Serie: Neue Technologien von ZF

Serie: Neue Technologien von ZF

EVplus: Im Alltag emissionsfrei

Mehr Elektro, weniger Verbrenner: Mit dem Prototypen EVplus zeigt der Technologiekonzern ZF, dass Plug-in-Hybride im Alltag als vollwertige E-Fahrzeuge agieren können. Das gelingt nicht nur durch kluge Antriebstechnik, sondern auch dank digitaler Helfer gegen "Lademuffel".
48 km ... 49 km... 50 km: Bing! "Sie haben ihr Ziel erreicht", informiert das Navi – und auf
dem digitalen Armaturenbrett erscheint eine kleine Trophäe. Der Fahrer hinter dem Steuer des ZF-Prototypen EVplus hat wieder eine Strecke komplett elektrisch absolviert. Die Einsparung an lokalen CO2-Emissionen kommt aber nicht nur der Umwelt zugute. Weil er den Empfehlungen des im Fahrzeug integrierten "ZF eDriver Trainer" gefolgt ist und besonders effizient unterwegs war, winken ihm als Belohnung Prämienpunkte, mit der er das Auto an der Ladesäule für die nächste elektrische Fahrt aufladen kann.

Mehr Elektro, weniger Verbrenner

"Mit dem EVplus-Konzept zeigen wir eine E-Mobilitätslösung, die optimal für den Breiteneinsatz ausgelegt ist", erklärt Stephan von Schuckmann, Leiter der Division Pkw-Antriebstechnik bei ZF. Der Hintergrund: Die "Reichweitenangst" ist immer noch ein Hauptgrund, weshalb sich viele Menschen für einen klassischen Verbrenner entscheiden und damit bei jeder Fahrt CO2 ausstoßen – auch wenn sie in ihrem Alltag hauptsächlich Strecken unter 100 Kilometer fahren.
 

Mit neuen digitalen Assistenten motiviert ZF zu einer optimal-effizienten Fahrweise.

Hier setzt EVplus an. Als Plug-in-Hybrid (PHEV) unterstützt es Autofahrer dort, wo E-Mobilität am meisten bringt: im Alltag. Mit einer rein elektrischen Reichweite von 100 km – im Realbetrieb, wohlgemerkt – fährt es den Großteil aller Strecken lokal emissionsfrei. Für längere Reisen wird ein sparsamer Verbrennungsmotor zugeschaltet. Die im Prototyp verbaute Antriebslösung basiert dabei auf Technologie, die ZF bereits in Serie hat. "Mit EVplus machen wir Elektromobilität einer breiten Kundengruppe zugänglich. Und wir reduzieren so einen großen Teil an lokalen Emissionen schnell und unkompliziert im alltäglichen Straßenverkehr", sagt von Schuckmann.

Laden mit Disziplin, Fahren mit gutem Gewissen

Eine leistungsfähigere Batterie von 35 KWh macht das ZF-Konzept EVplus zum alltagstauglichen E-Mobil.

Die Technik ist die eine Seite. Die andere Seite: der Mensch hinter dem Steuer. "Damit die bereits heute verfügbaren Plug-in-Hybride ihr Potenzial ausschöpfen, sollten sie so häufig wie möglich geladen und vorwiegend rein elektrisch gefahren werden", erklärt von Schuckmann. Dazu integriert ZF innovative digitale Assistenten ins Demofahrzeug: Den "ZF Zero Emission Zone Manager" sowie den "ZF eDriver Trainer". Diese Funktionen motivieren den Fahrer, nicht zum "Lademuffel" zu werden.

Automatisch elektrisch

Der "ZF Zero Emission Zone Manager" lässt in Umweltzonen nur elektrisches Fahren zu.

Das erste Feature schaltet automatisch in den reinen E-Modus, sobald das EVplus in ein Null-Emissions-Gebiet oder in eine Umweltzone einfährt. Das System erkennt diese Zonen via GPS. Das intelligente Energiemanagement des Hybridantriebs sorgt in Verbindung mit der Routenplanung des Navigationssystems dafür, dass genügend Energie für das Durchfahren dieser Zonen bereitsteht.

Der GPS-gestützte "ZF Zero Emission Zone Manager" stellt sicher, dass das Auto innerhalb von Umweltzonen rein elektrisch angetrieben wird.

Der "Fitnesstracker" gegen Emissionen

Wer ein "Wearable" als Fitnesstracker nutzt, kennt das Prinzip: Daten und Anreize helfen dabei, gute Angewohnheiten zu entwickeln. Ähnlich motiviert der "ZF eDriver Trainer" den Fahrer, seinen Plug-in-Hybrid regelmäßig zu laden und vorwiegend elektrisch zu nutzen. Kern der Funktion ist die volle Transparenz über das eigene Fahr- und Ladeverhalten: Wie hoch ist der elektrische Fahranteil? Wird der PHEV für das ermittelte Fahrprofil genug geladen? Wie viel CO2 könnte noch eingespart werden?
Und damit nicht genug: ZF knüpft den digitalen Assistenten an ein Prämienprogramm. Bonuspunkte für eine möglichst effiziente Fahrweise lassen sich in kostenloses Laden oder Parken umwandeln. Und damit setzt ZF wieder dort an, wo es den Autofahrern am meisten hilft: im Alltag.

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