Skoda will seine Elektro-Palette um ein neues Einstiegs-SUV erweitern. Damit wollen die Tschechen sich unterhalb des bei Kunden sehr beliebten Enyaq positionieren. Denn: Mit einem Basispreis von 42.100 Euro ist das SUV nicht besonders günstig. Da ist noch Luft für einen preiswerteren Einstieg. AUTO BILD hat den elektrischen Karoq-Bruder zeichnen lassen.
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Optisch könnte sich das Kompakt-SUV an der kürzlich vorgestellten Studie Vision 7S orientieren – was besonders die steil aufgestellten Scheinwerfer im T-Design, die sich in einem durchgehenden Band quer durch die Front ziehen, und dem darüber liegenden Grill zeigen. Das Heck dürfte sich den kleineren Abmessungen anpassen, und etwas steiler ausfallen als beim Enyaq.

Elektro-SUV mit Abmessungen im Karoq-Format

Bei den Abmessungen dürfte der Elroq (wird zum Marktstart wohl anders heißen) unterhalb des Enyaq einordnen. Der bewegt sich mit 4,65 Metern in der Region des Kodiaq, während der Elroq eher beim Karoq liegen wird. Sprich: eine Länge von rund 4,4 Metern, etwa 1,84 Meter breit und ungefähr 1,60 Meter hoch.
Auch der Name deutet darauf hin, besteht er doch aus den Bausteinen "El", was für "Elektro" stehen dürfte, und "roq", was die Nähe zum Karoq andeutet. Die technische Basis wird dabei eine verkürzte MEB-Plattform (Modularer Elektro-Baukasten) des Enyaq bieten, die wohl auch der kommende VW ID.2 haben wird.

Motoren zwischen 150 und 265 PS denkbar

Für einen guten Einstiegspreis könnte es den 110 kW (150 PS) starken Motor mit Hinterradantrieb und 48 kWh-Batterie aus dem ID.3 geben (aktuell nicht verfügbar). Die reicht laut VW für eine Reichweite von rund 349 Kilometer nach WLTP. Auch beim Elroq dürfte die Reichweite über 300 Kilometer liegen.

Dazu wären Antriebe des Enyaq im kompakteren Tschechen denkbar, Die reichen von 132 kW (180 PS) bis 150 kW (204 PS). Ob er auch die Motoren mit 195 kW (265 PS), oder den 220 kW (290 PS) starken Antrieb der RS-Variante übernehmen wird, hängt davon ab, ob der Elroq den Vorderwagen des ID.4 oder Enyaq bekommt, oder eher auf dem kleineren ID.3 aufbaut

Wohl ein kleiner Aufpreis zum Karoq

Bis zum Marktstart 2024 wird es aber noch etwas dauern, preislich dürfte sich der Elroq dann etwas über dem Karoq ansiedeln. Der startet aktuell bei 26.320 Euro. rund 30.000 Euro dürften realistisch sein. Zum Vergleich: Mit einem Basispreis von 42.100 Euro (Stand: September 2022) kostet der Enyaq 8670 Euro mehr als sein Verbrenner-Pendant Kodiaq.

Von

Sebastian Friemel