Dieses Facelift macht seinem Namen alle Ehre! Kia hat seinen Kleinwagen Picanto (dritte Generation, seit 2017) überarbeitet und ihm eine komplett neue Front spendiert. Die erinnert an das große Elektro-SUV EV9 und setzt die neue Formensprache der Marke um.
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Kleiner Wermutstropfen: Die auf den Bildern zu sehende LED-Lichtorgel gibt es nur beim Top-Modell, der GT-Line. Die Basis-Version verzichtet auf dieses Bling-Bling. Für alle Picantos erhältlich: drei neue Außenfarben und neu gestaltete Räder von 14 bis 16 Zoll.
Das Heck greift optisch die neue Design-Sprache der Front wieder auf.
Bild: Kia

Ebenfalls unabhängig von der Ausstattungsvariante fährt zukünftig jeder Picanto mit einem digitalen Kombiinstrument vor, und auch ein Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Touchscreen, Apple CarPlay und Android Auto und integriertem Navigationssystem ist zukünftig immer an Bord. Updates sind ohne Werkstattbesuch over-the-air möglich.
Digitale Instrumente und der große Touchscreen sind immer Serie. Ebenfalls standardmäßig an Bord: Ein Navigationssystem.
Bild: Kia
Dazu kommen ein paar neue Assistenzsysteme: Der Picanto warnt beim Aussteigen, wenn Verkehr von hinten kommt, der Frontkollisions-Assistent erkennt jetzt unter anderem auch Radfahrer, beim Rückwärtsfahren überwacht das System den Querverkehr und ein Müdigkeitswarner hält nun Einzug.

Mit dem Facelift fällt der Einliter-Turbo mit 100 PS weg

Auf der einen Seite packt Kia viel in den neuen Picanto rein, auf der anderen Seite specken die Koreaner ab, nämlich bei den Motoren. Der Einliter-Turbo mit 100 PS musste weichen, geblieben sind die beiden Sauger mit einem oder 1,2 Liter Hubraum und 67 beziehungsweise 84 PS. Serienmäßig kommen beide mit manuellem Fünfgang-Getriebe, hier wie da ist auch ein automatisiertes Schaltgetriebe zu haben. Keine Spur dagegen von Elektrifizierung, auch Mildhybrid-Technik gibt es nicht.
Die bullige Front erinnert an das SUV EV9. Die LED-Lichtorgel gibt's nur beim Sport-Modell GT-Line.
Bild: Kia

Bei den Abmessungen bleibt alles wie gehabt

Unverändert sind die Abmessungen: Auf 3,60 Meter Länge bietet der Picanto dank seines relativ üppigen Radstands (2,40 Meter) verhältnismäßig viel Platz. In der ersten Reihe sitzen auf Großgewachsene gut, die Rückbank gibt es wahlweise mit vier oder fünf Sitzen; hier geht’s naturgemäß enger zu. Auf Wunsch ist das Gestühl mit Kunstleder bezogen, echte Tierhäute werden nicht mehr verarbeitet. Der Kofferraum zählt mit 255 Litern zu den größeren im Segment. Bei umgeklappter Rückbank gehen 1010 Liter rein.
255 Liter gehen immer in den Kofferraum, umgeklappt bis zu 1010 Liter.
Bild: Kia

Zu den Preisen äußert sich Kia noch nicht, bislang ist der Picanto ab 16.340 Euro erhältlich. Das Plus an Ausstattung dürfte aber einen ordentlichen Aufschlag mit sich bringen – bleibt zu hoffen, dass der Kleine unter der 20.000-Euro-Marke bleibt.

Von

Michael Gebhardt