Bildergalerie Opel Corsa F (2019)

Bildergalerie Opel Corsa F (2019)

Opel Corsa F (2019): Test, Preis, Elektro, Motoren, Abmessungen

Alle Infos zum neuen Opel Corsa

Über 100 Kilogramm leichter dank neuer Plattform, neue Motoren und eine E-Version – der Opel Corsa wird neu aufgelegt. Alle Infos zum Kleinwagen!

Vorstellung und Preis: Der Corsa wird leichter

Opel legt den Corsa neu auf! Seit 2014 wird die bisherige Version gebaut, allerdings noch auf der alten GM-Plattform. Seit dem Wechsel von Opel zum PSA-Konzern fährt der Corsa also auf einer Art Kuckucks-Plattform innerhalb des Unternehmens. Damit ist jetzt Schluss. Der neue Corsa teilt sich die Bodengruppe mit dem Peugeot 208, bleibt äußerlich aber völlig eigenständig. Neben klassischen Verbrennungsmotoren erhält der Corsa erstmals eine reine E-Version. Der Kleinwagen ist in der fünften Generation 4,06 Meter lang und mit 1,43 m fast fünf Zentimeter niedriger als der Vorgänger. Der Opel Corsa F wird in der leichtesten Variante nur 980 Kilogramm wiegen. Damit ist der Kleinwagen 108 Kilo leichter als sein Vorgänger. Am meisten Gewicht spart die neue Leichtbaukonstruktion mit verschiedenen Stahlsorten und Verbindungsmethoden. Zusätzlich setzt Opel auf Vollaluminium-Motoren, eine optimierte Sitzstruktur und neue, leichtere Isolationsstoffe. Die Abspeck-Kur drückt nicht nur den Verbrauch, sondern steigert auch die Fahrdynamik. Gebaut wird der neue Corsa bei PSA im spanischen Saragossa, wie schon heute Crossland X und Citroën C3 Aircross. Bislang wird ein Großteil der Corsa zusammen mit dem Adam im thüringischen Eisenach gefertigt. Preislich wird der Corsa bei 13.990 Euro starten.

Design: Corsa bleibt eigenständig

Das Heck des Corsa wird dynamisch. Die Rückleuchten werden tropfenförmig.

Optisch erinnert fast nichts an die französischen Zieheltern des neuen Corsa. Der Kleinwagen erhält einen schmalen Grill mit zwei Chromstreben, die das Opel-Zeichen einfassen. Die Scheinwerfer erhalten ein zweiteiliges Tagfahrlicht, das die optionalen Matrix-LED-Scheinwerfer einbettet. Die Schürze trägt einen durchgängigen Lufteinlass, der von harten Kanten eingerahmt wird. Die Nebelscheinwerfer finden ihre Behausung in angedeuteten Lufteinlässen. Verbrenner-Modell und Elektro-Corsa erhalten eigenständige Schürzen. An der Seite ist die einzige Gemeinsamkeit zum Peugeot 208 zu sehen. Die Dachlinie der beiden Kleinwagen ist annähernd identisch. Ansonsten macht der Opel auch hier sein eigenes Ding. Die Schulterlinie ist markant hervorgehoben, im Bereich des Schwellers kommt ein kleiner Knick in den Corsa. Am Heck erhält der kleine Opel tropfenförmige Rückleuchten, die sich in das Seitenblech ziehen. Die Heckklappe geht in die Ladekante über, die Schürze erhält vertikal angedeutete Luftauslässe.

Innenraum: Opel bleibt sich treu

Innen bleibt der Corsa ganz Opel. Bis auf den Schalthebel in der Mitlekonsole erinnert nichts an Peugeot.

Beim Innenraum ist der Corsa trotz neuer Plattform ein richtiger Opel. Bis auf den Gangwahlhebel lässt auf den ersten Blick nichts auf den Plattformspender 208 schließen. Das Lenkrad behält die Opel-typische Form, die Bedienelemente auf dem Volant bleiben rund. Nur der Gangwahlhebel der Automatik ist eins zu eins aus dem Peugeot-Regal. Optional gib es für den Corsa ein Sieben-Zoll-Digitalcockpit. Beim Infotainment verfügt der Kleinwagen schon in der Basis über ein siebenZoll großen Touchscreen, optional sind bis zu zehn Zoll möglich.

Fahren im Prototyp: Corsa ist ein Spaßmacher

Bei der Ausfahrt mit einem Prototyp konnte AUTO BILD einen ersten Fahreindruck gewinnen.

