belgischen Medienberichten aus Holland stammende Täter flüchtete zunächst in die Wälder um Spa. Unbestätigten Berichten zufolge wurde er dort in den Morgenstunden aber schwer verletzt gefasst. Die Polizei fahndete mit einem Großaufgebot, zog dafür auch zahlreiche Beamte von ihrem Einsatz beim F1-Rennen ab.
+++ Platzt Force-India-Übernahme? Muss Force India schon wieder um die Zukunft zittern? Der russische Uralkali-Konzern (ein Bauunternehmen) will gegen die Übernahme des Teams Klage einreichen. Man wirft dem Insolvenzverwalter FRP Advisory vor, nicht nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt zu haben. Auch das Unternehmen soll ein Übernahmeangebot eingereicht haben, obwohl – und das ist ein Anklagepunkt – für detaillierte Übernahmepläne nicht einmal ein Werktag Zeit blieb. Uralkali ist zu 19,9 Prozent im Besitz von Dmitry Mazepin, der faktisch das Unternehmen leitet. Sein Sohn Nikita Mazepin ist Testfahrer bei Force India. Sollte die Klage durchgehen, könnte der Verkauf von Force India an ein Konsortium um den Medienmogul und Formel-1-Fahrer-Papa Lawrence Stroll doch noch platzen.
+++ Ricicardo-Nachfolger gefunden: Pierre Gasly wird 2019 Nachfolger von Daniel Ricciardo.
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Autor: ABMS

Fotos: Picture Alliance

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