Tesla: China-Hacker manipulieren Autopiloten

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Tesla: China-Hacker manipulieren Autopiloten

Hacker lenken Tesla auf Gegenfahrbahn

Chinesische Hacker tricksten den Tesla-Autopiloten aus. Sie verwirrten das Model S mit Aufklebern auf der Straße – und der Autopilot lenkte das E-Auto auf die Gegenfahrbahn!
Neuer Wirbel um den Tesla-Autopiloten: Sicherheitsexperten des chinesischen Tencent-Konzerns verwirrten den Autopiloten eines Tesla Model S, der das Auto prompt auf die Gegenfahrbahn lenkte! Für die Manipulation brauchten die China-Hacker nicht mal modernste Technik. Um den Tesla in die Irre zu führen, reichten ein paar Aufkleber auf der Straße. Im ersten Test wurden Flicken auf die Streckenmarkierung geklebt. Dadurch erschienen diese verschwommen – wie es auch bei starkem Regen der Fall sein kann. Der Autopilot, der die Linien auf der Fahrbahn als Orientierung nutzt, erkannte nun die richtige Spur nicht mehr. Bei einem zweiten Test klebten die Chinesen drei kleine, weiße Sticker auf die Teststrecke. Das reichte aus, um dem selbstfahrenden Tesla eine weitere Fahrbahn zu suggerieren, die er befahren kann. Folge: Der Autopilot scherte auf die Gegenfahrbahn aus. 

Test bringt Vorteile für beide Seiten

Die Versuche weisen Tesla auf eine erhöhte Fehlerwahrscheinlichkeit beim Autopiloten hin, sobald dieser bei schlechten Wetterverhältnissen oder auf unregelmäßigem Untergrund unterwegs ist. Die Erkenntnis: Schon kleinere, für Menschen nicht wahrnehmbare Veränderungen des Umfelds können im Extremfall gefährliche Verkehrsmanöver des Autopiloten nach sich ziehen. Schon 2018 führte ein Tesla-Hack auf der IT-Sicherheitskonferenz "Black Hat Security Conference" dazu, dass der E-Autohersteller eine Sicherheitslücke schloss.

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