ADAC-Stauprognose: 12. bis 14. Juni 2015

Fünf kostenlose Navis gegen Stau

Anti-Stautipps: So kommen Sie gut ans Ziel

Das hilft bei Staus und Glatteis

Staus und Verkehrsbehinderungen lassen sich mit einfachen Tricks umgehen, auch im Winter. AUTO BILD hat Anti-Stau-Tipps und Winter-Tricks gesammelt.
Mit einfachen Tricks kann jeder die Staugefahr auf der nächsten Autoreise verringern. Das gilt auch für die Fahrt im Winter, zum Beispiel in den Skiurlaub. AUTO BILD liefert die wichtigsten Anti-Stau-Tipps und Winter-Tricks:
Wer Staus umfahren will, sollte folgende Tipps beachten:

1. Antizyklisch reisen. Wer außerhalb der Zeiten fährt, zu denen das Staurisiko am größten ist, spart möglicherweise wertvolle Zeit. Vermeiden Sie die Spitzenzeiten.
2. Handy zur Navigation nutzen. Apps sind oft aktueller als feste Navis und bieten zeitig Alternativrouten an. Diese Apps sind empfehlenswert:
Google Maps: Über "Live Traffic" gibt es Verkehrsinformationen in Echtzeit. Dazu kommen präzise Vorschläge für Ausweichrouten. Bonus: ein Fahrspurassistent für Autobahnkreuzungen in 15 europäischen Ländern.

Bei solcher Witterung hilft keine App mehr. Jetzt muss der Fuß vom Gas!

Apple Maps:
Apple Maps warnt vor Gefahrenstellen, zum Beispiel bei Unfällen. Mit der Menü-Option "Flyover" lässt sich das Verkehrsgeschehen in vielen Metropolen aus der Vogelperspektive beobachten.
Here WeGo:
Diese App ermöglicht es, weltweit kostenlos zu navigieren und Karten herunterzuladen, um Datenvolumen zu sparen. Außerdem fließen Fußwege, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrdienste in die alternativen Routenvorschläge ein.
Waze:
Dank großer Community sind die Verkehrsmeldungen topaktuell. Leider hat Waze als reine Online-App den größten Datenhunger und besteht während der Fahrt auf ständiger Server-Kommunikation.
Nunav:
Auch hier sorgt die Community rund um die Uhr für aktuelle Meldungen. Darüber hinaus warnt Nunav vor Blitzern. Allerdings können Verkehrsstörungen nicht selbst gemeldet werden.
3. Push-Meldungen einschalten. Einige Apps schicken aktuelle Stauwarnungen aus bestimmten Regionen aufs Smartphone.
4. Den Stau nicht sofort umfahren. Manche Navis empfehlen die Ausweichroute viel zu früh. Wer hektisch auf die Ausweichstrecke fährt, verlagert das Problem statt es zu lösen.
5. Soziale Netzwerke checken. Auch bei Twitter und Facebook kursieren Stauwarnungen. Mitreisende können das gegebenenfalls nachschauen.
6. Pausen einlegen. Zeichnet sich ein Stau ab, lohnt sich der Stopp auf einem Rastplatz. Das schont die Nerven – und das Problem löst sich möglicherweise von selbst.
Hier gibt's weitere Tipps zum Thema Anti-Stau-Apps!
Besonderheit in Österreich: Seit dem 1. Mai 2018 darf im Auto nicht mehr geraucht werden, wenn Personen unter 18 an Bord sind. Das Verbot gilt für den Fahrer genauso wie für alle Mitreisenden, bei geschlossenen wie geöffneten Fenstern. Bei Verstoß droht ein Bußgeld von 1000 Euro. Tipp vom ADAC: Wer sich vor der Fahrt über die Gesetzeslage im Urlaubsland informiert, erspart sich möglicherweise Ärger. In einigen Ländern muss auch tagsüber das Licht eingeschaltet werden, andere ahnden Verkehrsdelikte deutlich schärfer als Deutschland. Acht Navigationsgeräte im großen AUTO BILD-Test!

Fünf kostenlose Navis gegen Stau

In einigen Bergregionen ist das Anlegen von Schneeketten vorgeschrieben.

Wetter-Tipps vom ADAC: Autofahrer sollten bis in den April in Deutschland und in den Alpen mit schlechter Witterung rechnen. Nebel kann die Sicht erheblich einschränken. Dagegen hilft, ausreichend Abstand zum Vordermann zu halten und auch tagsüber das Abblendlicht einzuschalten. Den "Fuß vom Gas" zu nehmen, ist ebenfalls sinnvoll: Bei Sichtweiten unter 50 Metern darf nicht schneller als 50 km/h gefahren werden! Dazu muss zusätzlich die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden.

Autofahren bei Schnee: 10 Tipps, um sicher ans Ziel zu kommen

• Bevor Sie losfahren, das Auto komplett von Eis und Schnee befreien. Nur wer gute Sicht hat, kann auch gut reagieren. Außerdem dürfen hinterherfahrende Autos nicht durch herabfliegenden Schnee oder Eis gefährdet werden.
Winter- oder Ganzjahresreifen aufziehen, sobald Sie bei winterlichen Straßenverhältnissen unterwegs sind. Hier finden Sie die Ergebnisse des ADAC Winterreifen- und Ganzjahresreifentests.
• Geschwindigkeit anpassen und genügend Abstand zum Vordermann halten.
Niedertouriges Fahren im hohen Gang erleichtert das Weiterkommen auf glatten Straßen – die Reifen bauen besseren Grip auf. Deshalb bei Glätte z. B. im zweiten Gang anfahren.
• Machen Sie eine kurze Bremsprobe auf freier Strecke, wenn keine Gefahr für andere besteht. Dadurch bekommen Sie ein Gefühl für die Straßensituation und den Bremsweg auf glatter Fahrbahn. Der kann bis zu fünf Mal so lang sein wie auf trockenem Asphalt!
Keine ruckartigen Lenkbewegungen. Kommt das Fahrzeug auf gerader Strecke trotzdem ins Schleudern, hilft auskuppeln, bremsen und schnell, aber gefühlvoll gegenlenken. ESP stabilisiert das Auto. Reagiert das Fahrzeug nicht mehr, hilft nur eine Vollbremsung.
• Gerät das Auto in der Kurve aus der Bahn, keine hektischen Manöver versuchen, sondern kurz und fest aufs Bremspedal treten ("Bremsschlag"). Dabei am Steuer locker bleiben und nur sanft korrigieren. Meist reichen wenige km/h Tempoabbau, und das Auto ist wieder kontrollierbar.
• Vorsicht bei schwankenden Temperaturen um den Gefrierpunkt. Jetzt kann sich die Fahrbahnoberfläche ständig verändern.
• Ist die Fahrbahn mit Eis überzogen, etwa nach Eisregen, hilft nur eins: Auto stehen lassen, Straßendienst abwarten. Die Haftung zwischen Reifen und Straße ist gleich null. Hier finden Sie mehr Informationen zum Fahren bei Blitzeis.
• Schnee und Glätte führen oft zu langen Staus. Kalkulieren Sie besonders im Berufsverkehr längere Fahrzeiten ein.
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