Mit dem Space Star tritt Mitsubishi im hart umkämpften Kleinwagen-Segment an. Der quirlige Japaner setzt vor allem mit seinem Einstiegspreis Akzente und vermeidet Experimente. Eine Motorisierung, zwei Getriebeoptionen und fünf unterschiedliche Ausstattungspakete, in denen nicht frei konfiguriert werden kann, stehen zur Auswahl. Lesen Sie alles, was zum Mitsubishi Space Star wichtig ist.

Preise: Space Star teils für unter 10.000 Euro erhältlich

Mit einem Basislistenpreis von 11.490 Euro liegt der Space Star im Normalfall etwas über dem Dacia Sandero. Je nach aktueller Rabattsituation bei Mitsubishi kann der Kleinwagen aber auch deutlich unter seinem Konkurrenten aus Rumänien liegen und mutiert damit zum günstigsten Neuwagen in Deutschland. Je nach Ausstattung ist es aber vorbei mit dem Modell für Sparfüchse. Das Top-Modell lässt sich Mitsubishi mit mindestens 16.290 Euro ordentlich bezahlen. Wer aber mit den unteren Modellen zurechtkommt, der findet mit dem kleinen Japaner einen bezahlbaren Kleinwagen.

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Mitsubishi Space Star

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Optik: Sportliche Details für den Space Star

Der Space Star trägt seit seinem Facelift 2020 endlich das aktuelle Markengesicht von Mitsubishi, das bedeutet vor allem, dass der Kühlergrill deutlich wächst und mit den Lufteinlässen der Schürze verschmilzt. Optisch nimmt dieses Ensemble fast die gesamte Front ein und ist links und rechts von metallenen Zierelementen eingefasst. Zwei rote Streifen verlaufen horizontal auf Höhe des Markenlogos und verleihen dem Auto einen sportlicheren Look.
Mitsubishi Space Star
Ein angedeuteter Diffusor und optionale LED-Rückleuchten lassen den Space Star sportlicher wirken.
Die zum Facelift neugestalteten Schweinwerfer sind nun nicht mehr durch einen Blechstreifen getrennt, sondern scheinen in den Kühlergrill überzugehen. Dafür hat Mitsubishi beim Space Star Facelift die Nebelscheinwerfer eine Ebene höher gesetzt, sodass sie jetzt in schwarzen, viereckigen Einfassungen mit sportlichen Streifen über der Schürze positioniert sind. Am Heck veränderte sich weniger, die neue Heckschürze mit angedeutetem Diffusor verleiht dem Auto aber einen sportlicheren Auftritt.

Innenraum: Space Star ist ein Pragmatiker mit Apple CarPlay

Der Innenraum des Space Star ist aufgeräumt und zweckmäßig. In der Basis kommt der Kleinwagen noch ohne Multifunktionslenkrad aus, in höheren Ausstattungen ändert sich das. Die Sitze sind mit Stoff bezogen, nur im Top-Modell ist ein Mix aus Kunstleder und Stoff erhältlich. Zum Facelift wurde der Space Star beim Infotainment aufwertet. Sogar Apple CarPlay und Android Auto gibt es seitdem für das Sparmodell, das Einstiegsmodell muss aber weiterhin ohne Radio auskommen und verfügt lediglich über zwei Lautsprecher. Der Space Star hat Platz für bis zu fünf Personen, die Rückbank ist serienmäßig mit Isofix-Halterungen zur Befestigung von Kindersitzen ausgestattet. Dafür gibt es beim günstigen Einstieg weder eine Klimaanlage, noch Zentralverriegelung.
Mitsubishi Space Star
Das Cockpit des Space Star ist zweckmäßig. Apple CarPlay gibts optional.

Sicherheit und Assistenten: Sechs Airbags für den Space Star

Ein günstiger Basispreis bedeutet keineswegs, auf Sicherheit verzichten zu müssen. Der Japaner ist serienmäßig mit sechs Airbags ausgestattet. Zusammen mit anderen Sicherheitsfunktionen hat das im Euro NCAP Crashtest für vier von fünf Sternen gereicht, wobei bislang nur das 2013er-Modell getestet worden ist und keines der beiden Facelifts. Neben der Airbags kommen beim Space Star serienmäßig Gurtstraffer mit Gurtkraftbegrenzung und ESP zum Einsatz.

Ausstattungen: Fünf Linien und keine Einzeloptionen

Mit insgesamt fünf Ausstattungen bietet Mitsubishi seinen Space Star an. Abseits dieser fünf Linien gibt es keine Konfigurationsmöglichkeit, wer mehr Features möchte, muss zur höheren Linie greifen. Die verschiedenen Optionen im Überblick mit Ausstattungshighlights, jede höhere Stufe baut dabei auf der vorherigen auf:
● Basis: Sechs Airbags, Berganfahrhilfe, Lichtsensor, elektr. Außenspiegel.
● Select: Zentralverriegelung, Klimaanlage, vier Lautsprecher, Bluetooth-Radio.
● Plus: LED-Rückleuchten, Start-Stopp-Automatik.
● Select+: Rückfahrkamera, Privacy-Verglasung im Fond, Leder-Multifunktionslenkrad, Tempomat, elektr. Fensterheber hinten, Android Auto und Apple CarPlay, Sitzheizung vorne, 15 Zoll Alufelgen.
● Top: Spurhalteassistent, Nebelscheinwerfer, LED-Scheinwerfer, Keyless-Go, Klimaautomatik, Sitze in Stoff-Kunstleder-Kombination.

Motor/Antrieb: Mitsubishi setzt auf 71 PS im Kleinwagen

Für den Mitsubishi Space Star steht nur eine Motorisierung mit zwei Getriebeoptionen zur Auswahl. Der 1,2 Liter Dreizylinder-Benziner verzichtet auf einen Turbolader und leistet immer 71 PS. In der Basis werden fünf Gänge manuell sortiert, optional ist in CVT-Automatikgetriebe erhältlich. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 167 km/h (163 km/h mit CVT), den Sprint auf 100 km/h meistert der handgeschaltete Space Star in 14,1 Sekunden, mit CVT-Getriebe in 15,8 Sekunden. Der Spritverbrauch wird kombiniert beim CVT-Modell mit 4,6 l/100 km angegeben, der Handschalter braucht mit 4,7 l/100 km etwas mehr.