Mercedes GLB (2018): Preis, Technik, Erlkönig

Mercedes GLB (2018): Preis, Technik, Erlkönig

Mercedes GLB (2018): Preis, Technik, Erlkönig

So kommt der Mercedes GLB

Mit dem GLB schickt Mercedes ein Lifestyle-SUV auf die Straße, das sich größenmäßig zwischen dem GLA und GLC einordnet. Eine E-Version ist denkbar!
Die Mercedes-Designer haben sich beim GLB von den größeren SUV-Modellen der Marke inspirieren lassen. Größenmäßig schließt er die Lücke zwischen dem GLA und dem GLC. Vor allem der Radstand wird deutlich länger als der des GLA. 2019 startet der intern X 247 getaufte Mercedes GLB. Unter dem wuchtigen Aufbau verbirgt sich allerdings die MFA2-Plattform der neuen A-Klasse mitsamt Verstelldämpfern, Allrad, Ganzjahresreifen, Unterfahrschutz und geringfügig höher gesetzter Aufhängung. In Verbindung mit dem hohen Dach und der steilen Heckklappe ist im knapp 4,60 Meter langen GLB genug Platz für eine falt- oder herausnehmbare dritte Sitzreihe, als Fünfsitzer entsteht der größte Kofferraum des Segments. In Sachen Bedienkonzept orientiert sich der GLB an der neuen A-Klasse inklusive des neuen MBUX-Infotainmentsystems.

Mercedes MBUX Infotainmentsystem (2018)

Der GLB setzt auf Zukunfts-Technik

Große Räder und das optionale Offroad-Paket mit Schlechtwege-Fahrwerk taugen für kleine Ausflüge in leichtes bis mittelschweres Gelände, zum echten Offroader fehlt es aber an Bodenfreiheit und Sperrdifferenzialen, ganz abgesehen von den zu kleinen Böschungs- und Rampenwinkeln. Allrad kostet außerdem meist extra. Deutlich besser schlägt sich der GLB auf der Straße: Die zweite Generation der Frontantriebsarchitektur ist von den Abmessungen her flexibler, dazu leichter, steifer und bestens gerüstet für zukunftsträchtige Technologien. Dazu gehören weitere Schritte in Richtung autonomes Fahren, das Doppelkupplungsgetriebe mit neun Gängen oder eine neue Hinterachskonstruktion.

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Mercedes Roadmap 2018/2019
Unter der Haube bleibt es bei quer eingebauten Vierzylindern mit 1,6 und 2,0 Liter Hubraum. Besonders stolz sind die Schwaben auf die drehmomentoptimierten Diesel, die natürlich die strenge Euro-6d-Abgasnorm erfüllen. Mit maximal 224 PS wächst die Leistung allerdings nicht in den Himmel. Die Benziner stehen mit 190 bis 252 PS besser im Futter.

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GLB kommt auch als E-Auto

Die Erlkönigbilder lassen wenig Schlüsse auf das endgültige Design zu.

Geplant ist auch ein Plug-in-Hybrid sowie ein reines E-Modell (H 243). Der Verbund aus 2,0-Liter-Vierzylinder und 50 kW starkem E-Motor treibt dabei die Vorderachse an. Mehr Power hat die von ZF zugelieferte elektrifizierte Hinterachse, die mit ihrer 35-kWh-Batterie und dem 136-PS-Motor mächtig anschiebt. Der so realisierte alternative Allradantrieb funktioniert als Anfahrhilfe und steuert das Torque Vectoring. Die elektrische Reichweite beträgt rund 100 Kilometer, später sind angeblich sogar 150 Kilometer drin. Im voll elektrifizierten Kompakt-SUV liegt die 600 Kilo schwere und mindestens 60 kWh starke Batterie tief unten zwischen den Achsen. Für die schwächste Version, die 150 kW leisten dürfte, ist eine Reichweite von 400 km angesagt. Wie viel Mercedes für die E-Version verlangen wird, ist noch völlig offen. Die Basisversion des GLB könnte zwischen 33.000 Euro und 35.000 Euro kosten.

Autoren: Georg Kacher, Stefan Voswinkel, Michael Gebhardt, Elias Holdenried

Stichworte:

SUV Kompakt-SUV

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