Mercedes CLA Shooting Brake (2019): Bilder

Mercedes CLA Shooting Brake (2019): Bilder

Mercedes CLA Shooting Brake (2019): Test, Vorstellung, Infos, Motor, AMG

CLA-Kombi: viel mehr Platz als im Coupé

Mercedes liefert den Shooting Brake des CLA nach. Der Sportkombi übernimmt vieles vom Coupé, bietet aber im Fond deutlich mehr Platz. Sitzprobe!

Vorstellung: Präsentation des Sportkombis

Nach dem CLA Coupé schickt Mercedes jetzt auch dessen Shooting Brake-Variante in die zweite Runde. Auf dem Autosalon in Genf (07. bis 17. März 2019) zeigen die Schwaben den Sportkombi, der bereits ab September 2019 bei den Händlern stehen soll. Optisch ist der Shooting Brake bis zur B-Säule mit dem Coupé identisch. Auch hier setzt Mercedes beispielsweise auf das neue Markengesicht. Der Kombi übernimmt neben dem bekannten Kühlergrill auch die optionalen Voll-LED-Scheinwerfer inklusive Tagfahrlicht im Fackel-Design. Die Motohaube erhält gegenüber dem Vorgänger zwei markante Powerdomes ins Blech gepresst. An der Seite fällt die ab der B-Säule höhere Fensterlinie des Shooting Brake auf. Serienmäßig steht der Rucksack-Benz auf 16-Zoll Felgen. Das Heck wirkt durch die flache Kofferraumklappe etwas muskulöser als beim Coupé. Die Rückleuchten übernimmt der Shooting Brake vom CLA Stufenheck. 

Abmessungen: Leichter Einladen im Shooting Brake

Mercedes CLA Shooting Brake (2019) – Neuheiten

So kommt der CLA-Kombi

Die neue MFA2-Plattform, auf der bereits der normale CLA steht, bringt auch mehr Platz für den Shooting Brake. Länge (4688 mm), Breite (1830 mm) und Radstand (2729 mm) sind im Vergleich zum Coupé identisch. Nur in der Höhe ist der Kombi drei Millimeter höher als das Ausgangsmodell. Betrachtet man die Maße im Vergleich zum Vorgängermodell, ist der CLA-Kombi dagegen deutlich gewachsen. Hier legt er in der Länge 48 Millimeter und in der Breite 53 Millimeter zu. Was die Höhe angeht ist die zweite Generation nur um zwei Millimeter geschrumpft. Das Kofferraumvolumen wächst beim zweiten CLA Shooting Brake um zehn Liter auf 505 Liter. Keine Revolution, dafür lässt sich dank der um fast 24 Zentimeter breiteren Laderaumöffnung entspannter einladen. 

Innenraum: Leichter einsteigen in den Fond

Vorne gleicht der Innenraum A-Klasse und CLA. MBUX gehört hier zum guten Ton.

Das Cockpit des CLA Shooting Brake bietet keine Überraschungen. Auch hier greift Mercedes auf das mittlerweile bewährte Konzept aus A-Klasse und CLA-Coupé zurück. Das heißt auch für den Kombi: Widescreencockpit mit MBUX und optional zwei 10,25-Zoll Monitore, ein Multifunktionslenkrad mit Touchflächen und der frei stehende Instrumententräger mit Lüftungsdüsen in Turbinenoptik. Alles schon aus den anderen, neu aufgelegten Kompaktmodellen von Mercedes bekannt. Wirklich spannend wird es im Fond. Denn durch die höhere Fensterlinie am Heck gibt es im dort viel mehr Platz als im Coupé. 
Mit einer Körpergröße von 1,80 Meter lässt es sich bequem sitzen. Die Kopffreiheit beträgt noch locker drei Zentimeter. Auch die neu gestalteten integrierten Kopfstützen tragen zu einer besseren Sitzposition bei, sie sind höher als beim Vorgänger. Einziger Minuspunkt im Fond: Die hinteren Lautsprecher sind genau auf Kopfhöhe der Passagiere montiert.

Connectivity: Standesgemäß mit MBUX

Bei der Ausstattung werden die gleichen Features wie beim Coupé angeboten. Der Kombi ist nur eine Modellvariante.

