Autorennen

Formel E: Erste Testbilanz

BMW gibt den Ton an

Seit gestern testet die Formel E in Valencia. Und BMW fährt derzeit die schnellsten Runden. Sogar ein richtiges Rennen wird simuliert. Zwei Unfälle.
Die Formel E bekommt ein neues Gesicht. Die Autos fahren noch immer mit Strom. Aber ansonsten ist alles neu: Sie sehen anders aus, sie halten jetzt ein ganzes Rennen und sie haben bis zu 326 PS statt 272 PS vorher.
Den Ton gibt BMW an. Gestern war Alexander Sims der schnellste Fahrer des Tages. Heute unterbot sein Teamkollege Antonio Felix da Costa die Rundenzeit um sechs Zehntelsekunden. BMW war schon letztes Jahr Partner bei Andretti, steigt nun mit einem Werksteam ein. Andretti leitet zwar weiterhin den Einsatz, aber der Elektromotor stammt erstmals direkt von BMW.

Auch Wehrlein hat bereits getestet

Auch DS Techeetah und Audi Sport Abt Schaeffler sind von den Rundenzeiten her gut dabei. Lucas di Grassi wurde gestern und heute jeweils Vierter. Daniel Abt dagegen krachte heute in der Rennsimulation in die Wand. Genauso wie Gary Paffett (HWA) gestern. Für das neue HWA-Team läuft es noch nicht rund. Heute musste Stoffel Vandoorne sein Auto mit technischen Problemen abstellen.
Weil die Autowechsel künftig wegfallen, führt die Formel E ein neues Rennformat ein – mit so genannten Aktivierungszonen. Wenn die ein Fahrer durchfährt bekommt er für eine gewisse Zeit (das variiert von Rennen zu Rennen) mehr Leistung. Wie sich das auswirkt, testet die Serie in Valencia, in dem sie ein komplettes Rennen simuliert!
Bei Nissan e.dams gibt es Wirbel. Weil Alex Albon zu Toro Rosso in die Formel 1 aufsteigen soll, darf der Thailänder nicht für Nissan testen. Die Japaner haben extra Oliver Rowland als Ersatz einfliegen lassen.
Der deutsche Neuzugang Pascal Wehrlein kletterte heute für das indische Mahindra-Team auf Rang sieben, hatte acht Zehntelsekunden Rückstand auf die Spitze.
Bis Freitag wird in Valencia noch getestet.

Autor: Michael Zeitler

Fotos: Hersteller

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