Der Mazda CX-5 ist ein Bestseller und erfreut sich ungebrochen großer Beliebtheit. Das SUV fährt dank Leichtbau flott um die Ecken und macht bei der Hauptuntersuchung eine gute Figur. Nur bei den Bremsen gibt's Probleme. Die wichtigsten Infos für Gebrauchtwagenkäufer aus dem AUTO BILD TÜV-Report!

Mazda CX-5 (KE)

Bauzeit: 2012 bis 2017
Motoren: 150 PS (2.2 D) bis 192 PS (2.5 G)
Preis: ab 8500 Euro
Insassensicherheit (Euro NCAP-Crashtest 2012): 5 Sterne
Hinweis
Mazda CX-5 mit Garantie im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt
Das ist er: Leichter als die meisten seiner SUV-Konkurrenten. Mit einem Leergewicht ab 1400 Kilogramm (je nach Version) wiegt er für ein Auto dieser Dimension recht wenig; das macht ihn zum Kurvenkratzer und hilft, den Verbrauch zu senken. Dabei ist der CX-5 mit 4,56 Meter Länge etwa so groß wie ein VW Tiguan. Die 1,84 Meter Breite machen sich im Innenraum bemerkbar, vier Personen finden entspannt Platz und können bis zu 460 Liter Gepäck einladen; bei umgelegter Rückbank passen bis zu 1490 Liter hinein. Die Sicherheitsausrüstung umfasst sechs Airbags, im Euro NCAP-Crashtest bekam der Mazda 2012 fünf Sterne. Mazda-typisch: die ordentliche Verarbeitung.

Mazda CX-5
Der Mazda CX-5 ist mit 4,56 Meter Länge etwa so groß wie ein VW Tiguan.
Das kann er: Der Komfort ist mäßig, das Fahrwerk macht auf straff, kleine Unebenheiten gibt es an die Insassen weiter. Die laufruhigen und starken Dieselmotoren überzeugen, den turbolosen Benzinern hingegen mangelt es an Drehmoment, um als souverän gelten zu können. Die schwächeren Ausführungen beider Gattungen lassen sich mit Vorderradantrieb ordern, ansonsten ist Allrad im CX-5 obligatorisch. Eine gut abgestimmte Sechsstufenautomatik gibt es für alle Motorisierungen.
Hinweis
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Das macht Ärger: Recht wenig. Etwa ein paar abgerutschte Turbolader-Druckschläuche. Der ADAC meldet leere Batterien, zählt den CX-5 aber zu den zuverlässigsten SUVs. Rückrufe: mögliche Korrosion an den Gasfedern der Heckklappe; einige Dieselmodelle mussten wegen falsch befestigter Injektoren in die Werkstatt.

TÜV-Urteil

Fahrwerk
Wenig zu meckern. Die Beanstandungen von Federn/Dämpfern liegen durchweg unter dem Durchschnitt, mängelfrei sind die Antriebswellen. Die Lenkgelenke sind bei der dritten HU auffälliger als im Schnitt. Rost ist bei der Hauptuntersuchung kein Thema.

Licht
Große Überraschung: Beim Thema Licht schlagen sich die jüngeren Autos, relativ betrachtet, schlechter als die alten. Die vordere Beleuchtung verhagelt dem Mazda seine ansonsten sehr gute TÜV-Bilanz. Diese Mängel sind jedoch meist schnell und kostengünstig zu beheben. An der Funktion der Blinker haben die Prüfer wenig auszusetzen.

Bremsen
Hier erhält der eigentlich gute CX-5 seinen größten Dämpfer: Ausgerechnet jüngere Baujahre fallen bei der ersten HU mit der Bremse auf. Die vorderen Scheiben verschleißen rasant – das gibt rote Balken in der Statistik. Ältere Modelle schneiden da besser ab. Leitungen, Schläuche und Feststellbremse sind insgesamt unauffällig.

Umwelt
Alles im grünen Bereich. Kaum Ölverlust an Motor und Getriebe, die Abgasuntersuchung ist kein Thema, und der Auspuff hält. (Mehr zum Mazda CX-5: alle Generationen, News und Videos)

Fazit
Das recht niedrige Gewicht hilft dem Mazda, viele Teile werden weniger belastet als bei anderen SUVs. So genießt der CX-5 zu Recht einen guten Ruf in Sachen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Mängel an Bremsen und Beleuchtung der jüngeren Modelle sind dunkle Flecken auf seiner ansonsten weißen Weste. Ein Tipp bleibt der CX-5 dennoch.