Schnell und konstant: Marc Marquez prÀsentierte sich in Sepang in Bestform

MotoGP 2014

Schnell und konstant: Marquez dominiert Sepang-Test

Mit einer Rekordrunde dominiert Marc Marquez auch den letzten Tag des MotoGP-Tests in Sepang - Starke Leistung auch bei der Rennsimulation
Nach den ersten drei Testtagen der MotoGP-Saison 2014 geht Weltmeister Marc Marquez als haushoher Favorit in die weitere Saisonvorbereitung. Der Spanier sicherte sich auch am Donnerstag in Sepang die Bestzeit und unterbot mit 1:59,533 Minuten den bestehenden Rundenrekord von Casey Stoner. Sein Vorsprung auf Valentino Rossi betrug 0,194 Sekunden. "Wir haben uns heute darauf konzentriert, einiges an der Elektronik auszuprobieren und haben außerdem eine Rennsimulation durchgefĂŒhrt", fasst der 20-JĂ€hrige die Aufgaben des dritten Testtags zusammen.
"Die Rennsimulation war recht gut, das ist das Wichtigste. Wir haben viele Informationen fĂŒr den zweiten Test gesammelt. Wir mĂŒssen weiter daran arbeiten, uns zu verbessern", sagt Marquez. Die letzte Aussage klingt aus Sicht der Konkurrenz fast schon wie eine Drohung, aber trotz seiner Dominanz beim Sepang-Test ist der Weltmeister mit seiner neuen Honda RC213V noch nicht restlos zufrieden.
"WĂ€hrend einer Rennsimulation erkennt man verschiedene Probleme. Wir mĂŒssen uns am Kurvenausgang noch steigern, da bin ich noch nicht hundertprozentig glĂŒcklich. Auch in der Mitte der Kurve hatten wir noch einige Probleme", so Marquez. "Beim zweiten Test werden wir uns darauf konzentrieren, dies zu verbessern." Vom 26. bis 28. Februar 2014 testet die MotoGP erneut in Sepang.
Die Rennsimulation war auch ein erster HĂ€rtetest fĂŒr die neuen Bridgestone-Reifen. Diesen haben sie - zumindest aus Sicht von Marquez - bestanden. "Sie funktionieren recht gut, ich mag sie. Sie sind Ă€hnlich wie die anderen, aber jetzt kann man auch den harten verwenden. Der Grip ist recht gut, und wĂ€hrend der Rennsimulation war er sehr konstant." Auch mit dem reduzierten Benzinlimit von 20 Litern fĂŒrs Rennen hatte Marquez heute keine Probleme. "Auf einigen Strecken könnte das aber der Fall sein. Das Motorrad ist etwas aggressiver", beschreibt er die Unterschiede im Fahrverhalten, "aber es stört mich nicht sehr."
Im Vergleich zum vergangenen Jahr, als er als Rookie nach Sepang kam, konnte Marquez in diesem Jahr den Test deutlich mehr genießen." Als ich vor einem Jahr auf die Strecke ging, war ich in jeder Kurve am Limit. Nun fĂŒhle ich mich wohler auf dem Motorrad. Im vergangenen Jahr war ich zwar auch schnell, aber nicht konstant."
Allerdings erwartet der 20-JĂ€hrige, dass das Unternehmen Titelverteidigung kein Spaziergang werden wird. "NatĂŒrlich werde ich mehr unter Druck stehen. Wenn ich in diesem Jahr Vierter, FĂŒnfter oder Sechster werden, wĂ€re das eine Katastrophe. Im vergangenen Jahr war mein Vorteil, dass jedes Resultat okay war", so Marquez, der dem jedoch auch etwas Gutes abgewinnen kann. "Das ist fĂŒr mich aber positiv, denn unter Druck arbeite ich normalerweise recht gut."
Fotoquelle: Honda

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