Porsche Taycan 4S (2020): Bilder

Porsche Taycan 4S (2020): Bilder

Porsche Taycan 4S (2020): Test, Preis, 0-100, Reichweite

Der Basis-Taycan reicht!

Unterhalb von Turbo und Turbo S schiebt Porsche die Basisversion Taycan 4S nach. AUTO BILD ist den Einstiegs-Elektro-Porsche schon gefahren!
Nach Turbo und Turbo S bringt Porsche mit dem Taycan 4S das neue Einstiegsmodell des elektrischen Schwaben auf den Markt. Der Taycan 4S ist mit zwei unterschiedlichen Akkus erhältlich. Mit der serienmäßigen "Performance-Batterie" stehen im Taycan 4S 79,2 kWh Kapazität zur Verfügung. Der Taycan 4S leistet maximal 530 PS und soll nach WLTP eine Reichweite von bis zu 407 Kilometern schaffen. Optional ist die Batterie der Schwestermodelle Turbo und Turbo S erhältlich: Mit 93,4 kWh Kapazität stehen 463 km auf der Reichweitenanzeige, im Overboost-Modus steigt die Leistung auf 571 PS. Das reicht in beiden Fällen für eine Beschleunigung von 0 auf 100 in vier Sekunden. Topspeed ist bei 250 km/h erreicht. Der Porsche Taycan 4S startet bei 105.607 Euro, die größere Batterie kostet 6500 Euro Aufpreis.

Leichte optische Anpassungen für den 4S

Gegen Aufpreis gibt es das volle Fahrwerksprogramm aus Taycan Turbo und Turbo S.

Optisch unterscheidet sich der 4S nur im Detail von seinen Brüdern. Beim Basismodell ist die Frontschürze immer schwarz, auch der Diffusor im Heck verliert die Wagenfarbe. Die Bremssättel sind in Kombination mit der serienmäßigen Stahlbremsanlage rot lackiert. Der Einstiegs-Taycan steht serienmäßig auf 19-Zoll-Felgen, optional sind aber alle weiteren Taycan-Felgen erhältlich. Gleiches gilt auch für die Fahrwerksoptionen. Von der aktiven Wankstabilisierung bis zur Allradlenkung ist für den 4S alles bestellbar. AUTO BILD ist den Taycan 4S schon gefahren.

Fahren: Die Basis reicht!

Der Taycan 4S kommt in typischer Porsche-Manier: Das Fahrwerk ist klasse!

Schon auf den ersten Metern wird klar: Auch der neue Basis-Taycan ist ein echter Porsche! Der 4S liegt wunderbar auf der Straße und macht bei der ersten Testfahrt in allen Fahrmodi einen souveränen Eindruck. Kein Wunder, unser Testwagen ist mit allem vollgestopft, was geht: Wankstabilisierung, Allradlenkung, alles da! So ist der bislang kleinste E-Porsche seinen deutlich potenteren Brüdern in Sachen Fahrdynamik zumindest ebenbürtig. Entspanntes Gleiten beherrscht er ebenso wie das enthusiastische Gezirkel um enge Kurven. Lediglich die serienmäßigen 19-Zoll-Felgen schmälern den Fahrspaß im Gebirge, geben dafür aber weniger Unebenheiten an die Insassen weiter. Wer sportlich fahren will, der sollte zumindest in die 20-Zöller investieren.

Mit optionalen größeren Akku leistet der 4S maximal 571 PS im Overboost.

Die E-Motoren stammen grundlegend aus den bereits bekannten Taycan-Modellen, lediglich die hintere E-Maschine wurde um 80 Millimeter gekürzt. Ansonsten nutzt der 4S die Wechselrichter aus dem Turbo, soll heißen: 300 Ampere für die Vorderachse, 600 Ampere für die Hinterachse. Die Maschinen leisten zu jeder Zeit ein brachiales Drehmoment und befördern den Taycan ordentlich nach vorne. Wer wieder zum Stillstand kommen will, der braucht sich nicht vor der Serien-Bremsanlage zu fürchten. Dank der enormen Rekuperationsleistung von bis zu 265 kW werden die Scheibenbremsen so selten benutzt, dass die optionalen Carbon-Keramik-Scheiben maximal auf der Rennstrecke vonnöten sind. Der Taycan bremst im Normalfall vollständig mit seinen E-Motoren.

Sportwagen mit eigenem Sound

Technisch basiert der 4S auf dem Turbo. Die E-Maschine im Heck wurde allerdings um 80 Millimeter gekürzt.

Speziell für den Taycan hat Porsche auch einen eigenen E-Motorensound entwickelt. Er gibt dem Fahrer ein gutes Feedback über Geschwindigkeit und Beschleunigung. Im "Sport Plus"-Modus wird der Klang noch extrovertierter. Nettes Detail: Wenn das Getriebe im Hinterwagen schaltet, klingt es im Innenraum ebenfalls nach einem Schaltvorgang, ähnlich dem eines Verbrenners. Insgesamt ist der Sound des Taycan 4S futuristisch, aber keineswegs abgedreht.
Fazit von Andreas Huber: Der Taycan 4S wird den meisten Ansprüchen gerecht, zumal die neue Basisversion knapp 50.000 Euro weniger kostet als der Turbo und ganze 80.000 Euro günstiger ist als der Turbo S. Selbst mit den Serienfelgen macht der E-Porsche richtig Spaß – allerdings muss man dann aber auch ein paar Optionen beim Fahrwerk mitbestellen.

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