Bildergalerie Tesla Model 3

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Tesla Model 3 (2019): Basis, Test, Preis, Konfigurator

Alle Infos zum Model 3

Der Tesla Model 3 ist ab sofort konfigurierbar. Die ersten Kundenfahrzeuge sollen im März 2019 in Deutschland ausgeliefert werden. AUTO BILD hat den Basispreis und alle Infos!

Vorstellung und Preise (Update!)

Das Model 3 für 35.000 US-Dollar ist endlich da! Das hat Tesla-Chef Elon Musk verraten. Zum Basispreis von umgerechnet knapp 31.000 Euro bekommen US-Kunden das Standard-Model 3 mit rund 350 Kilometern Reichweite und einem Topspeed von 210 km/h. Der Sprint auf 100 km/h ist in 5,6 Sekunden erledigt.
Zusätzlich wurde das Model 3 Standard Range Plus mit über 385 Kilometern Reichweite und einem Topspeed von 225 km/h angekündigt. Für 37.000 US-Dollar oder umgerechnet etwa 32.500 Euro bekommen Kunden nicht nur mehr Reichweite und eine höhere Endgeschwindigkeit, sondern auch einige Features des Premium-Interieurs. Gleichzeitig stellt Tesla seine Verkaufsstrategie um, ab sofort können alle Modelle nur noch über das Internet bezogen werden. In Deutschland soll das Standard-Model 3 ab Sommer 2019 verfügbar sein.

Tesla Model 3 ab sofort in Deutschland

Ab sofort ist das Model 3 in Deutschland erhältlich. Die ersten Kundenfahrzeuge sollen ab März 2019 in Deutschland ausgeliefert werden. Zum Marktstart sind zwei Versionen erhältlich: Das Model 3 mit Allrad und Dualmotor kostet mindestens 55.400 Euro plus 980 Euro Bearbeitungsgebühr. Das Topmodell Performance startet bei 66.100 Euro zuzüglich 980 Euro Bearbeitungsgebühr.
Zusätzlich hat Tesla es geschafft, dass das Model 3 in die Liste der förderfähigen Autos aufgenommen wird, sodass die Kunden den Umweltbonus in Höhe von 2000 Euro in Anspruch nehmen können. Außerdem ist das Elektroauto bis Ende 2020 von der Kfz-Steuer befreit. Wer ernsthaftes Interesse am Model 3 hat, kann den Tesla bequem und verbindlich direkt über die Homepage bestellen. Am Ende der Konfiguration wird eine Anzahlung in Höhe 2000 Euro fällig.
Der Tesla Model 3 soll ein Elektroauto für den Massenmarkt sein. Im Fokus steht das Basismodell mit einem 50-kWh-Akku, der rund 350 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Typisch Tesla: der reduzierte Innenraum, in dem die meisten Funktionen über das sehr große Zentraldisplay gesteuert werden. Außerdem beherrscht das Elektroauto Features wie autonomes Einparken und teilautonomes Fahren.

Innenraum: Reduziert, modern und luftig

Der Innenraum ist extrem reduziert, der Großteil der Bedienung erfolgt über das große Zentraldisplay.

©Tesla

Schon beim Öffnen wird klar, wo das Geld im Vergleich zum Model S gespart wurde. Statt eines Schlüssels in Form des Autos gibt es eine labberige Magnetkarte. Dieses Kärtchen muss man an die B-Säule halten, um das Auto aufzuschließen. Hochwertig geht anders. Auch die Türgriffe fahren nicht so elegant aus dem Blech wie bei den großen Modellen, sie erinnern eher an einen alten Fiat Barchetta. War damals übrigens schon fummelig.
Das war es dann auch schon mit der Kritik. Der Innenraum überrascht mit seiner Reduktion. Keine Schalter weit und breit, einzig die Fensterheber und zwei Drehknubbel auf dem Lenkrad müssen reichen. Dazu gibt es eine routinierte Verarbeitung und klassenübliche Materialien – auch wenn im unteren Cockpitbereich kratzempfindliches Hartplastik verbaut wird. Bei der Bedienung können wir Entwarnung geben. Wer mit einem iPad unfallfrei umgehen kann, kommt auch mit dem Model 3 klar. Logische Menüs, einfach strukturiert. Alles gut also? Nicht ganz. Das Platzangebot der fast 4,70 Meter langen Limousine enttäuscht. Während vorn völlig ausreichend Platz ist, reicht die Rückbank kaum für Passagiere über 1,80 Meter Länge. Dafür, dass die Technik so wenig Platz braucht, ist das zu wenig. Und auch der Gepäckraum ist zu klein, schluckt mit 340 Litern einen Koffer weniger als die Konkurrenz – und ist durch die winzige Öffnung nur schwer zu beladen. Das Fach vorn mit 85 Litern Volumen ist da nur ein schwacher Trost.

