Saisonstart: wichtige Tipps rund ums Motorrad

Motorrad-Pflege: Tipps und Ersatzteile

So wird das Bike fit für die Saison

Jetzt machen Motorradfahrer ihr Bike fit für die Saison. Wie pflege ich mein Motorrad richtig? Was kann ich selber reparieren? Welche Reifen sind die richtigen? AUTO BILD gibt Antworten.
Mit Herannahen des Frühlingswetters zieht es die Biker auf die Straße. Doch vor dem Vergnügen am Kurvenscheitelpunkt steht die Pflege des Motorrades! Nach Monaten im Winterschlaf will das heiße Bike behutsam geweckt werden: Ist die Batterie geladen? Wie steht es um Reifendruck und um Profil? Müssen gegebenenfalls Reparaturen am Motorrad durchgeführt werden? AUTO BILD sagt, was Sie am Motorrad selber machen können und worauf Sie bei der Wartung achten sollten.
Pflegetipps für Einsteiger
➤ So hält die Motoradbatterie möglichst lange
Öl, Kühlung und Bremsen
➤ Infos zu Motorradreifen 
Motorradreparatur: Was nun?
Motorradwerkstatt/Motorradhändler finden
➤ Motorrad kaufen und verkaufen

Pflegetricks für jeden Motorradfahrer

Sind die Scheinwerfer in Ordnung? Diese Frage kann jeder selbst beantworten.

Elektronik im Bike ist längst Standard. Dennoch lässt sich vieles auch ohne Fachwerkstatt regeln. Speziell vor Saisonstart ist eine kleine Wartung aus eigener Hand wichtig. So bedarf die Spritversorgung spezieller Aufmerksamkeit. Denn die Ansaugstutzen aus Gummi altern. Kleine Risse deuten auf sprödes Material hin. Die Schläuche sollten penibel abgesucht und nötigenfalls getauscht werden.
Der Luftfilter ist fast immer unter der Sitzbank versteckt, sein regelmäßiger Austausch kostet nicht die Welt. Tipp: Dabei gleich den Kasten säubern. Die Kette wird am besten mit Spezialspray aus dem Fachhandel gefettet. Vor der ersten Fahrt der Saison unbedingt auf Spiel in Radlagern und Schwingenlager achten! Dazu am besten leicht am aufgebockten Rad rütteln.

Alle Infos zum Motorradführerschein

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Motorradbatterie: Hilfe für den Akku

Ideal für den Winter: So ein Erhaltungslader pflegt die Motorrad-Batterie während der Einsatzpause.

Die Batterie ist beim Motorrad meist eher schwach dimensioniert. Daher leidet sie während der Saison – und im Winterschlaf erst recht. In der ungenutzten Zeit hält ein Erhaltungslader den Akku am Leben. Muss die Motorradbatterie doch ersetzt werden, stellt sich die Frage nach Gel, Säure oder Lithium. Das korrekte Modell hängt vom Motorrad ab. Die Säure-Batterie gilt als preiswerter, braucht aber mehr Wartung. Beim Befüllen muss man vorsichtig sein. Die enthaltene Schwefelsäure ist stark ätzend! Eine Gel-Batterie ist nahezu wartungsfrei, setzt aber eine intakte Elektrik des Motorrads voraus. Soll das Bike bei niedrigen Temperaturen auf die Straße, empfiehlt sich gegebenenfalls eine AGM-Batterie. Sie gilt als kältestabil. Der Vorteil einer Lithium-Batterie schließlich liegt in ihrem geringen Gewicht bei extrem hohem Startstrom.

Betriebsflüssigkeiten: Das sollte beim Check beachtet werden

Hinter dem Schalthebel ist das runde Sichtfenster des Ducati-Motors zum Ölstand-Prüfen.

Vor dem Start in die Saison lohnt sich ein Blick auf Ölstand, Brems- und Kühlflüssigkeit. Viele Motorräder mit Nasssumpfschmierung haben ein Sichtfenser am Motor, mit dessen Hilfe sich der Ölstand prüfen lässt. Wichtig: Vor dem Check ist de Maschine kurz warmzufahren, und dann aufzustellen. Sonst sagt der angezeigte Ölstand nichts aus. Muss Öl nachgefüllt oder getauscht werden, geht der nächste Blick in die Betriebsanleitung. Dort führt der Hersteller die fürs Modell freigegebenen Öle auf. Wer sein Motorrad besonders dynamisch bewegt, kann sich im Fachhandel zu Ölen für den speziellen Einsatz beraten lassen. Der Stand der Bremsflüssigkeit wird ganz ähnlich überprüft. Hier findet sich der Vorratsbehälter meist am Lenker und hat ebenfalls ein Sichtfenster mit Markierungen. Nachfüllen muss sein! Nur wenn genug Bremsflüssigkeit vorhanden ist, kann dünner werdende Bremsbeläge gegen die Scheiben drücken. Schließlich empfiehlt es sich, alle zwei Jahre das Kühlmittel zu tauschen und das System dabei zu reinigen.
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Motorradreifen: Was muss ich wissen?

