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Tesla Model Y (2019): Teaser, Bilder, Reichweite, Marktstart

Tesla Model Y ab März 2019?

In einem neuen Promo-Video von Tesla taucht offenbar erstmals ein reales Model Y auf. Die Präsentation könnte schon im März 2019 stattfinden. Neue Infos und Bilder!
Im Rahmen einer Aktionärsversammlung hat Tesla eine Slideshow mit zukünftigen Modellen gezeigt. Auf einem Bild war eindeutig die Silhouette der Front des kommenden Tesla Model Y zu erkennen – die neue Baureihe des kalifornischen Elektroautoherstellers wird wahrscheinlich schon im März 2019 präsentiert. Das hat Elon Musk auf Twitter verraten. Auf die Frage eines Nutzers nannte der Tesla-Chef den 15. März 2019 als konkretes Datum für die Enthüllung des kleinen Elektro-SUVs.

Tesla-Chef Elon Musk legte sich fest: Das Model Y kommt nicht vor 2020.

Kurz darauf ist Musk allerdings schon wieder zurückgerudert und ließ nur verlauten, dass das Model Y in der ersten Jahreshälfte 2019 enthüllt würde. Noch vor gut gut einem Jahr taxierte Musk den Marktstart auf 2020. Den bisherigen Erfahrungen von Tesla-Ankündigungen nach dürfte es wohl noch länger dauern, bis das Model Y vom Band rollt. Außerdem, so Musk, werde das Model Y möglicherweise aus Kapazitätsgründen nicht in Fremont gebaut, sondern in Teslas Batterie-Gigafactorys.

Erster Teaser gibt Ausblick auf Design

Dieses Foto twitterte Tesla-Chef Musk als ersten Eindruck vom Model Y.

Erste Hinweise auf das Äußere des Model Y gab Musk mit einem Teaserbild auf Twitter. Viel zu sehen gibt es aber nicht: der vage Umriss einer Front, breit ausgestellte Kotflügel, Sicken auf der Motorhaube. Auf dem neuen Bild von der Aktionärsversammlung ist zu erkennen, dass die Motorhaube nahezu nahtlos in die Frontscheibe und das Dach übergeht. Insgesamt wirkt das Model Y erstaunlich flach.  Die Familienähnlichkeit zu seinen Geschwistern ist deutlich erkennbar. Offenbar handelt es sich tatsächlich um eine SUV-Version des kompakten Tesla Model 3, der zurzeit unter Hochdruck produziert wird – auch wenn das Model Y nicht auf derselben Plattform entstehen soll. Wie beim großen, luxuriösen Model X werden die Außenspiegel offenbar durch Kameras ersetzt – zumindest in den wenigen Märkten, in denen das erlaubt ist. Wie das Model 3 ist auch das Model Y für die breite Masse gedacht, sein Erfolg scheint dem Tesla-Chef zufolge garantiert: "Die Nachfrage für das Model Y wird wahrscheinlich höher sein als beim Model 3." Und sie ist da offenbar schon enorm, mehrere Hunderttausend Bestellungen sollen eingegangen sein.

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Neue Plattform, neue Technik, neue Fabriken

Musk verteidigte das ambitionierte Vorhaben, das Model Y nicht auf der gleichen Produktionsplattform wie das Model 3 zu fertigen. Im Tesla-Werk in Kalifornien sei ohnehin kein Platz mehr. "Wir platzen aus allen Nähten", so Musk. Deshalb werde derzeit der Bau von drei Fabriken erwogen, langfristig könnten es wegen der hohen Nachfrage sogar zehn bis 20 werden.

Ob das Model Y wie in dieser Illustration mit Flügeltüren kommt, ist noch unklar.

Wie der Blog "electrec" schon früher gemeldet hatte, wird es technisch noch weitere neue Lösungen geben. Während im Model 3 noch drei Kilometer Leitungen verbaut seien, sollen es im Model Y nur noch 150 Meter sein. Das erleichtere die Automatisierung beim Produktionsprozess und spare Gewicht. Die Reichweite soll 320 Kilometer betragen. Ob das Model Y wie der X mit den umstrittenen Flügeltüren kommen wird, ist noch unklar. Laut "electrec" hat Musk durchblicken lassen, dass dies geplant ist. Wahrscheinlich scheint es aber dennoch nicht, dass Tesla die teure Tür-Technik bei einem Auto für den Massenmarkt einsetzen wird.

Namensstrategie: Tesla ist S.3.X.Y.

Der preisgünstige Crossover Model Y ist das vierte Modell von Tesla. Bislang hat Tesla nur ein SUV im Angebot, das Model X, einen Luxuswagen mit extravaganten Features wie Flügeltüren, der in den meisten Versionen mehr als 100.000 Dollar kostet. Mit einem Freund hatte Elon Musk Berichten laut "Business Insider" zunächst über die Namensgebung S, E und X gescherzt – und sich dann wirklich dafür entschieden. Gegen die Bezeichnung "Model E" hatte Ford allerdings erfolgreich geklagt – der Konzern hatte sich den Namen bereits vorher gesichert. Musk reagierte: Aus dem E wurde eine 3 – quasi ein umgedrehtes E. Zudem meldete er die Rechte für ein Model Y beim Patentamt an. Ergibt unterm Strich: S.3.X.Y.! Schluss ist aber nicht mit dem Ausbau der Modellpalette: Längst hat Tesla seinen E-Truck namens Semi vorgestellt.

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