Porsche Taycan: alle Infos zum neuen Basismodell

Mit der neuen Basis wird der Taycan für Dienstwagenfahrer interessant

Die Elektro-Limo Porsche Taycan gibt es jetzt auch als Basisvariante mit 408 PS. Dienstwagenfahrer fangen bei 83.520 Euro an zu rechnen.
Man wird ja wohl noch träumen dürfen! Und da müssen wir auch gleich über den Preis reden. Das neue Einstiegsmodell des Porsche Taycan, das im März 2021 zum Händler kommt, kostet 83.520 Euro (zum Angebot: Ersparnis bei carwow.de bis zu 6969 Euro). Mit kleinem 79,2-kWh-Akku, mit 408-PS-E-Motor auf der Hinterachse, mit 431 Kilometer Reichweite. Aber ohne Extras. Das sind Pi mal Daumen 23.000 Euro weniger als für den Taycan 4S, aber weil man einen Porsche ja niemals nackt bestellt und wir Ihnen unbedingt die größere 93,4-kWh-Batterie (Reichweite: 484 km, Leistung: 476 PS) ans Herz legen, gehen wir mal von sechsstellig aus, also 100.000 Euro.
E-Auto-Zubehör

Heidelberg Wallbox Home Eco 11 kW

Preis*: 499,99 Euro

Morec Typ 2 Dreiphasig EV-Ladestation 11 kW

Preis*: 569,99 Euro

EV OneStop Simple Universal Ladegerät 7,2kW

Preis*: 522,44 Euro

Morec Tragbares EV Ladekabel 3,6 kW

Preis*: 245,99 Euro

*Preise: Stand 12.01.2021
Warum Dienstwagen-Fahrer ihren Audi A6, BMW 5er oder die Mercedes E-Klasse trotzdem gegen so einen Elektro-Porsche tauschen könnten? Fragen Sie mal Olaf Scholz! Das Finanzamt will dafür nur die halbe Steuer; also Taycan fahren, Passat zahlen. Woran man den Basis-Taycan erkennt? Gar nicht. Also fast. Hinten steht "Taycan" drauf, also ohne Namenszusatz, bei den anderen klebt hier "4S", "Turbo" oder "Turbo S". Also einfach "Typbezeichnung Entfall" ankreuzen, dann merkt das keiner. Die anderen Modelle haben zwei Motoren, einen pro Achse, also immer Allrad. Der Einstieg muss mit einem Spaßmacher an der Hinterachse klarkommen. 5,4 Sekunden auf 100 km/h sind jetzt fast das Doppelte von den 2,8 des Taycan Turbo S, aber zumindest kommt dann das Frühstück nicht hoch.

Die clevere Ladeoption hat der Neue seinen Brüdern voraus

Einfach laden: "Tanken" funktioniert ohne Karte oder Handy-App an einer Plug-&-Charge-Säule.

©Porsche AG

Und der Neue kann, was die 20.000 Modelle, die Porsche bislang verkauft hat, noch nicht beherrschen: Laden ohne Karte oder Handy-App. Einfach das Kabel in eine Plug-&-Charge-fähige Ladestation stecken, Auto und Säule kommunizieren automatisch. Spooky, Teil 2: Wer Ausstattungen nicht angekreuzt hat, bucht online nach, etwa das System Porsche Intelligent Range Manager (PIRM), das hilft, Lade-und Fahrzeit zu minimieren, Servolenkung Plus, aktive Spurführung und Porsche InnoDrive zur Regelung der Geschwindigkeit basierend auf Navigationsdaten. Wie seine großen Brüder hat der Taycan das frei stehende, gebogene Kombiinstrument ("Digital-Banane"), daneben ein 10,9-Zoll-Infotainment-Display für Navi und Co. Ganz rechts gibt es dann optional den Bildschirm für den Co-Piloten. Nicht Serie, kostet 1023 Euro und dient der Belustigung des Beifahrers: Der kann Ziele eingeben oder DJ spielen.

Ach, übrigens: Der Neue ist noch nicht mal auf der Straße, aber dafür schon im "Guinness-Buch der Rekorde": 42,2 Kilometer nonstop in Querfahrt. Wovon der Fahrer wohl danach geträumt hat?
Das Fazit: Ja, 83.520 Euro sind eine Menge Geld, ja, realistisch für den Basis-Taycan sind 100.000 Euro mit großer Batterie und ein bisschen Chichi. Und dennoch hat der Typ das Zeug zum Dienstwagen. So viel Spaß für so wenig Steuern – lass stromern!

Autor:

Fotos: Porsche AG

Stichworte:

Sportwagen

Anzeige

Automarkt

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.