Solche grobstollige Reifen unterliegen ab 2018 der neuen Winterreifen-Regelung.

Die Reifen stellen die beim Bremsen lebenswichtige Verbindung zur Fahrbahn her und sollten daher regelmäßig gecheckt werden. Mit den Augen und den Fingerkuppen lässt sich schnell klären, ob die Motorradreifen Schäden aufweisen oder ob sie stark oder ungleich abgefahren sind. Der Profiltiefenmesser aus dem Auto weiß, ob die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vorhanden ist. Wo genau er anzusetzen ist, zeigen Indikatoren auf der Lauffläche der Reifen. Den korrekten Reifendruck entnehmen Sie der Betriebsanleitung des Motorrads, den Papieren der Reifen oder den im Netz zugänglichen Tabellen mit technischen Daten. Vorsicht bei der ersten Fahrt nach dem Winter! Die Reifen verlieren während der freien Zeit an Druck. In diesem Zustand sollte man nie voll beschleunigen! Ob die Anschaffung eines Montiergeräts für die Reifen lohnt, hängt vom Geschmack ab. Es werden zwar Geräte für kleines Geld angeboten. Die Reifenmontage braucht aber vor allem Erfahrung. Wichtig für Enduro- und Scrambler-Besitzer: Die bisher gültige Winterreifen-Regelung ist ausgelaufen! Grobstollige Reifen mit DOT 2018 dürfen nur dann gefahren werden, wenn der Speedindex von Maschine und Reifen übereinstimmt. Reifen mit der alten M+S-Kennung können bis 2024 genutzt werden, wenn sie eine DOT-Nummer aus dem Jahr 2017 besitzen.

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Motorradreparatur: Das geht selbst, das nicht

Große Umbauprojekte sollten möglichst mit einem Sachverständigen besprochen werden.

Inwieweit Sie Ihr Motorrad in Eigenregie reparieren können, hängt vom Können ab. Als Faustregel gilt: Zündkerzen wechselt auch der Laie ohne Problem. Wer das Lenkkopflager reparieren will, sollte aber wissen, was er (oder sie) tut. Die passenden Motorradteile führt der Fachhandel. Dazu zählen neben Motorrad-Werkstätten und -Händlern Ausstatter wie Polo und Louis. Ein gute Adresse für Teile sind aber auch Spezialisten wie das Hamburger Unternehmen Matthies. Steht der Sinn nach einem Umbau des Zweirad-Lieblings, ist der Einbau von Teilen mit vorhandener Betriebserlaubnis (ABE) sinnvoll. Bei größeren Projekten kann sich die Rücksprache mit einem Sachverständigen oder Gutachter lohnen.

Die passende Motorradwerkstatt/der richtige Händler

Wer Motorrad fährt oder fahren will, sucht früher oder später einen Händler oder eine Werkstatt. Ob es um einen Vertragshändler oder einen Kiesplatz mit Gebrauchtmaschinen geht, einen vom Hersteller lizensierten Reparatur-Stützpunkt oder eine Selbsthilfewerkstatt, ist dabei nachrangig. Das Internet weiß sicher Rat. Wer bereits über Kontakte in die Motorrad-Szene verfügt, kann sich dort umhören. In Selbsthilfewerkstätten können Hebebühnen für eigene Arbeiten gemietet werden.

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Motorrad kaufen und verkaufen

Beim Kauf beziehungsweise Verkauf eines Motorrads gelten die Regeln, die auch beim Autokauf zu beachten sind. Vor allem, wenn es um ein gebrauchtes Fahrzeug geht. Für Verkäufer lohnt es sich, das Bike vor dem Inserieren aufzuarbeiten. Deshalb sollten Sie sich als Käufer von frisch poliertem Lack nicht blenden lassen. Die Papiere, HU-Berichte und Rechnungen vorzuhalten beziehungsweise zu checken, ist Standard. Das Gleiche gilt für eine ausführliche Probefahrt und den Abschluss eines Kaufvertrags inklusive aller rechtlicher Absicherungen. Das Gutachten eines Experten empfiehlt sich! Fehlt so ein Kenner in Familie oder Freundeskreis, stehen TÜV, DEKRA und Co mit Rat und Tat zur Seite:

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Autoren: , Bernd Volkens

Stichworte:

Motorrad

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