Aurus Senat, Putins neue Staatskarosse

Putins neues Auto: Russlands Staatskarosse

Putins Russen-"Beast" für jedermann

Putins neue Staatskarosse, der Aurus Senat, ist frei zu kaufen. Auf der Moskau Auto Show steht die zivile Version von Putins Beast. Alle Infos zum Auto des russischen Präsidenten!
Russlands Präsident Wladimir Putin fährt seit Mai 2018 in einer neuen Luxus-Staatskarosse namens Aurus Senat. Das "Russen-Beast" soll sogar in Serie gehen – anders als das Gefährt von US-Amtskollege Donald Trump (die Staatslimousine des US-Präsidenten trägt den Spitznamen "The Beast"). Die Serienversion des Aurus Senat wird natürlich weniger luxuriös und ein Stück kürzer, aber wohl trotzdem recht teuer. Im Juni gab es beim Besuch des Kronprinzen von Abu Dhabi, Scheich Mohammed bin Zayed al Nahyan, erste Einblicke in die neue Putin-Limo: Innenausstattung aus Leder, Sitzgruppe mit vier einzelnen Plätzen und Konsole in der Mitte, alle Komponenten in Schwarz und Weiß abgesetzt. Jetzt präsentierte Aurus den Senat auf der Moskau Motor Show 2018 (noch bis 9. September).

Putin-Limousine wiegt über sechs Tonnen

Nach Angaben des Portals "RT" war der Aurus Senat für Putin das erste Exemplar der neuen russischen Luxusmarke, die seit 2012 entwickelt wurde und deren Name sich vom lateinischen Begriff für Gold (Aurum) ableitet. Den Senat gibt es mit 5,63 Metern Länge (Radstand: 3,30 m), die Stretchversion ist einen Meter mächtiger (Radstand: 4,30 m). Die Breite beträgt laut Aurus-CEO Gerhard Hilger, der die Präsentation in Moskau leitete, 2,20 m, die Höhe 1,68 m. Gewicht: rund 6,5 Tonnen. Unter der Haube arbeitet ein 4,4-Liter-V8 mit rund 600 PS und 880 Nm Drehmoment, der von einem 40 PS starken Elektromotor unterstützt wird. Die Bodenfreiheit beträgt 20 Zentimeter. Konstruktionshilfe beim Motorenbau leistete Porsche.

Präsentation bei Putins Amtseinführung

Erstmals bekam die Öffentlichkeit Putins neue Staatskarosse zur Amtseinführung im Mai 2018 zu sehen. Bei der feierlichen Zeremonie war das neue Russen-"Beast" der Hingucker, als es Putin zum ersten Mal durch den russischen Regierungsbezirk chauffierte. Die schwarze Super-Limousine erinnert vom Aussehen her stark an einen Rolls-Royce und soll mit neuester Sicherheitstechnik bestückt sein. Mit der Premiere im Mai war der Senat deutlich früher dran als erwartet. Interessant: Damit bekam Putin sein "Beast" eher als Donald Trump am Start – der US-Präsident muss auf seine neue Staatskarosse noch warten muss. Hier gibt's ein Video von der ersten Fahrt mit dem Senat:

Weitere Aurus-Modelle geplant

Alternativ soll es den Aurus künftig auch mit einem 800 PS starken 6,6-Liter-V12 geben, der ebenfalls mit Unterstützung von Porsche entwickelt wurde. Neben dem jetzt präsentierten Präsidentenwagen sind im Rahmen des Aurus-Projekts ein SUV und ein Minivan geplant, dazu kommt eine traditionelle Limousine. Vermutlich wird der Minivan auf den Namen "Arsenal" hören und das SUV "Komendant" (dt. Kommandant) heißen. Die Fahrzeuge sind für den freien Markt bestimmt und für jeden Interessenten zu erwerben. Allerdings wird die frei verkäufliche Version mit einigen Unterschieden zur Präsidenten-Limo angeboten. Bis 2020 ist die Fertigung von jeweils 4000 bis 5000 Fahrzeugen geplant. Mehr Bilder von Putins neuem Auto zeigt AUTO BILD in der Galerie:

Aurus Senat, Putins neue Staatskarosse

Autoren: Julian Rabe, ,

Stichworte:

Staatskarosse

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