Concept 2020 von ZF

Neue Technologien von ZF

Plug-in-Hybride werden immer elektrischer

IAA-Neuheit ZF EVplus: Die nächste Generation der Plug-in-Hybride verdoppelt ihre elektrische Reichweite auf mehr als 100 km. Der Verbrennungsmotor wird zum Backup.
Evolutionen ziehen sich in der Natur über viele Generationen, wenn nicht über Jahrtausende. Läge man das gleiche Tempo bei technischen Entwicklungen zugrunde, wäre der Begriff Fortschritt vermutlich noch nicht einmal erfunden. Und der Verbrennungsmotor wäre immer noch der Inbegriff der zukunftsweisenden Technologien.

Bis 2030 werden noch 70 Prozent einen Verbrenner haben

Auf absehbare Zeit wird uns diese Technik zwar nicht verlassen: Im Jahr 2030 werden nach Einschätzung von ZF noch mindestens 70 Prozent aller Neuwagen einen Verbrennungsmotor an Bord haben. Aber die Bedeutung rein konventionell angetriebener Fahrzeuge ist unübersehbar rückläufig – dank immer reichweitenstärkerer Elektroantriebe. Und immer besserer Elektrifizierungsmöglichkeiten. Bestes Beispiel sind die Plug-in-Hybride, kurz PHEV.

Aktuelle PHEV können bis zu 50 km rein elektrisch fahren

Diese Antriebszwitter – konventionell und elektrisch per Ladestrom – können die CO2-Emissionen von Verbrennungsfahrzeugen deutlich senken. Bislang ist die Batteriekapazität üblicherweise so ausgelegt, dass der Fahrer rein elektrisch bis zu 50 Kilometer weit fahren kann. Lädt er seinen PHEV anschließend am Haushaltsnetz oder an einer Ladesäule wieder auf, fährt er praktisch ein Elektroauto – was bei den üblicherweise im Alltag zurückgelegten Strecken in den allermeisten Fällen auch problemlos möglich ist.

Platzsparend im Getriebegehäuse installiert

Smarte Elektrifizierung: ZF setzt bei Hybridgetrieben auf ein Baukastensystem. Es ermöglicht 48-Volt-Mildhybride und Plug-in-Hybride mit elektrischen Leistungen von derzeit bis zu 100 Kilowatt.

©ZF

ZF trägt mit seinen aktuellen Stufenautomat- und Doppelkupplungsgetrieben maßgeblich zum Erfolg dieser extern aufladbaren Fahrzeuge bei. Die Plug-in-Hybridvarianten beider Getriebebauarten vereinen bis zu acht Gänge für den Verbrenner mit einer kompakten, leistungsstarken elektrischen Maschine, die platzsparend im Getriebegehäuse installiert ist. Die E-Motoren leisten bis zu 100 Kilowatt, was 136 PS entspricht. Das macht sie im E-Betrieb bis zu 140 km/h schnell. Nahezu geräuschlos und lokal emissionsfrei.

Die nächste Generation leistet bis zu 160 kW (218 PS)

ZF rechnet damit, bis zum Jahr 2023 die Produktion seiner Hybrid-Getriebe zu verzehnfachen. "Nur so lassen sich von größeren Pkw die vorgegebenen CO2-Ziele erreichen", erklärt der Vorstandsvorsitzende Wolf-Henning Scheider die steigende Nachfrage. Die nächste Generation von Plug-in-Hybridgetrieben bei ZF wird bis zu 160 Kilowatt (218 PS) leisten und über eine integrierte Leistungselektronik verfügen. Durch die hohe elektrische Leistung hat man einen vollwertigen elektrischen Antrieb. Folglich lässt sich der Verbrennungsmotor kleiner und sparsamer dimensionieren.

Bis zu 100 km gesicherte elektrische Reichweite

"Die kommende Generation der Plug-in-Hybride nennen wir EVplus", sagt ZF-Chef Scheider. Diese Bezeichnung unterstreiche die neue Bedeutung der beiden Antriebsarten: "Der Elektromotor deckt den Großteil der Fahrleistung ab, während der Verbrenner zum 'Plus' wird." Bis zu 100 Kilometer gesicherte elektrische Reichweite sind gesetzt. Vor allem aber soll die Technik weiter ausgerollt werden. "Nur wenn EVplus auch in preisgünstigere, kleine und kompakte Fahrzeugklassen einzieht, kommen die Vorzüge dieser neuen Hybridgeneration im Großteil des Straßenverkehrs zum Tragen."

ZF auf der IAA 2019 in Frankfurt

Vom elektrischen 2-Gang-Antrieb bis zum fliegenden Teppich: ZF zeigt auf der IAA neben vielen Technologien diese vier Innovationsträger.

©ZF

Weitere Lösungen für die "Next Generation Mobility" zeigt ZF auf der IAA 2019 in Frankfurt (12. bis 22. September).
Vom elektrischen 2-Gang-Antrieb bis zum fliegenden Teppich: ZF zeigt auf der IAA vier Innovationsträger. Sie stehen für die ZF Produktoffensive bei Hybrid- und Elektroantrieben, beim automatisierten Fahren, bei integrierter Sicherheit und bei innovativer Fahrwerktechnik. Mit einer Produktoffensive für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, aktive Fahrwerke, integrierte Sicherheit und das automatisierte Fahren erweitert der Technologie-Konzern sein Produktportfolio um weitere attraktive Lösungen für die Mobilität von morgen. Und übermorgen. Wolf-Henning Scheider: "Unser Ziel ist eine saubere und sichere Mobilität – für jeden, jederzeit und überall. Automatisiert, komfortabel und bezahlbar."

Für mehr #MobilityLifeBalance

Aus diesem Grund hat ZF unlängst auch die Initiative #MobilityLifeBalance gestartet: Sie zeigt faktenreich auf, wie die heutige Verkehrsrealität im Vergleich mit den Mobilitätsvorstellungen von Verbrauchern aus der Balance geraten ist. Und wie Lösungen von ZF dazu beitragen können, wieder ein Gleichgewicht herzustellen. Mehr Informationen dazu unter www.mobilitylifebalance.com und unter dem Hashtag #MobilityLifeBalance in den sozialen Medien.
Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Fotos: ZF

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