Bis Daimler sein neues Elektro-Flaggschiff Mercedes EQS präsentiert, wird wohl noch etwas dauern. Bis dahin gibt Mercedes aber schon mal einen Einblick in den Innenraum der elektrischen S-Klasse. Neben dem monströsen MBUX-Hyperscreen soll der EQS mit einem großzügigen Raumgefühl überzeugen können. AUTO BILD erklärt den Innenraum des Mercedes EQS!
Mercedes S-Klasse im AUTO BILD-Gebrauchtwagenmarkt
Bei der neuen Elektro-S-Klasse mischt Mercedes eine Vielzahl von Designelementen, die bereits aus anderen Fahrzeugen bekannt sind. Neben der Oberklasse-typischen Eleganz der S-Klasse ziehen auch die kupferfarbenen Akzente des EQC ins Armaturenbrett ein. Die Lüftungsdüsen erstrecken sich beinahe über die gesamte Breite des EQS und sind als sehr schmaler Schlitz ausgeführt. Das Lenkrad stammt eins zu eins aus dem klassischen Mercedes-Flaggschiff und verzichtet vollständig auf Multifunktionstasten, dafür wird alles per Touch gesteuert. Dahinter befindet sich der optionale MBUX-Hyperscreen.
Mercedes EQS
Der MBUX-Hyperscreen ist optional. In der Serie gibt es zwei einzelne Bildschirme.

Künstliche Intelligenz im Mercedes EQS

Das Konvolut aus drei Bildschirmen (ein LCD-Kombiinstrument mit 12,3 Zoll und zwei OLED-Touchscreens in 17,7 bzw. 12,3 Zoll) soll nicht nur optisch etwas hermachen. Dank künstlicher Intelligenz zeigt es den Insassen immer die Inhalte an, die gerade gebraucht werden. Die gesamte Glasfläche (1,41 Meter breit) wirkt wie aus einem Guss. Anders als bei der S-Klasse befinden sich Lautstärkeregelung und Fingerabdrucksensor nicht unterhalb der Bildschirme, sondern in einer eigenen Bedieninsel auf der Mittelkonsole. In der Basisversion soll das Cockpit der konventionellen S-Klasse den EQS schmücken. Das bedeutet ein 12,3-Zoll-Kombiinstrument und ein 12,8-Zoll-Touchscreen in der Mitte des Fahrzeugs. (Hier geht's zum Connectivity-Check Mercedes S-Klasse)
Mercedes EQS
Im Fond sollte der Platz dank 5,21 Meter Länge ordentlich bemessen sein. Hier erinnert vieles an die S-Klasse.

Fahrzeuglänge lässt großzügigen EQS-Innenraum vermuten

Der neue Mercedes EQS soll ganze 5,21 Meter lang sein und baut auf der neuen EVA-Plattform auf. Das hört sich nach entspanntem Reisen im Mercedes an. Kunden haben die Wahl zwischen zwei Sitzvarianten: Neben einem Lounge-Gestühl kann auch ein Sportsitz geordert werden. Ein HEPA-Filter soll äußere Einflüsse wie Pollen, Feinstaub und einen Großteil unangenehmer Gerüche aus dem Innenraum des EQS fernhalten. Für eine angenehme Geruchsumgebung sorgt zusätzlich die aktive Beduftung im Mercedes.
Mercedes EQS
Ambientelicht spielt auch beim EQS eine wichtige Rolle. Zudem wird das Klangerlebnis aktiv beeinflusst.

Unterschiedliche Klangwelten im Mercedes EQS

Bei einem Elektroauto ist der Klang eine besondere Herausforderung. Wo bei einem klassischen Verbrenner im Hintergrund immer der Motor zu hören ist, dominieren im E-Auto Wind- und Abrollgeräusche. Mithilfe unterschiedlicher Klangwelten will Mercedes das ändern.
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Drei Soundprofile ("Silver Waves", "Vivid Flux" und "Roaring Pulse") stehen zur Verfügung. Das Soundsystem verändert nicht nur das Klangerlebnis während der Fahrt. Schon wenn man seinem EQS zu Fuß näherkommt, spielt das Auto zur Begrüßung Klänge ab.

Fazit

Das Innenraumkonzept des Mercedes EQS ist ein ganz klares Bekenntnis zur digitalen Transformation und lenkt die Sinne auf neue Bedienelemente. Wie sich das im Serienfahrzeug anfühlt, bleibt abzuwarten.