Den neuen Hyundai Tucson gibt es wieder in der sportlichen N Line-Ausstattung. Die sorgt für eine etwas aggressivere Optik, kommt aber ohne Leistungs-Plus. Das spart sich Hyundai für den "richtigen" Tucson N auf. Die N-Line-Modelle sind ab sofort bestellbar, zu Preisen ab 38.900 Euro. (Wichtige Tipps zum Neuwagenkauf im Internet.)
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Preise und Motoren

Traditionell gibt es die N Line nur mit den stärksten Motoren, das gilt auch für den Tucson. Insgesamt hat man die Wahl aus vier elektrifizierten Vierzylinder-Benzin- und Dieselmotoren mit je 1,6 Liter Hubraum. Der Einstiegs-Benziner mit 180 PS und Handschaltung ist ab 38.900 Euro zu haben, Doppelkupplung ist optional. Der 136-PS-Diesel mit 48-Volt-Bordnetz kommt immer mit DCT und kostet ab 45.200 Euro. Darüber rangieren zwei Hybride, einer mit 230 PS, die stärkste Variante kommt als 265 PS starker Plug-in-Hybrid. Der Hybrid kostet mindestens 45.400 Euro, der Plug-in ist ab 49.600 Euro zu haben. (Alle Infos zur Umweltprämie für E-Autos und Hybride.)
● 38.900 Euro: Benzin, 48V, 180 PS, Manuell, 2WD
● 43.600 Euro: Benzin, 48V, 180 PS, DCT, 4WD
● 45.200 Euro: Diesel, 48V, 136 PS, DCT, 4WD 
● 45.400 Euro: Benzin-Hybrid, 230 PS, Automatik, 4WD 
● 49.600 Euro: Benzin-Plug-in-Hybrid, 265 PS, Automatik, 4WD

Design: Größerer Spoiler mit Finnen

Hyundai Tucson N Line
Den Tucson N Line gibt es in sieben Farben, vier davon lassen sich mit einem schwarzen Dach kombinieren.
Schauen wir zunächst auf die Front des Tucson N Line: Die in den Grill integrierten Scheinwerfer werden von einem schmalen, schwarzen Rahmen eingefasst, der Grill selbst ist breiter, der mittige Lufteinlass ist größer und hat ein grobmaschigeres Gitter. Unten schließt das Ganze ein deutlich größerer, silberfarbener Unterfahrschutz ab. An der Seite sind die Beplankungen am Schweller und den Radkästen in Wagenfarbe gehalten, das Chromzierlement an den Fenstern wurde geschwärzt. Die schwarzen Spiegelkappen gibt es optional. Am Heck wächst der Dachkantenspoiler leicht und ist mit Finnen ausgestattet. Ansonsten hat Hyundai nur die Schürze überarbeitet. Hier betonen ein silberfarbener Diffusor und das darüberliegende Reflektorband die Breite. Die Abgasanlage mündet in zwei Endrohre. Abgerundet wird das Ganze von neuen, 19 Zoll großen Felgen, deren Optik an ein Mandala erinnert.

Sportliches Schwarz und Rot im Innenraum

Im Innenraum sind die vorherrschenden Farben Schwarz und Rot. Die Sitze mit N-Badge haben Bezüge aus Leder und Wildleder, Kedern und Ziernähte sind Rot. Rote Ziernähte finden sich an den Türtafeln, der Mittelarmlehne, am Armaturenbrett und dem Lenkrad. Ein schwarzer Dachhimmel und Pedale in Alu-Optik dürfen natürlich nicht fehlen. Serienmäßig sind alle Sitze mit Sitzheizung ausgestattet, die Vordersitze sind außerdem belüftet. Die Klimaanlage soll das Auto im serienmäßigen "Multi-Air-Modus" besonders sanft auf die richtige Temperatur bringen.
Hyundai Tucson N Line
Im Innenraum finden sich die typischen Farben der Sportoptik: Schwarz und Rot.

Adaptives Fahrwerk neu abgestimmt

Optional gibt es für den Tucson N Line verschiedenste Assistenten. Zum Beispiel der Totwinkelassistent, der im digitalen Instrumentendisplay ein Kamerabild zeigt, wenn man den Blinker setzt, oder der Autobahnassistent, der das Auto in der Spur hält und dabei auch die Infos des Navis nutzt. So kann das Auto frühzeitig ein Kurve erkennen und die Geschwindigkeit anpassen. Für die Hybride und Plug-in-Hybride gibt es gegen Aufpreis einen Parkassistenten, mit dem sich das Auto selbstständig ein- und ausparkt. Technisch hat Hyundai vor allem das optionale adaptive Fahrwerk für die N Line angepasst. Besonders im Sport-Modus soll es eine bessere Verbindung zur Straße schaffen und die Wankneigung des SUVs besser unterdrücken.