Formel 1: Bilder vom Mexiko GP

Formel 1: Ricciardo droht mit Streik

"Dieses Auto ist verflucht!"

Max Verstappen bleibt in Mexiko cool, gewinnt trotz Red Bulls Sorgen um die Technik. Teamkollege Daniel Ricciardo versteht indes die Welt nicht mehr.
Sechs Ausfälle in den letzten elf Rennen. Daniel Ricciardo (29) hat die Liebesbeziehung zu seinem Red Bull-Renault endgültig beendet … 
Am Samstag noch hatte der Australier noch über die Pole gejubelt - im Rennen aber holt ihn sein unglaubliches Pech ein (Ricciardos ganze Pannen-Statistik hier). Schon am Start fällt er zurück, kommt aber über eine alternative Reifenstrategie wieder auf Rang zwei nach vorne. Dann löst sich seine Hoffnung aufs Podium in Rauch auf. Hydraulikdefekt.
Erst in Austin vor einer Woche war Ricciardo ausgefallen, randalierte danach in der Teamunterkunft von Red Bull (ABMS berichtete). Das Aus in Mexiko war bereits sein achter Ausfall in dieser Saison! „Ganz ehrlich: Ich hab keinen Bock mehr“, sagt Ricciardo und ist den Tränen nahe.

Ricciardo sitzt derzeit mehr auf dem Roller als im Auto

„So wie es im Moment läuft, brauche ich sonntags doch gar nicht mehr antreten. Es macht keinen Sinn, die nächsten beiden Rennen noch zu fahren.“ Ricciardo knallhart: „Gasly kann mit meinem Auto fahren. Ich bin fertig damit.“ 
Hintergrund: Ricciardo verlässt Red Bull mit Saisonende in Richtung Renault, wird vom derzeitigen Toro-Rosso-Piloten Pierre Gasly ersetzt.
Der Australier: „An den Sonntagen passieren einfach Dinge, für die es keine Erklärung gibt. Ich bin nicht abergläubisch oder so ein Mist. Aber dieses Auto ist verflucht. Es ist hoffnungslos.“

Autor: Frederik Hackbarth

Fotos: Picture-Alliance

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