Marco Melandri hat sich gut überlegt, ob er in die MotoGP zurückkehren sollte

MotoGP 2014

MotoGP-Comeback: Melandri brauchte viel Bedenkzeit

Aprilia-Boss Romano Albesiano erklärt, wieso Melandri mit einem Verbleib in der Superbike-WM liebäugelte und warum die Entscheidung aus Markensicht richtig ist
Es ist eine italienische Traumehe, aber der Weg dorthin war steinig: Marco Melandri musste über seine Entscheidung, die Superbike-WM nach vier Jahren zugunsten einer Rückkehr mit Aprilia in die MotoGP zu verlassen, mächtig grübeln. Romano Albesiano bringt dafür im Gespräch mit 'MCN' Verständnis auf: "Uns muss klar sein, dass Marco eine gewaltige Entscheidung getroffen hat, als er von der MotoGP zu den Superbikes wechselte", erinnert der Aprilia-Boss an den Winter 2010/2011.
Dem Italiener ist klar, dass es für Melandri eine Rolle rückwärts zu vollführen galt: "Dann haben wir ihm das Gegenteil vorgeschlagen und so eine Veränderung ist für einen Piloten nie einfach." An der Seite des Spaniers Alvaro Bautista gilt es für Melandri, sich unter Teamchef Fausto Gresini neu zu beweisen. Schließlich datiert sein jüngster Rennsieg in der Königsklasse aus dem Jahre 2006.
Dabei gab es für den 32-Jährigen eine Alternative: "Er musste darüber nachdenken und wir haben ihm die zwei Möglichkeiten gegeben, in die MotoGP zu gehen oder bei den Superbikes zu bleiben", erinnert sich Albesiano und zeigt sich zufrieden mit dem Resultat. Grund ist, dass Aprilia in der MotoGP glänzen will: "Am Ende waren wir damit erfolgreich, ihn zu überzeugen. Der springende Punkt ist, dass wir die bestmöglichen Resultate in der Königsklasse wollen", so Albesiano.
Fotoquelle: Aprilia Racing

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