Premiere und Marktstart: Ende Januar 2022 enthüllt Skoda das Enyaq Coupé

Skoda baut eine Coupé-Version des Enyaq. Die Tschechen haben neue Designskizzen veröffentlicht und verraten, wann die Premiere des VW ID.5-Bruders stattfinden wird: Am 31. Januar 2022 wird das neue Elektromodell enthüllt. Vermutlich ist das Enyaq Coupé also ab Februar 2022 bestellbar. Die ersten Modelle könnten schon kurze Zeit später zu den Händlern rollen.
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Preise des Skoda Enya Coupé iV könnten bei etwa 42.000 Euro starten

Preise verrät Skoda vor der Präsentation noch nicht, doch ein Vergleich mit den Plattform-Brüdern VW ID.4 und ID.5 zeigt, in welche Richtung es gehen könnte. Die Wolfsburger bieten den ID.5 aktuell als 128 kW (179 PS) starke Pro-Version (ab 46.515 Euro) oder als Pro Performance mit 150 kW (204 PS) ab 47.550 Euro an. In der Basisversion "Pure" ist das Coupé nicht erhältlich. Der Aufpreis zum vergleichbaren ID.4 Pro mit 150 kW (204 PS, ab 44.915 Euro) liegt bei etwa 2500 Euro. Gehen wir jetzt davon aus, dass Skoda den iV 60 als Basisantrieb des Coupé wählt und die Aufpreispolitik vergleichbar mit der von VW ist, dürften die Preise des Enyaq Coupé iV bei etwa 42.000 Euro starten.

Trotz Coupé-Heck schrumpft der Kofferraum nur minimal

Beim Design gibt es keine großen Überraschungen. Fährt der Enyaq bislang als kreuzbraver Hochsitz vor, der zwar im Blechkleid ein paar Ecken und Kanten hat, ansonsten aber kaum Reibungsfläche bietet, polarisiert das abgeflachte Coupé-Heck deutlich stärker. Bis zur B-Säule ist die Coupé-Version mit dem normalen Enyaq identisch – mit einer Ausnahme, denn die Seitenschweller sind – zumindest auf der Designskizze – lackiert. Hinter den vorderen Türen fällt die Dachlinie sanft ab und endet in einer Heckklappe mitsamt Abrisskante. Wer große Einschränkungen beim Kofferraum befürchtet, der kann beruhigt aufatmen: Das Gepäckabteil schrumpft nur minimal von 585 auf 570 Liter.

Reichweite und Antrieb: Bessere Aerodynamik dürfte für mehr Reichweite sorgen

Offiziell ist bereits, dass das Enyaq Coupé gegenüber seinen Plattform-Brüdern Audi Q4 e-tron Sportback und VW ID.5 eine bessere Aerodynamik haben wird. Während die Kollegen aus Wolfsburg und Ingolstadt jeweils auf einen cw-Wert von 0,26 kommen, erreicht der Skoda 0,234 – das dürfte sich positiv auf die Reichweite auswirken. Die WLTP-Reichweite des regulären Enyaq liegt je nach Antrieb und Akku bei bis zu 541 Kilometern. 
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Die Versionen mit großer Batterie wird es auch abfallender Dachlinie geben; also den 150 kW (204 PS) starken Enyaq Coupé iV 80 mit 77 kWh Strom im Bauch oder die auch in der Coupé-Karosserie erhältliche Allradversion 80x mit Extramotor an der Vorderachse und bis zu 195 kW (265 PS). Daneben wird das 60er-Modell im Showroom stehen, mit 58-kWh-Batterie und 132 kW (179 PS). Auf das Einstiegsmodell iV 50 mit reduzierter Leistung und Stromspeicherkapazität verzichten die Tschechen. Von der Sportversion RS ist noch keine Rede – dass sie nachgereicht wird, ist aber nicht unwahrscheinlich.

Erster Check im Innenraum

Beim Probesitzen in Reihe zwei des Prototyps konnten auch Erwachsene getrost Platz nehmen. Ansonsten ist alles beim Alten: Wer vorne einsteigt, findet sich im bekannten Enyaq-Cockpit wieder, mit kleinen Instrumenten, großem Infotainment-Bildschirm und aufgeräumter Mittelkonsole. Beim Coupé ist das Glasdach, der Rest hängt vom Budget ab.
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Skoda Enyaq Coupé (2022): Illustration - SUV - Elektro - Info

So könnte die Coupé-Version des Skoda Enyaq kommen

Fahren: Keine Überraschungen auf der ersten Fahrt im Prototyp

Die Fahrt im Prototyp lieferte keine Überraschungen. Das SUV-Coupé stromert gutmütig dahin, liegt dank der mehr als zwei Tonnen Gewicht satt auf der Straße – und fällt wie seine konventionellen Brüder nicht durch übertriebene Spritzigkeit auf. Muss es aber auch nicht, dafür sorgt schließlich schon das schräge Heck.

Skoda Enyaq im AUTO BILD Podcast

Von der Optik und dem Platzangebot im Innenraum des Enyaq sind Jan und Peter überzeugt, doch die entscheidende Frage lautet: Kann die Enyaq-Topversion Enyaq iV 80x – hier leisten zwei Elektromotoren 195 kW (265 PS) – auch Langstrecke? Auf dem Papier soll der zweimotorige Enyaq bis zu 496 Kilometer schaffen, aber wie sieht es unter Realbedingungen aus?

Fazit

von

Michael Gebhardt
Der SUV-Coupé-Trend macht auch vor Stromern nicht halt. Wem der Enyaq zu brav ist, der bekommt nun eine spannende Alternative. Einschränkungen gibt's keine – außer wahrscheinlich ein paar Euro mehr auf der Rechnung.

Von

Michael Gebhardt