Auch der CLA Shooting Brake erhält mit dem Generationenwechsel das Infotainmentsystem MBUX in der neuesten Version. Das Unterhaltungssystem kommt bereits im neuen Sprinter, in der A-Klasse, dem CLA und im neuen GLE zum Einsatz. Es lässt sich per Sprachbefehl, per Touch oder über die Tasten an Lenkrad und Mittelkonsole steuern. Vorgestellt wurde MBUX auf der der CES 2018. Mittlerweile hat Mercedes das System um einige Funktionen erweitert – als Premierenfahrzeug durfte das CLA Coupé auf der CES 2019 herhalten. Mit dem Interieur-Assistenten lassen sich per Geste verschiedene zuvor festgelegte Favoriten aufrufen. 
Das kann der Weg nach Hause oder die Temperatur der Klimaanlage sein. Besonderheit: Das System soll erkennen, ob der Fahrer oder der Beifahrer die Geste ausführt. Beide haben die Möglichkeit, unterschiedliche Favoriten abzuspeichern. Nähert man sich mit der Hand dem Innenspiegel, aktiviert sich automatisch die Leseleuchte. Lagert der Fahrer Dinge auf dem unbenutzten Beifahrersitz, schaltet sich die Leuchte ebenfalls ein, sobald er auf den Sitz greift, um etwas zu suchen.

Bildergalerie: Autosalon Genf 2019



Die intelligente Sprachsteuerung versteht mittlerweile sogar komplexe Anfragen. Der Suchalgorithmus soll zusätzlich externe Quellen einbeziehen. Somit sollen auch Fragen nach Sportergebnissen oder Allgemeinwissen möglich werden. Das erlaubt auch komplexe Anfragen wie etwa die Suche nach einem Spezialitäten-Restaurant. Dabei erkennt MBUX, wer den Sprachbefehl erteilt hat. Sucht etwa der Beifahrer nach der schnellsten Route nach München, wird das System nur ihm antworten.

Ausstattung: Assistenten aus der S-Klasse

Das kombiartige Heck ist beim zweiten CLA neu. Der Kofferraum fasst 505 Liter.

Auch was die Ausstattung betrifft unterscheidet sich der Shooting Brake nicht vom CLA Coupé – mit einer Ausnahme: Den Kombi wird es zum Marktstart nicht in der mittlerweile schon standesgemäßen Edition 1 geben. Dafür bleiben die Ausstattungslinien "Progressive" und "AMG-Line" gleich. Serienmäßig ist zum Beispiel – im Vergleich zur A-Klasse – das auf die breitere Spur abgestimmte ESP des CLA. Auf Wunsch gibt es eine adaptive Verstelldämpfung. Ebenfalls optional sind Komfort-Features wie die "Energizing"-Funktion. Hier werden verschiedene System wie die Klimaanlage, die Sitzfunktionen und die Innenraumbeleuchtung vernetzt. Je nach Gefühlslage des Fahrers empfiehlt ein Algorithmus verschiedene Vitalisierung- oder Entspannungsprogramme. Wird der CLA mit einer speziellen Smartwatch gekoppelt, passt das System seine Vorschläge auf das Stresslevel, die Pulsfrequenz und die Schlafqualität der letzten Nacht an.

Neue Mercedes und Smart (2019, 2020, 2021, 2022, 2023)

Bei den Assistenzsystemen bedient sich Mercedes beim normalen CLA. Hier kommen nun Systeme wie die optionale Distronic (Abstandstempomat), der aktive Nothalt-Assistent und ein aktiver Spurwechselassistent zum Einsatz. Sie machen den CLA teilautonom, was den Fahrer auf langen Strecken entlasten soll. Serienmäßig an Bord ist ein erweiterter aktiver Brems-Assistent, der Auffahrunfällen vorbeugen soll. Ebenfalls immer mit dabei: Der aktive Spurhalteassistent. Bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 200 km/h warnt er den Fahrer vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Spur und bremst im Notfall einseitig, um den Spurwechsel zu vermeiden.

Motoren: Motoren aus dem Coupé

Der CLA Shooting Brake wird mit der Top-Motorisierung vorgestellt. Als CLA 250 leistet der Motor 225 PS.

Mercedes präsentiert den CLA Shooting Brake mit dem Top-Benziner CLA 250. Der Vierzylinder leistet 225 PS, die mit 350 Nm Drehmoment auf die Straße gebracht werden. Übersetzt wird der Motor serienmäßig über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Zum Marktstart im September sollen weitere Motoren, Schaltgetriebe und ein Allradantrieb angeboten werden. AUTO BILD geht davon aus, dass das Motorenportfolio aus dem Coupé stammen wird. Dann wird der Kombi in der Basismotorisierung als CLA 180 mit 136 PS aus einem 1,3 Liter Motor an den Start gehen. Der in Kooperation mit Renault entstandene Motor wird über sechs Gänge handgeschaltet. Der gleiche Motor ist auch als 163 PS-Variante erhältlich. Dann befindet sich auf der Heckklappe der Schriftzug CLA 200. Mit 190 PS ist der Zweiliter-Motor des CLA 220 die nächst größere Motorenoption.
 
