Infografik Spritpreise ADAC Mai 2012

Spritverbrauch: Dies sind die sparsamsten Autos

Aktuelle Spritpreise: günstig tanken

Sparen beim Tanken immer schwieriger

Die Spritpreise sind im Juni 2019 nach langer Zeit mal wieder gesunken. Doch der ADAC fand heraus, dass Sparen immer schwieriger wird. Hier gibt's wertvolle Tipps!
Die Lage an Deutschlands Zapfsäulen hat sich im Juni 2019 nach langer Zeit mal wieder entspannt. Denn die Spritpreise fielen spürbar, wie der Verbraucherinformationsdienst clever-tanken.de (ein Beteiligungsunternehmen der Axel Springer Auto Verlag GmbH) herausfand. So kostete der Liter Super E10 im Schnitt 1,4703 Euro und damit rund drei Cent weniger als im Mai. Für den Liter Diesel wurden im Mittel 1,2544 Euro aufgerufen – vier Cent weniger als im Vormonat. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im Juni im bundesweiten Schnitt 352,87 Euro, die gleiche Menge Dieselkraftstoff 301,06 Euro.

Mehrere Preistreiber drohen zuzuschlagen

Die Rohölförderung hat nach wie vor große Auswirkungen auf den Spritpreis.

Als Hauptgrund bezeichnet Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken, die sinkenden Rohölnotierungen zwischen Ende Mai bis Mitte Juni. Seitdem jedoch steigen diese wieder, was sich auch an der Zapfsäule auswirken dürfte. Und nicht nur das: Es sei damit zu rechnen, dass die Produktion von Erdöl durch die wichtigsten Förderländer auch im zweiten Halbjahr limitiert werde, so Bock. Zudem machten die politischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran die Lage am Persischen Golf weiterhin unsicher. Und noch ein weiterer Preistreiber, der bereits im vergangenen Herbst zu hohen Preissprüngen an den Tankstellen geführt hatte, droht laut Bock: "Hält die Trockenheit in den kommenden Wochen an, besteht die Gefahr, dass wichtige Wasserstraßen, über die das Rohöl innerhalb Deutschlands zu den Raffinerien befördert wird, nur noch eingeschränkt befahren werden können. Das würde den Transport verteuern und sich an den Zapfsäulen auswirken."

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Richtige Tankstelle und Uhrzeit nehmen

Umso wichtiger wird fürs Sparen an der Zapfsäule: Cleverness. So gilt mehr denn je: runter von der Autobahn, rauf auf den Autohof oder die Tankstelle nahe der Abfahrt – speziell in der Urlaubszeit (eine ADAC-Liste mit autobahnnahen Tankstellen gibt es hier). Zweitens: auf die Uhr schauen! Die Kraftstoffpreise sind weiterhin generell morgens am höchsten und abends am niedrigsten. Aber: Es gibt immer mehr Preisschwankungen am Tag. Das deckte der ADAC mit einer Untersuchung aller Preisbewegungen der gut 14.000 Tankstellen in Deutschland im Mai 2019 auf. Damit, so der Automobilclub, versuchten die Mineralölkonzerne ihren Gewinn anzukurbeln.

ADAC: eine Preisspitze mehr am Vormittag

Die Preisschwankungen nicht nur beim Diesel haben sich in vier Jahren massiv verschärft.

Laut ADAC ist Kraftstoff morgens zwischen 6 und 8 Uhr am teuersten, am günstigsten zwischen 18 und 22 Uhr. Dazwischen sorgen mittlerweile drei Spitzen für zusätzliche Bewegung an den Preistafeln, darunter eine zusätzliche am Vormittag. Nach Erkenntnissen von Clever Tanken zapfen Autofahrer am besten zwischen 8 und 10 Uhr, von 12 bis 13 Uhr sowie ab 18 Uhr abends. Aber, so Steffen Bock: "Ausnahmen bestätigen die Regel."

Spritverbrauch zu hoch: Die wichtigsten Gründe

Sparen mit Internet, Navi oder App!

Generell sollten sich preisbewusste Autofahrer im Internet, im Navi oder per App darüber informieren, welche Tankstelle in der Umgebung die günstigsten Preise hat. Hilfe beim Spritsparen gibt es bei clever-tanken.de, beim Spritpreismonitor oder beim ADAC sowie in Navigationssystemen oder Apps für Smartphone, Tablet und Apple Watch. Wer sein Smartphone im Auto nutzt – sinnvollerweise über eine Handyhalterung (hier zehn im Test) – der findet die günstigste Zapfsäule auch per Spracheingabe. Wer beim Reisen auf günstigere Tankstellen ausweichen will, der sollte auf die oben erwähnte ADAC-Liste zurückgreifen und fürs Ausland daran denken: Deutlich billiger ist der Sprit in Österreich, Tschechien, Polen und Luxemburg – teurer dagegen in Dänemark, den Niederlanden und vor allem in Italien.

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