Den neuen Hyundai Tucson gibt es wieder in der sportlichen N Line-Ausstattung. Die sorgt für eine etwas aggressivere Optik, kommt aber ohne Leistungs-Plus. Das spart sich Hyundai für den "richtigen" Tucson N auf.

Größerer Spoiler mit Finnen

Schauen wir zunächst auf die Front des Tucson N Line: Die in den Grill integrierten Scheinwerfer werden von einem schmalen, schwarzen Rahmen eingefasst, der Grill selbst ist breiter, der mittige Lufteinlass ist größer und hat ein grobmaschigeres Gitter. Unten schließt das Ganze ein deutlich größer, silberfarbener Unterfahrschutz ab. An der Seite sind die Beplankungen am Schweller und den Radkästen in Wagenfarbe gehalten, das Chromzierlement an den Fenstern hat man geschwärzt. Die schwarzen Spiegelkappen gibt es optional. Am Heck wächst der Dachkantenspoiler leicht und ist mit Finnen ausgestattet. Ansonsten hat Hyundai nur die Schürze überarbeitet: Hier betonen ein silberfarbener Diffusor und das darüber liegende Reflektorband die Breite. Die Abgasanlage mündet in zwei Endrohre. Abgerundet wird das Ganze von neuen, 19 Zoll großen Felgen , deren Optik an ein Mandala erinnert.

Sportliches Schwarz im Innenraum

Im Innenraum sind die vorherrschenden Farben Schwarz und Rot. Die Sitze mit N-Badge haben Bezüge aus Leder und Wildleder, Kedern und Ziernähte sind Rot. Rote Ziernähte finden sich an den Türtafeln, der Mittelarmlehne, am Armaturenbrett und dem Lenkrad. Ein schwarzer Dachhimmel und Pedale in Alu-Optik dürfen natürlich nicht fehlen. Serienmäßig sind alle Sitze mit Sitzheizung ausgestattet, die Vordersitze sind außerdem belüftet. Die Klimaanlage soll das Auto im serienmäßigen "Multi-Air-Modus" besonders sanft auf die richtige Temperatur bringen.
Hyundai Tucson N Line
Im Innenraum finden sich die typischen Farben der Sportoptik: Schwarz und Rot.

Adaptives Fahrwerk neu abgestimmt

Optional gibt es für den Tucson N Line verschiedenste Assistenten. Die beginnen beim Totwinkelaassistenten, der im digitalen Instrumentendisplay ein Kamerabild zeigt, wenn man den Blinker setzt, über den Autobahnassistenten, der das Auto in der Spur hält und dabei auch die Infos des Navis nutzt. So weiß das Auto schon vorher, wenn demnächst beispielsweise eine Kurve kommt und kann die Geschwindigkeit anpassen. Für die Hybride und Plug-in-Hybride gibt es gegen Aufpreis einen Parkassistenten, mit dem sich das Auto selbstständig ein- und ausparkt. Technisch hat Hyundai vor allem das optionale adaptive Fahrwerk für die N Line angepasst. Besonders im Sport-Modus soll es eine bessere Verbindung zur Straße schaffen und die Wankneigung des SUVs besser unterdrücken.
Hyundai Tucson N Line
Den Tucson N Line gibt es in sieben Farben, vier davon lassen sich mit einem schwarzen Dach kombinieren.

Motoren und Marktstart

Traditionell gibt es die N Line nur mit den stärksten Motoren, das gilt auch für den Tucson. Insgesamt hat man die Wahl aus vier Antrieben, die immer auf dem 1,6 Liter großen Turbo-Benziner basieren. Darunter sind zwei elektrifizierte Verbrenner mit 48-Volt-System. Der schwächere leistet 136 PS, der stärkere bringt es auf 180 PS. Darüber rangieren zwei Hybride, einer mit 230 PS, und die stärkste Variante kommt als 265 PS starker Plug-in-Hybrid. Die beiden schwächeren Hyundai Tucson N Line sollen noch im Frühjahr 2021 bei den Händlern stehen. Die beiden Hybride lassen sich noch etwas länger Zeit. Ihr Marktstart ist für den Sommer geplant.