Der einzige Diesel wäre der CLA 180 d. Er hat 1,5-Liter Hubraum und trägt die interne Bezeichnung OM 608. Der Motor basiert auf dem bekannten OM 607 und soll laut Mercedes leiser sowie emissionsärmer (Euro 6d-TEMP) geworden sein. Für die Abgasnachbehandlung setzt Mercedes SCR-Kats mit AdBlue (Tankinhalt: 23,8 Liter) ein. Gleichzeitig steigt die Leistung gegenüber dem alten A 180 d (109 PS) um sieben Pferdestärken auf 116 PS. Der Selbstzünder ist an das gleiche Getrag-Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe mit Segelfunktion gekoppelt, das auch in den größeren Benzinern zu finden ist.
Wie auch beim Coupé ist eine "35er"-Variante ebenfalls denkbar. Offizielle Aussagen seitens Mercedes gibt es dazu nicht. Wenn das AMG-Modell aber kommt, wird voraussichtlich der Zweiliter-Vierzylinder aus dem A 35 unter der Haube stecken. Das würde dann 306 PS unter der Haube des CLA bedeuten.

Mercedes CLA Shooting Brake (2019): Bilder

Technische Daten: Ein Motor bestätigt, vier könnten folgen

Bisher bestätigt:
Mercedes CLA 250 Shooting Brake • Motor: Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung • Hubraum: 1991 ccm • Leistung: 165 kW (224 PS) • max. Drehmoment: 350 Nm • Getriebe: Siebengang-DCT (automatisch) • Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h • Verbrauch: 6,5 l/100 km • CO2-Emissionen: 149 g/km.
Voraussichtliche Motoren:
Benziner:
Mercedes CLA 180 Shooting Brake • Motor: Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung • Hubraum: 1332 ccm • Leistung: 100 kW (136 PS) • max. Drehmoment: 200 Nm • Getriebe: Sechsgangschaltung.
Mercedes CLA 200 Shooting Brake • Motor: Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung • Hubraum: 1332 ccm • Leistung: 120 kW (163 PS) • max. Drehmoment: 250 Nm • Getriebe: Sechsgangschaltung.
Mercedes CLA 220 Shooting Brake • Motor: Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung • Hubraum: 1991 ccm • Leistung: 140 kW (190 PS) • max. Drehmoment: 300 Nm • Getriebe: Siebengang-DCT (automatisch).
Mercedes CLA 220 4MATIC Shooting Brake • Motor: Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung • Hubraum: 1991 ccm • Leistung: 140 kW (190 PS) • max. Drehmoment: 300 Nm • Getriebe: Siebengang-DCT (automatisch) • Höchstgeschwindigkeit: 237 km/h • Beschleunigung: 7,0 s • Verbrauch: 6,5 l/100 km • CO2-Emissionen: 149 g/km • Preis: ab 39.341 Euro.
Mercedes CLA 250 4Matic Shooting Brake • Motor: Vierzylinder-Benziner mit Turboaufladung • Hubraum: 1991 ccm • Leistung: 165 kW (224 PS) • max. Drehmoment: 350 Nm • Getriebe: Siebengang-DCT (automatisch).
Diesel:
Mercedes CLA 180 d Shooting Brake • Motor: Vierzylinder-Diesel mit Turboaufladung • Hubraum: 1461 ccm • Leistung: 85 kW (116 PS) • max. Drehmoment: 260 Nm • Getriebe: Siebengang-DCT (automatisch).

Andreas Huber

Fazit

Der Shooting Brake des CLA ist alltagstauglicher als sein Coupé-Bruder. Er übernimmt die guten Eigenschaften des CLA, außen und im vorderen Innenraum, und erweitert sie mit mehr Platz bei gleichbleibender Sportlichkeit. Hinten lässt es sich entspannt sitzen, der Kofferraum ist zudem ausreichend groß. Wer auf ein Stufenheck verzichten kann, darf ohne Bauchschmerzen zum Sportkombi greifen.

Stichworte:

Kombi Kompaktklasse

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