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Fahren: Komfortabel und sprintstark

Der Elektropunch des Tesla Model 3 beigeistert von der ersten Drehzahl an.

©Twitter/@sfmartinlin

Auf dem Testgelände schlägt sich der Tesla gut. Von 0 auf 100 km/h geht es in rund 5,5 Sekunden, auch zehnmal hintereinander. Dabei begeistert der Elektropunch von der ersten Drehzahl an, auch wenn der Model 3 nicht ganz so bissig zur Sache geht wie die größeren Tesla und bei feuchter Fahrbahn auch schon einmal mit Traktionsproblemen (Testwagen nur mit Hinterradantrieb!) zu kämpfen hat. Enttäuschend hingegen die Bremswerte. Wegen der verbauten US-Ganzjahresreifen von Michelin rutscht der Tesla schon mit kalten Bremsen rund 41 Meter weit, mit warmer Bremsanlage werden es sogar gut 43 Meter. Die Konkurrenz steht fünf Meter früher. Auch das Fahrverhalten leidet ein wenig unter den Reifen. Brav untersteuernd schiebt das Model 3 im Grenzbereich über die Vorderräder – unspektakulär, aber auch unsportlich. Das passt nicht so ganz zur Lenkung. Die ist in drei Modi verstellbar, arbeitet entweder teigig (im Komfort-Modus) oder um die Mittellage viel zu spitz (Sport-Modus), das bringt eine Menge Unruhe ins Auto. Dafür arbeitet die Federung ähnlich komfortabel und ausgewogen wie bei Model S und X: Kurze Unebenheiten schluckt die Limousine straff, aber souverän weg.

Preise und Ausstattung: Unter 55.000 Euro geht nichts

Die Performance-Version kommt immer mit 20-Zöllern (Michelin Pilot Sport 4S), Tieferlegung und Carbon-Heckspoiler.

Zum Marktstart im März 2019 gibt es das Model 3 in Deutschland in zwei Versionen. Das Model 3 mit Allrad und Dualmotor beschleunigt in 4,8 Sekunden auf 100 km/h, schafft 233 km/h Spitze und soll 560 Kilometer Reichweite nach WLTP schaffen. Der Einstiegspreis liegt bei 55.400 Euro zuzüglich 980 Bearbeitungsgebühr. Serienmäßig wird das Elektroauto in Schwarz ausgeliefert, alle anderen Farben kosten zwischen 1600 Euro und 2600 Euro Aufpreis. Für 1600 Euro werden die serienmäßigen 18-Zoll-Aerofelgen gegen 19-Zöller im Vielspeichendesign getauscht. Dafür ist der reduzierte Innenraum schon ab Werk gut ausgestattet: Elektrische und beheizte Sitze, Premium-Soundsystem, Glasdach und Premium-Konnektivität gehen aufs Haus. Für 1050 Euro empfiehlt Tesla den schwarz/weißen Premium-Innenraum, der besonders langlebig und einfach zu reinigen sein soll.
Serienmäßig kommen alle deutschen Model 3 mit Autopilot inklusive Notbremsautomatik, Frontaufprall- und Seitenkollisionswarnung. Damit das Elektroauto selbstständig lenkt, beschleunigt und bremst, also teilautonom unterwegs ist, muss die verbesserte Autopilot-Funktionalität für 5200 Euro bestellt werden. Dafür soll es auch regelmäßige Software-Updates bequem über das Mobilfunknetz (over the air) geben.
Die Topversion Model 3 Performance zum Basispreis von 66.100 Euro (plus 980 Euro Bearbeitungsgebühr) soll in gerade mal 3,5 Sekunden auf 100 km/h beschleunigen, 250 km/h schnell sein und trotzdem 530 Kilometer Reichweite (nach WLTP) bieten. Im Vergleich zum schwächeren Model 3 hat die Performance-Version schon serienmäßig 20-Zoll-Felgen, eine leistungsstärkere Bremse, einen Track-Modus und ein tiefergelegtes Fahrwerk an Bord. Mit absoluter Vollausstattung kostet das Model 3 in Deutschland so maximal 75.930 Euro.
Aufpreisliste ● Premium-Interieur: 1050 Euro ● erweiterte Autopilot-Funktionen: 5200 Euro ● Metallic-Lack: zwischen 1600 Euro und 2600 Euro ● 19-Zoll-Felgen: 1600 Euro.
Parallel zu den anderen Tesla-Modellen S und X erhält auch das Model 3 den "Party- und Camper-Mode", das verkündete Tesla-Chef Elon Musk auf Twitter. Damit lassen sich die Lüftung, die Heizung, die Innenbeleuchtung und die Musikanlage bis zu 48 Stunden betreiben, ohne dass das Fahrzeug eingeschaltet sein muss. Damit soll das Übernachten im Auto komfortabel werden. Es ist die dritte Version des Camper-Modes. Bereits 2014 stellten Nutzer Tutorials auf Youtube, wie ein Tesla zum Reisemobil umfunktioniert werden kann. Der große Nachteil damals: Da das Fahrzeug im Grunde eingeschaltet und fahrbereit sein musste, leuchteten die Tagfahrlichter ständig. Das kann zu ungewolltem Aufsehen führen. Abhilfe schaffte nur das Abdecken der Scheinwerfer durch Tücher. Nach einem Update 2017 wurde es dann möglich, die Klimaanlage zu aktivieren, ohne den Tesla starten zu müssen, weshalb auch die Lichter aus blieben.

