Mercedes-AMG GT 63 S: Gebrauchtwagenangebot
Keine Lust auf einen elektrischen AMG GT? Hier gibt es noch V8-Power!

Mercedes-AMG hat den neuen GT 4-Türer als Elektroauto präsentiert. Wer lieber einen Oldschool-AMG mit V8-Biturbo möchte, kann bei diesem GT 63 S zuschlagen!
Bild: Automotive-Masters GmbH
Über 1100 PS, von 0 auf 100 km/h in 2,4 Sekunden, simulierter V8-Sound und, und, und: Beim neuen AMG GT 4-Türer hat Mercedes alle Register gezogen – inklusive einer spektakulären Weltpremiere mit vielen Prominenten. Doch trotz beeindruckender Zahlen und einem gewaltigen technologischen Aufwand sorgt der erste elektrische AMG online für viel Diskussionsstoff. Die Hauptgründe? Das Design und der Fakt, dass der neue Mercedes-AMG GT 4-Türer ausschließlich als Elektroauto angeboten wird. Wer lieber einen klassischen AMG mit echtem V8 möchte, der sollte sich im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt umschauen!
Die Auswahl an gebrauchten Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé der ersten Generation ist groß. Vom Basismodell GT 43 bis hin zum Plug-in-Hybrid GT 63 S E Performance mit 843 PS ist alles dabei. Echte AMG-Fans wollen aber natürlich keinen Reihensechszylinder, sondern einen V8.
GT 63 S als "Edition 1"
Wie wäre es daher mit diesem GT 63 S 4Matic+, der vom Händler "Automotive-Masters GmbH" aus Böblingen (BaWü) angeboten wird? Hierbei handelt es sich um ein "Edition 1"-Sondermodell, die Mercedes-AMG traditionell nur für eine begrenzte Zeit von zwölf Monaten zur Einführung einer Baureihe anbietet. Das erklärt auch die Erstzulassung im Oktober 2018, denn der gut fünf Meter lange Panamera-Konkurrent kam erst 2018 auf den Markt.

Der feststehende Flügel ist Teil des AMG Aerodynamik-Pakets und beim Sondermodell "Edition 1" serienmäßig.
Bild: Automotive-Masters GmbH
Bemerkenswert ist, dass dieser GT 63 S in knapp sechs Jahren nur 32.350 Kilometer gefahren wurde, allerdings schon drei Vorbesitzer im Brief stehen. Laut des Händlers ist der AMG unfallfrei und wurde durchgängig bei Mercedes gewartet. Auf den Fotos macht der in "Graphitgrau Metallic" lackierte GT einen überaus gepflegten Eindruck. Beschädigungen oder Gebrauchsspuren sind auf den ersten Blick nicht zu erkennen.
V8-Biturbo mit 639 PS und 900 Nm
viertürigenBevor wir zur sehr umfangreichen Ausstattung kommen, lohnt ein Blick auf die Historie des intern X 290 genannten AMG GT 4-Türer. Präsentiert wurde der erste viertürige Sportwagen aus Affalterbach auf dem Autosalon Genf 2018. Die Hauptkonkurrenten hießen damals wie heute Porsche Panamera, Audi RS 7 und BMW M8 Gran Coupé. Erhältlich war der GT in vier Leistungsstufen. Der GT 63 S 4Matic+ holt beeindruckende 639 PS und 900 Nm aus seinem 4,0-Liter-V8-Biturbo, womit er seinerzeit der stärkste AMG auf dem Markt war.

Keine Elektrifizierung, pure V8-Power: Im GT 63 S leistet der 4,0-Liter-V8-Biturbo (M 177) 639 PS und 900 Nm. Das reicht für bis zu 315 km/h Topspeed.
Bild: Automotive-Masters GmbH
Und auch im AUTO BILD-Einzeltest auf dem Sachsenring hat der GT 63 S 2018 richtig abgeliefert: "In etwas mehr als drei Sekunden geht es aus dem Stand auf 100, maximal sind 315 km/h drin. Alles graue Theorie, nur Zahlen. Denn es ist die Lässigkeit, die den Charakter des AMG ausmacht. In jeder, wirklich jeder Situation schüttelt der doppelt aufgeladene Motor mehr Kraft aus seinen acht Brennräumen, als man je bräuchte. Seine wahre Qualität zeigt der AMG aber erst auf abgesperrter Strecke. Mit chirurgisch präziser Lenkung, wenig Seitenneigung und heckbetont ausgelegtem Allradantrieb ist er schnell, sauschnell sogar. Mit einer Zeit auf dem Sachsenring von 1:32,59 Minuten ist er sogar fixer auf den 3,7 Kilometern unterwegs als ein BMW M5 Competition."
Kritik erntete der AMG damals hauptsächlich für den hohen Verbrauch von 14,6 l/100 km und den Basispreis von mindestens 167.016,50 Euro (ja, auf die Centbeträge legen sie bei Mercedes bis heute Wert). Das bereits angesprochene "Edition 1"-Sondermodell mit AMG Aerodynamik-Paket inklusive vergrößertem Frontsplitter, einem modifizierten Diffusor, feststehendem Flügel und glanzgedrehten 21-Zöllern kostete noch mal schlappe 18.326 Euro extra. Dafür gab es innen die Performance-Sitze mit Memoryfunktion, ein Dinamica-Performance-Lenkrad mit gelber 12-Uhr-Markierung, gelbe Gurte, gelbe Kontrastnähte und Zierelemente der Sorte "Carbon matt".

Die 21-Zoll-Felgen der "Edition 1" haben ein besonderes Finish in Schwarz/glanzgedreht.
Bild: Automotive-Masters GmbH
Ehemaliger Neupreis: rund 200.000 Euro
Mit weiteren Extras wie Keramikbremse, Standheizung, Softclose und mehr dürfte der ehemalige Neupreis bei um die 200.000 Euro gelegen haben. Mit nur gut 30.000 Kilometern auf dem Tacho soll der im Kundenauftrag angebotene GT 63 S aktuell 88.650 Euro kosten, womit er zu den günstigeren GT 63 S auf dem Markt gehört. Zweifellos immer noch kein Schnäppchen, aber über 100.000 Euro unter Neupreis sind eine ordentliche Ersparnis und auch wenn Mercedes-AMG den Preis des neuen, vollelektrischen GT noch nicht kommuniziert hat, so darf davon ausgegangen werden, dass der mit einer Zwei beginnt.
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