BMW 323i (E21, 1978)

Oldtimer-Preise: Entwicklung zwischen 2016 und 2019, Klassiker kaufen

Diese zehn Oldies gewannen an Wert, drei weitere wurden günstiger

Welche Oldtimer steigerten zuletzt ihren Wert, welche BMW gehören dazu? Und welche Traum-Benze wurden günstiger? Das hat der Branchenverband VDA errechnet.
Viele Oldtimer-Besitzer achten genau auf den Wert ihres Autos. Daher rechnet der Verband der Automobilindustrie (VDA) seit 1999 den Deutschen Oldtimer-Index (DOX) aus. Der zeigt die Trends in der Wertentwicklung von Klassikern auf. 88 repräsentative Fahrzeuge werden ausgewählt und von Classic Analytics abhängig von ihren Zulassungszahlen gewichtet. Exotische oder aufgrund ihrer einzigartigen Geschichte teure Fahrzeuge tauchen nicht auf. Nach enormen Wertsteigerungen in den vergangenen zehn Jahren hatte sich der Markt jüngst beruhigt, 2019 stiegen die Oldtimerpreise aber wieder leicht an. In der aktuellen Statistik wurde die Entwicklung der Oldie-Preise zwischen 2016 und 2019 berücksichtigt.
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Neun von zehn Wert-Gewinnern sind Autos deutscher Hersteller

Vor dem Hintergrund einer ingesamt langsamen Preisentwicklung legten einige Oldtimer in den letzten Jahren bemerkenswert an Wert zu. An der Spitze der Wert-Gewinner liegen drei BMW-Modelle. Nummer eins ist die BMW 3er-Baureihe E 21, die zwischen 2016 und 2019 um satte 61 Prozent teurer wurde. In Preisen ausgedrückt bedeutet das, dass der BMW 2016 durchschnittlich 8500 Euro und 2019 zirka 13.700 Euro kostete. 

Der Wartburg 353 hat 31 Prozent an Wert gewonnen. 2016 kostete er 4200 Euro, 2019 5500 Euro.

©Harald Almonat

Sein Markenbruder aus der BMW CS-Reihe gewann im selben Zeitraum um 57 Prozent an Wert. Während 2016 noch rund 43.000 Euro für ein CS-Coupé angelegt werden mussten, waren es im vergangenen Jahr bereits 67.500 Euro. Auch die BMW-Baureihe 02 verzeichnete in den drei betrachteten Jahren einen ordentlichen Wertzuwachs. 2016 kostete ein Nullzwo noch rund 16.900 Euro, drei Jahre später waren es 25.000 Euro. Das macht einen Wertzuwachs von 48 Prozent! Am anderen Ende der Top Ten der Wertgewinner findet sich der AWZ Trabant. Der Sprung von 2900 Euro auf 3600 Euro macht immerhin einen Zuwachs von 24 Prozent aus. Auch das ist ein ordentlicher Sprung. Neun von zehn Wertgewinnern sind Modelle deutscher Hersteller. Lediglich Platz neun konnte sich ein Italiener sichern: Der Alfa Romeo GT/GTV/Junior verzeichnete einen Wertzuwachs von 25 Prozent. 2016 kostete er noch 30.400 Euro, 2019 waren es 38.000 Euro

Zwei Traum-Benze wurden günstiger

Die Pagode büßte im Schnitt gut zehn Prozent an Wert ein. Sie fiel laut VDA von 96.000 Euro auf 86.000 Euro.

©Dieter Rebmann / AUTO BILD

Andere Klassiker büßten im selben Zeitraum an Wert ein. Was Investoren ärgern dürfte, die ihren Klassiker als Wertanlage betrachten, könnte manchen Interessenten freuen. Denn die drei Autos mit dem größten Wertverlust sind echte Traumwagen. Auf Platz drei der Verlierer liegt die Pagode von Mercedes (W 113). 2016 notierte der Zweisitzer im Oldtimer-Index noch mit 96.000 Euro, 2019 waren es mit 86.000 Euro gut zehn Prozent weniger. Auch der Mercedes 190 SL ließ Federn. 2016 wurde der Daimler noch mit 127.000 Euro taxiert, drei Jahre später waren es mit 100.000 Euro 21 Prozent weniger. Den meisten Wert verlor jedoch der Ferrari 328. Der heiße Italiener rutschte von 100.000 Euro um 26 Prozent auf 74.000 Euro ab.

Fotos: AUTO BILD

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