Einpark-Feature für das Model 3

Wie Model S und Model X hat nun auch das Model 3 eine autonome Einparkfunktion an Bord. Wie Tesla per Twitter zeigt, kann der Stromer damit ohne fremde Hilfe in eine enge Garage, an einer Wand oder neben einer Säule einparken. Das "Summon"-Feature wurde per Software-Update aufgespielt und kann sogar Garagentore selbstständig öffnen und schließen. Angekündigt ist auch eine weitere wichtige Ausstattung in den USA: die Luftfederung. Die Smart Air Suspension passt sich automatisch an Auffahrten oder Ähnliches an und nutzt dazu GPS-Daten. Die Luftfederung ist bei Model S und Model X so beliebt, dass Tesla das System in den USA zur Serienausstattung gemacht hat. Für das Model 3 wird das Feature extra kosten und nur in Verbindung mit dem großen Batterie-Pack erhältlich sein.

Motoren und technische Daten: 0-100 km/h in 3,5 Sekunden

Der Model 3 Performance soll den Sprint auf 100 km/h in 3,5 Sekunden schaffen.

©Tesla

Das Model 3 bekommt zwei Akku-Varianten mit 50 und 75 kWh Kapazität, die für Reichweiten von 350 bis 560 Kilometer sorgen sollen. In Deutschland sind ab sofort zwei Versionen des Model 3 erhältlich. Beide setzen auf die großen Akkus und kommen mit Dualmotor und Allradantrieb. Das deutsche Einstiegsmodell ist nach 4,8 Sekunden auf 100 km/h und soll bis zu 233 km/h schaffen. Die Reichweite nach WLTP gibt Tesla mit 560 Kilometer an.
Die stärkere Performance-Version ist bis zu 250 km/h schnell und soll trotzdem 530 Kilometer Reichweite bieten. Noch beeindruckender sind die 3,5 Sekunden, die das Elektroauto für den Sprint auf 100 km/h braucht. 
Model 3 Standard (noch nicht erhältlich) • Akku-Größe: 50 kWh Reichweite: bis 350 kmLadedauer: 210 km Reichweite/30 Min. (Supercharger); 48 km Reichweite/Std. (32A)0 bis 100 km/h: 5,6 sHöchstgeschwindigkeit: 210 km/hLeergewicht: 1610 kg • Preis: ab 35.000 USD.
Model 3 Long Range (nicht in Deutschland erhältlich) • Akku-Größe: 75 kWh Reichweite: bis 500 km (laut CARB-Messverfahren bis 795 km)Ladedauer: 272 km Reichweite/30 min (Supercharger); 60 km Reichweite/ Std. (40 A)0 bis 100 km/h: 5,1 sHöchstgeschwindigkeit: 225 km/hLeergewicht: 1730 kg • Preis: ab 49.000 USD.
Model 3 Long Range (Dual-Motor, AWD) Akku-Größe: 75 kWhReichweite: 560 kmLadedauer: 272 km Reichweite/30 min (Supercharger); 60 km Reichweite/ Std. (40 A)0 bis 100 km/h: 4,8 sHöchstgeschwindigkeit: 233 km/h • Preis: ab 55.400 Euro (plus 980 Euro Bearbeitungsgebühr).
Model 3 Performance (Dual Motor, AWD) ● Akku-Größe: 75 kWh ● Reichweite: 530 km ● Ladedauer: 272 km Reichweite/30 min (Supercharger); 60 km Reichweite/ Std. (40 A) 0 bis 100 km/h: 3,5 s ● Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h ● Preis: ab 66.100 Euro (plus 980 Euro Bearbeitungsgebühr).
Allgemeine Daten • Abmessungen: L/B/H 4694/1849/1443 mm • Radstand: 2875 mm • cw-Wert: 0,23 • Heckantrieb • Hersteller-Garantie: 4 Jahre oder 80.000 km • Garantie auf Akku: 8 Jahre oder 160.000 km (Standard) bzw. 192.000 km (Long Range).

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