AUTO BILD ist bereits einen Prototyp des nächsten Opel Corsa gefahren: Du sitzt drei Zentimeter tiefer als im Vorgänger, du fühlst dich ins Auto integriert, spürst den Kontakt zur Straße, du trittst aufs Gas, und die Achtstufen­-Automatik sortiert schnell und sauber die Fahrstufen. Der 1,2­-Liter-Drei­zylinder­-Benziner mit 130 PS katapul­tiert dich nach vorn, hat ein feines Drehmoment und schnattert dabei so herzerfrischend, dass du denkst: Der Corsa ist ja ein richtiger Spaßmacher! Der kleine Opel ist kein Fran­zose mit Blitz im Logo geworden, er ist durch und durch ein Rüsselsheimer. Das Fahrwerk ist sportlich­ straff ab­gestimmt, die Lenkung direkt. Ein Kommando und es wird gemacht, was Ansage ist! Mit anderen Worten: Der Corsa ist genauso straff und verbindlich geworden, wie wir das von einem Kleinwagen erwarten. Nur eine Bitte am Rande: Die Sechsgang­-Handschaltung präziser führen, die Schaltwege verkürzen. Dann wird der Corsa ein ganz großer.

Neue Opel (2019, 2020, 2021 und 2022)

Ausstattung: Schon in der Basis gut ausgerüstet

Der neue Corsa ist bereits in der Basis mit einigen Assistenzsystemen ausgestattet. Unter anderem findet sich ein Frontkollisionswarner, eine Fußgängererkennung und eine Verkehrszeichenerkennung bereits im Einstiegsmodell. Wer mehr Helferlein und vor allem auch Komfort-Features haben möchte, kann auch aus den Ausstattungen Edition, GS-Line und Elegance wählen. Der Corsa bietet als Edition häufig nachgefragte Extras als Paket gebündelt an, als Elegance liegt das Augenmerk deutlich auf Komfort. Das Top-Modell stellt der Corsa GS-Line dar. Hier finden sich Sportsitze, außerdem soll auch die Lenkung spontaner ansprechen und die Kennlinie des Gaspedals spitzer gestaltet sein. Die neue Ausstattungs-Philosophie soll neben dem Corsa auch in kommenden Opel-Modellen Anwendung finden.

Connectivity: Neues Infotainment für den Corsa

Bei der Konnektivität bedient sich Opel nur hinter den Fassaden im PSA-Regal. Optisch ähneln sich die Systeme kaum. Der Corsa kommt mit drei Infotainment-Optionen (Multimedia Radio, Multimedia Navi und Multimedia Navi Pro) zum Kunden. Dabei erhält bereits die erste Option mit Navigation einen sieben Zoll großen Touchscreen. Die Top-Version erhält ganze zehn Zoll. Auf Wunsch ist der neue Corsa voll vernetzt und bietet über den "Opel Connect"-Dienst Live-Navigation mit Echtzeit-Verkehrsinformationen und eine Direktanbindung zu Notruf und Pannendienst an.

Motoren: Zwei Motoren im Kleinwagen

Opel setzt bei den Benzinern auf 1,2-Liter-Motoren. Der einzige Diesel kommt als 1,5-Liter.

In der sechsten Generation erhält der Corsa ein komplett überarbeitetes Motorenportfolio spendiert. Künftig setzen die Rüsselsheimer bei allen Benzinversionen auf einen 1,2 Liter großen Dreizylinder, der wahlweise mit 75, 100 oder 130 PS erhältlich sein wird. Das Einstiegsmodell mit 75 PS wird ausschließlich mit Fünfgang-Handschaltung angeboten. Die mittlere Leistungsstufe mit 100 PS (205 Nm) gibt es wahlweise mit Sechsgang-Handschaltung oder Achtgang-Automatik. Beim Top-Benziner mit 130 PS (230 Nm) darf nicht mehr selbst geschaltet werden, hier übernimmt die Automatik serienmäßig. Zu den drei Benzinern gesellt sich auch ein 1,5 Liter großer Dieselmotor, der seine 100 PS und 250 Nm Drehmoment über eine Sechsgang-Handschaltung auf die Straße bringt.
Neben den klassischen Verbrennern gibt es den Corsa erstmals auch mit Elektro-Antrieb. Strombetrieben erhält der Kleinwagen einen 100 kW (136 PS) E-Motor, der aus dem Stand 260 Nm erzeugt. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 150 km/h begrenzt, die Akkus sollen mit einer Kapazität von 50 kWh 330 km Reichweite ermöglichen.

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