Mercedes gönnt der A-Klasse ein Facelift! Erst im Frühjahr 2018 kam die vierte Generation der A-Klasse auf den Markt. Nachdem der Vorgänger W 176 ein ganz deutlicher Schritt weg vom Rentner-Image und hin zum sportlichen Kompakten gemacht hatte, knüpfte der W 177 genau dort an. Mit dem neu eingeführten Multimediasystem MBUX revolutionierte die A-Klasse nicht nur die Kompaktklasse. Bis heute gilt das immer wieder aktualisierte MBUX in vielen Bereichen immer noch als Benchmark.

Optisch sind beim Facelift keine großen Änderungen zu erwarten

Jetzt bereitet Mercedes die A-Klasse auf den zweiten Modellzyklus vor. Die ersten Erlkönige wurden schon im März 2021 gesichtet. Auf deren Basis hat AUTO BILD eine Illustration angefertigt. Die zeigt, dass die optischen Veränderungen überschaubar ausfallen dürften. Wahrscheinlich bekommt der Kompakte neue Lichtsignaturen vorn und hinten, veränderte Schürzen und einen überarbeiteten Grill. Die ohnehin schon schmalen Scheinwerfer, dürften ihre Form aber behalten und auch die Sicken und Kanten der Karosserie wird Mercedes wohl nicht antasten. Da neben dem Steilheck auch Erlkönige der Limousine gesichtet wurden, ist davon auszugehen, dass sie auch nach dem Facelift im Programm bleiben wird.
Erlkönig Mercedes A-Klasse Facelift
Am Heck des erwischten A 250 e hat sich nichts verändert. Doch bis zur Präsentation des Facelifts ist noch Zeit.

Radarsensor im Grill deutet auf weitere Assistenzsysteme hin

Die Erlkönige fahren mit einem mittig im Grill platzierten Radarsensor herum, dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass Mercedes das ohnehin schon üppige Angebot an Fahrassistenzsystemen noch erweitert. Das Interieur dürfte weitestgehend unverändert bleiben, das Widescreen-Cockpit bleibt erhalten. Womöglich wächst es leicht und es werden noch vereinzelte Funktionen für MBUX ergänzt. Den großen Hochkant-Bildschirm auf der Mittelkonsole, wie ihn C-Klasse und S-Klasse bekommen haben, erwarten wir aber nicht. Dafür könnte Mercedes die Palette an Dekoren und Sitzbezügen überarbeiten. Die umfangreiche Motoren-Auswahl des aktuellen Modells könnte übernommen werden. Die umfasst neben Vierzylinder-Dieseln und -Benzinern gleich drei AMG-Versionen (A 35 mit 306 PS, A 45 mit 387 PS und A 45 S mit 421 PS) und einen Plug-in-Hybrid (A 250 e). Allerdings besagt ein Gerücht, dass Mercedes neue Aggregate einführen will, die in Zusammenarbeit mit Geely entstehen.
Erlkönig Mercedes A-Klasse Facelift
Mit der Modellpflege könnte die Mercedes A-Klasse weitere Assistenzsysteme erhalten.


Preise der A-Klasse könnten leicht steigen

Da die A-Klasse schon seit Anfang 2021 leicht getarnt auf Erprobungsfahrt ist, ist davon auszugehen, dass wir nicht mehr allzu lange auf sie warten müssen. Der Marktstart wird demnach wohl 2022 sein. Je nachdem, ob und in welchem Umfang Mercedes bei der Serienausstattung nachlegt, dürfte der Preis leicht steigen. Aktuell steht der 109 PS starke A 160 ab 28.394 Euro beim Händler.