Mercedes bereitet sich auf die neue Generation des SL vor. Der Roadster fährt mit dem Baucode R 232 in die achte Runde und wird erstmals bei Mercedes-AMG entwickelt. Somit wird der nächste SL vollständig als Sportwagen konzipiert. AUTO BILD fasst alle bisherigen Infos zusammen!

Optisch näher am AMG GT Roadster

Auf Basis von Erlkönigbildern hat der AUTO BILD-Zeichner bereits eine Illustration vom neuen SL angefertigt. Die Motorhaube des neuen SL dürfte im Vergleich zum Vorgänger deutlich weiter nach unten gezogen werden. Das verleiht dem Mercedes eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Plattformspender AMG GT. Die Scheinwerfer werden schlanker und tragen das neue Fackel-Tagfahrlicht. Getrennt werden die Leuchten wohl von einem Panamericana-Kühlergrill. Am Heck zeichnen sich relativ schmale Rückleuchten ab, die Endrohre verraten den Benz als AMG. Als ziemlich sicher gilt auch, dass Mercedes auf ein Stahl-Faltdach verzichten will und stattdessen auf ein klassisches Stoffdach setzen wird.

Der V8-Biturbo steht auf der Kippe

Mit dem Wechsel des SL zur AMG-Sportabteilung wird sich auch die Nomenklatur des 2+2 ändern. Als Einstiegsmodell ist ein SL 43 denkbar. Topmodell wird auch in der achten Generation wieder ein SL 73e 4Matic+. Fans müssen jetzt aber stark sein: Ob Mercedes weiterhin auf den V8-Biturbo setzen wird, bleibt fraglich. Selbst der kommende C 63 soll als Plug-in-Hybrid elektrifiziert sein und lediglich mit einem Vierzylinder ausgestattet werden. Das gleiche Schicksal droht demnach auch dem SL. Bis zum Marktstart 2021 bleiben diese Annahmen aber Spekulation – was Mercedes wirklich mit dem Roadster vorhat, erfahren wir erst, wenn die Schwaben das Tuch vom Auto ziehen.