Soko Autoposer: neue Fälle

Soko Autoposer: neue Fälle

Polizei beschlagnahmt "911er-Killer"

In Hamburg stellte die Soko Autoposer einen BMW 1er sicher, den sein 70-jähriger Besitzer zum "911er-Killer" umgebaut hatte. Soko-News und Jahresbilanz!
Der aktuellste Fall der Hamburger Kontrollgruppe Autoposer war ein ganz besonderer Fang: der "911er-Killer". So bezeichnete ihn jedenfalls sein Besitzer, ein 70-Jähriger aus Hamburg. Hinter dem bedrohlichen Spitznamen steckt ein weißer BMW 1er, in den der Mann zahlreiche Rennwagenteile verbaut hatte. Zudem war der 340-PS-Sportwagen massiv tiefergelegt – so tief, dass die Reifen an den Radkästen schleiften. Soko-Leiter Tobias Hänsch, dessen Einheit den 1er am 26. September 2018 bei einer Kontrolle aus dem Verkehr zog, nannte den Renn-BMW eine "Rakete". Eine, die allerdings nicht verkehrstauglich ist. Bei hohen Geschwindigkeiten könne "einem der Reifen um die Ohren fliegen". Der Wagen wurde wegen diverser illegaler Veränderungen sichergestellt. Der 70-Jährige muss bis auf Weiteres auf seinen "911er-Killer" verzichten. 

Soko-Bilanz: Über 2800 Autos kontrolliert, 340 sichergestellt

Am 27. September 2018 zog die Soko Autoposer nach rund einem Jahr Bilanz. Seit dem 1. September 2017 haben die 13 Beamten, die stets in zivil mit einem Messwagen im Einsatz sind, 2835 Fahrzeuge überprüft. Bei 775 Wagen war die Betriebserlaubnis aufgrund technischer Veränderungen erloschen. 340 Autos wurden sichergestellt, 314 Lärmverstöße festgestellt, wie die Polizei bilanzierte. 164 Fahrer waren so schnell unterwegs, dass ihnen ein Fahrverbot drohte. 33 standen unter dem Einfluss von Drogen, 16 waren alkoholisiert. Es gab 141 Strafanzeigen. Zudem gab die Polizei bekannt, dass die Soko in Zukunft stärker gegen Motorradfahrer vorgehen werde. Vor allem zu laute Zweiräder sollen im Fokus der Kontrollen stehen.

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